Hier der Link

    Ich persönlich fand das Gespräch nicht schlecht. Eigentlich recht angenehm zu sehen (unabhängig von meiner persönlichen politschen Meinung).

    Aber es gab auch Punkte wo ich eindeutig anderer Meinung bin. Relativ früh im Gespräch ging es um soziale Wärme. Ihre Ausführungen bestätigen die Kernaussage. Auch die Aussage sie wären die Partei die sich am meisten um die Kinder sorgt … sehe ich nicht ganz. Aber ich kann nachvollziehen, dass sie das glauben. Und ich bin gespannt was ihre Maßnahmen im Bildungssystem bewegen.

    Dem Teil mit dem Krieg kann ich in vielen Punkten zustimmen.

    Zölle sind Steuern. Genau so kann man sie verwenden, um zu Steuern. Für alle anderen Zwecke sind sie ungeeignet. Mercosur ist für mich problematrisch. Aber ich kenne den letzten Entwurf nicht.

    Ich sehe das sie sparren wollen, aber von meinen Gefühl waren die Fördereinsparrungen dort wo es leicht ging. Und ich würde vorschlagen klimaschädliche Subventionen zu kürzen/reduzieren, das würde doppelt helfen (finanziel) … Das die Krise tief ist, glaub ich sofort. Allerdings die Steigerung der Produktivität -wie sie meinte- ist wie das betteln nach Wirtscchaftswachstum: JA WOHIN DEN??! (und zu welchen Preis).

    Zur Pension: Die Enkelkinder werden eine Pension haben, außer wir bekommen das ewige Leben, oder es gibt keine nachfolgende Generation mehr. Das Pensionsproblem ist JETZT ein Problem wegen der großen demografischen Unterschiede. Dafür braucht es Lösungen, aber länger Arbeiten sehe ich nicht. Für mich persönlich solange ich kann, kein Problem, aber generell … Meine Mutter würde ich gerne sofort in Pension schicken (Sie bekäme eh nicht viel). Das ist ein großes Thema. Am besten gefällt mir in diesen Zusammenhang Frauen dafür zu strafen, dass sie brav das gemacht haben, was von ihnen erwartet wurde. (Da wären wir wieder bei der sozialen Wärme.) Ich hab auch nicht die Weisheit mit Löffeln gegessen und hab daher keine konkrete Lösung.

    Mehr Wettbewerb für den Strom sehe ich positiv (wenn es funktioneren würde, wie sie sich das denken). Auch bei den Händlern braucht es mehr Wetbewerb. Aber bei Duopole lässt sich ohne Markteingriff wenig machen. Sonst wurde nicht viel gesagt zu dem Thema.

    Es lohnt sich nicht voll zu arbeiten, ist eine Frage des Einkommens.

    Die Steuerautonomie sehe ich als Niederösterreicher kritisch. Die können ja jetzt schon alles für Kunst rauswerfen, aber keine Schienen finanzieren.

    Der kleine Seitenhieb wegen Verantwortung gegen die Grünen war unötig. Bei den Blauen angebracht aber schießt ins Leere.

    Was das Minesterium betrifft, bin ich ziemlich ihrer Meinung.

    Zu Israel werde ich micht äussern.

    Ist etwas viel Text geworden. Was ist eure Meinung zu dem Gespräch und zur ihr selbst?

    ps.: Ich hoffe diesmal hab ich keinen anderen Post selbigen Thema übersehen.

    Sommergespräch 2025 NEOS
    byu/Meiseside inAustria



    Von Meiseside

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    2 Kommentare

    1. Meine Meinung ist, dass du das gut reflektiert hast und dir selbst gedanken machst ohne einfach nachzuplaudern. Sehr erfrischend.

    2. Thema Strom(markt): Wo gibt es hier in Österreich ein Duopol oder zu wenig Wettbewerb (zumindest für Privatkunden)? Wenn ich auf durchblicker.at nach Stromtarifen suche finde ich über 40 Anbieter.

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