Migrationsforscherin: „Jeder will Leistung von Migranten, aber keinen Muslim als Chef“

    https://www.derstandard.at/story/3000000287899/migrationsforscherin-jeder-will-leistung-von-migranten-aber-keinen-muslim-als-chef

    Von Classic_South_5374

    Share.

    25 Kommentare

    1. delusional-law-twink on

      An Ende des Tages ist und bleibt Österreich nun mal ein rassistisches Land. Und damit meine ich nicht nur den den rechten Rand, sondern auch mindestens 2/3 unserer Regierung. Kein Wunder also dass die Verhältnisse so stehen.

    2. Genosse_Trollowitsch on

      Ich habe einen Muslim als Chef und es macht absolut keinen Unterschied zu irgendwem anders.

    3. Sag ich dir ehrlich, woher mein Chef kommt ist mir blunzn. Ehrlich soll er sein und menschlich kommunizieren. Der Rest kommt dann eh von selbst.

    4. Diese Aussage ist so dermaßen irrelevant. Die Religion spielt in einem säkularen System keine Rolle. Fragt ja auch keine nach christlichen, jüdischen oder buddhistischen Chefs.

    5. Butterfly_of_chaos on

      Jetzt mal abgesehen davon, dass ich gar keinen Chef will, ist mir die Religion eines solchen aber so was von schnurzpiepegal, sofern er mich, wie es sich gehört, nicht damit nervt (also nicht in der Firma rumpredigt oder meint, die Vorschriften des irdischen Personals seines Phantasiewesens hätten auch für mich zu gelten).

      Ich weiß im Übrigen genau bei einem meiner ehemaligen Chefs, welcher Religion er angehört, und auch das nur, weil wir vorher schon jahrelang befreundet waren.

    6. Irgendwie finde ich diese ganzen ausländerdiskussionen langsam wirklich ermüdend. Bin jetzt kein „linkslinker willkommensklatscher“ und finde durchaus, dass Probleme konstruktiv diskutiert werden sollen und es gibt Entwicklungen, die ich auch nicht gut finde, aber online Diskussionen dazu sind mittlerweile ja nur noch gehässig und wenig lösungsorientiert.

      Für mich selbst, seh ich das einigermaßen entspannt:
      Wohne in einer plattenbausiedlung mit 7k Einwohnern im Vorort einer deutschen Millionenstadt. „BioDeutsche“ gibt es hier gefühlt nicht mehr (bin ja selbst keiner). Jugos, Osteuropäer, türken, Araber, kurden, in letzter zeit auch vermehrt inder und chinesen und einige Lateinamerikaner. Fühlt sich manchmal tatsächlich kurios an, wenn man sich fragt, wo die deutschen geblieben sind, aber die leute wollen meiner Erfahrung nach ja auch einfach nur in ruhe ihr leben leben und schlechte Erlebnisse hatte ich in den 6 Jahren hier noch kein einziges.

      In meiner Volksschulklasse in Österreich vor 20 Jahren war ich damals einer von 3 autochthonen, der Rest, jugos und türken und hab es auch überlebt.

      Dass eine Gesellschaft, die nur aus Pensionisten (also ohne Einwanderung) besteht, schwierig zu finanzieren sein wird und wenig innovativ ist, sollte ja auch klar sein.

    7. Ich als Frau möchte keinen gläubigen Moslem als Vorgesetzten. Als ungläubige schon gar nicht.

      Wenn der seine Religion lebt kannst dir gratulieren. Wenn der aber so gläubig ist wie die meisten Christen bei uns wirst vermutlich nie wissen welcher Religion er angehört weils ihm eh wurscht ist. Womits allen anderen wiederum wurscht ist und die Diskussion gar nicht geführt werden braucht.

      Ich würds mir aber gerade interessant vorstellen einen gläubigen als Chef einem Team vorzusetzen das aus Frauen, Kurden, Juden, Transgender, Nonbinären, Schwulen und Lesben besteht. Mit der Erlaubnis ihren Hund mit ins Büro zu bringen.

