• 11.665 Personen wurde die Staatsbürgerschaft verliehen. Davon hatten 37,5 Prozent (4369 Personen) einen Wohnsitz im Ausland
    • Die meisten der aus dieser Gruppe der neu Eingebürgerten kamen aus Syrien (1247 bzw. 10,7 Prozent der Gesamtzahl), gefolgt von Personen aus der Türkei (808 bzw. 6,9 Prozent) sowie aus Afghanistan (558 bzw. 4,8 Prozent).
    • Die Hälfte der im ersten Halbjahr 2025 neu Eingebürgerten sind Frauen (50,2 Prozent). Fast ein Drittel der neuen Staatsbürger und Staatsbürgerinnen war unter 18 Jahre alt.
    • Ein Plus an Einbürgerungen gab es im ersten Halbjahr in sechs der neun Bundesländer. Nur in Kärnten, Oberösterreich und in Salzburg sank diese Zahl.

    https://www.derstandard.at/story/3000000284220/einbuergerungen-stiegen-im-ersten-halbjahr-um-56-prozent

    Von BulTV

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    7 Kommentare

    1. Afghanischer Kollege von mir kam 2016 nach Österreich, er freut sich auch schon darauf nächstes Jahr endlich die Staatsbürgerschaft zu bekommen

    2. Random-Dude-736 on

      Wir sprechen hier also von einem Wachstum von stolzen 0,127% der Gesamtbevölkerung (9.2 Millionen). Na gut, wenn es keine wichtigeren Probleme gibt.

      Indem man den 5.6% Anstieg in den Artikel packt kann man dass direkt schlimmer klingen lassen. Dieser 5.6% Anstieg ist der Unterschied zwischen 0.120% und den vorher genannten 0.127%. Aber gut.

    3. KryphosESTAug05 on

      Falls sich noch jemand dieselbe Frage stellen sollte wie ich („Wer sind die neuen Staatsbürger im Ausland?“) und keine Lust hat auf den Artikel zu klicken, here you go:

      „37,5 Prozent (4369 Personen) davon hatten einen Wohnsitz im Ausland, fast alle aus dieser Gruppe (nämlich 4352) waren Verfolgte des NS-Regimes und deren Nachkommen.“ Sie stellen damit mit Abstand die größte Gruppe an neu Eingebürgerten dar.

      Die restlichen 17 sind dann vermutlich spezielle Freunde und Förderer der ÖVP…?

      „Politisch Verfolgte des NS-Regimes und deren Nachkommen haben seit September 2020 die Möglichkeit auf Einbürgerung, ohne ihre bisherige Staatsangehörigkeit aufgeben zu müssen.“ Die Top3 hierbei kommen aus Israel (2409), USA (1088) und UK (432).

      Weiß jemand ad hoc, weshalb normalerweise darauf gedrängt wird, dass eine etwaige andere Staatsangehörigkeit aufgegeben wird, aber hier gab es 2020 eine Änderung? (Nicht falsch verstehen, ich bin nicht dagegen den Nachfahren der NS-Verfolgten eine Staatsbürgerschaft anzubieten, ich verstehe nur nicht, wieso man sich hier „seit Kurzem“ (pun intended) für die sonst so ungeliebte bzw. rigoros abgelehnte doppelte Staatsbürgerschaft entschieden hat.)

    4. Das mit Oberösterreich macht Sinn. Hab meinem Nachbar der seit ca 20 Jahren in Österreich ist und seitdem auch durchgehend gearbeitet hat geholfen, dass er und seine Familie eingebürgert werden. Das Verfahren ist echt schwierig und für jeden der nicht technisch versiert ist ein Alptraum und nachdem alles vor über einem halbem Jahr eingereicht wurde ist noch gar nichts passiert. Keine Rückmeldung bis jetzt. Ich drück ihm noch immer die Daumen.

    5. Un_Pollo_Hermano on

      Na servas, die gebens ja leichter her als die Gastrohilfen in der covidzeit

    6. Find ich sogar relativ wenig, nur 11 665 Staatsbürgerschaften die verliehen wurden.

      Andererseits man hat durch die Staatsbürgerschaft keine Vorteile.

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