      Entweder er lebts privat und gut is oder er lebts als Gläubiger im Betrieb. Zweiteres wär oft nicht so gschmeidig.

    8. Ich glaube nicht, dass es da um Religion geht. Wer weiß den schon die Religion seines Chefs?

    9. Mein Abteilungsleiter istn Muslim. Ich bin der einzige in meinem Team, der überhaupt Österreicher ist und in meinem Team von 7 Leuten, sind 4 Muslime mit dabei (dann noch Italiener, Ukrainer und ein ungarischer Rumäne). Wobei der Iraner nur Moslem am Papier ist. Er feiert nur persische Sachen und hält sich 0,0 an islamische Regeln.

      Aber in genug Diskussionen hier, wird mir unterstellt, ich bin der böse Rechtsextreme schlecht hin, nur weil ich keine Ober-Linken Meinungen teile..

      Dabei würde ich oft gerne wissen: Mit wieviel Migranten die Leute so täglich Umgang haben. Wieviele sie in ihrem Freundeskreis haben, etc.

      Meine Freundin ist Migrantin. Mein halber Freundeskreis sinds auch (JuGo Krieg) und ich lebe in fliping Favoriten 😀

      Achja, die einzige negative Erfahrung mit einem wild-religiösen was ich je persönlich gehabt habe, war mit einem 7 Tages Adventisten..

      Der wollte in Meetings einen Chor starten oder wie kann man nur böse Wörter verwenden, etc. Es war echt anstrengend mit dem zu arbeiten.

      In einer anderen Firma hatte ich einen Zeugen Jehova. War ganz normal drauf, außer das er halt nie zu Firmen-Veranstaltungen kam.

      PS.: Bin evangelisch H.B. Also laut Taufschein halt. In den meisten Unternehmen bin ich eine religiöse Minderheit 😉
      A.B. nicht mit H.B. verwechseln

    10. FreiherrVonFick on

      Ich finde es schon fraglich, warum die Identität nach Religion bestimmt wird… Also jemand ist „Muslim“? Wir „Nicht-Muslime“ sagen ja auch nicht im Sprachgebrauch, dass wir „Christen“ oder „Katholiken“ o.ä. wären. Wir sagen wir sind Österreicher oder Tiroler oder sonst was.. Und im gegenständlichen Fall müsste sich derjenige halt aussuchen, ob er als „Österreicher“, „Tiroler“ oder „Türke“ oder was anderes wahrgenommen möchte…

      Wenn sich jemand selbst aber schon über Religion definiert, bin ich persönlich vorsichtig demjenigen gegenüber.

      EDIT: Kontext – bin selbst ohne Bekenntnis, auch überhaupt nicht religiös und sehr kritisch gegenüber gegenüber Kirchen und Religionsgemeinschaften im Allgemeinen.

    11. No_Tree_8611 on

      Als würde Leistung bedeuten direkt Chef zu spielen, Pferd von der falschen Seite aufgezäumt

    12. Putrid_Struggle2794 on

      Hab als Deutscher in einer türkischen Firma vor 17 Jahren gelernt (Baufirma). War ok. Aber ich war nie so richtig Teil der Firma. Es hieß auch sowas wie, von den Tante aus dem Büro: „in meiner Familie würde ich niemals deutsche akzeptieren.“
      Außerdem das natürlich unmoralische Angebot nach dem gesellenbrief für kaum mehr als Azubi Gehalt als geselle dort weiter zu arbeiten. LOL

    13. Also mein Döner Hawara ist für mich immer der Chef, solang ich der Meister bin 🙂

    14. Solange er ein traditionelles Wienerschnitzel zubereiten kann, ist mir wurscht

    15. Eine muslima sowieso nicht. Generell möchten viele nicht dass muslimas on der karriere aufsteigen.

    Leave A Reply