Während der Parlamentswahlen im Juli verbreiteten sich Fehlinformationen, insbesondere in Bezug auf Ausländer, weit verbreitet. Ansprüche wie „Kriminalitätsraten steigen“ und „Ausländer werden zu Unrecht bevorzugt“, trotz der Ablehnung der staatlichen Ablehnung und der Überprüfung der Fakten durch Medien. Diese Botschaften wurden über soziale Medien und öffentliche Reden wiederholt und förderten eine Anti-Offeigner-Erzählung. Dies wirft Fragen darüber auf, warum sich Fehlinformationen weiter ausbreiteten und warum Fakten-Checks ihre Reichweite ineffektiv waren.

    Akira Igarashi, Associate Professor an der Osaka University, die sich auf Einwanderung und Diskriminierung spezialisiert hat, äußerte sich überraschend darüber, wie das Ausländerproblem plötzlich zu einem zentralen Thema bei der Wahl wurde. Er merkte an, dass Japan im Allgemeinen keine starken negativen Gefühle gegenüber Einwanderern im Vergleich zu anderen Ländern heimgesucht hat. Trotz eines signifikanten Anstiegs ausländischer Besucher, insbesondere von einem schwachen Yen, sind die Kriminalitätsraten, an denen Ausländer beteiligt sind, in den letzten zwei Jahrzehnten tatsächlich zurückgegangen.

    Es gibt jedoch eine Trennung zwischen Realität und öffentlicher Wahrnehmung. Die Forschung von Igarashis ergab, dass viele Menschen den Prozentsatz der von Ausländern begangenen Verbrechen überschätzen und eine kognitive Verzerrung widerspiegeln, die Ausländer mit Kriminalität verbindet. Diese Verzerrung in Verbindung mit der Verbreitung falscher Informationen kann die fremdenfeindlichen Einstellungen fördern, insbesondere wenn Politiker eine solche Rhetorik verstärken.

    Die Antwort auf Faktenprüfung erscheint begrenzt. Eine Umfrage nach den Wahlen von Kyodo News zeigte, dass 65,6% der Menschen glauben, dass Vorschriften für Ausländer gestärkt werden sollten, was auf einen wachsenden Ressentiment hinweist. Igarashi betonte, dass Korrekturinformationen die Öffentlichkeit möglicherweise nicht effektiv erreichen. Studien zeigen, dass viele Menschen absichtlich Fakt-Überprüfungen vermeiden, die ihren Überzeugungen widersprechen.

    Tomoko Yasuno, Professor an der Chuo University, erklärte, dass kognitive Vorurteile wie Bestätigungsverzerrungen und die Illusion der Wahrheit Menschen anfälliger für Fehlinformationen machen. Social Media verschärft diese Verzerrungen durch Filterblasen und begrenzt die Exposition gegenüber verschiedenen Standpunkten.

    Das aktuelle Medienumfeld kann zum Mangel an kritischer Untersuchung fremdenfeindlicher Erzählungen beitragen. Im Gegensatz zu westlichen Ländern mit stärkeren Normen gegen fremdenfeindliche Ansichten hat Japans Medien solche Rhetorik oft nicht angemessen in Frage gestellt.

    Experten empfehlen einen einfühlsameren Ansatz bei der Durchführung von Faktenprüfungen, um zu vermeiden, dass herablassend erscheint. Die anhaltende Bereitstellung von Korrekturinformationen kann nach und nach Einstellungen verändern. Darüber hinaus ist es von entscheidender Bedeutung, die zugrunde liegenden sozialen Unsicherheiten zu beheben, die diese Missverständnisse anregen. Das Gefühl, dass gewöhnliche Bürger unterbewertet werden, muss anerkannt und angesprochen werden, um die Ausbreitung von Fehlinformationen zu verhindern.

    https://news.jp/i/1325028259791503480

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    2 Kommentare

    1. I’ve always said that, whatever it is you care about, you are by definition in the top 5% of people who care about that thing. 95% of people don’t give a shit about any one issue and just base their beliefs on what their social circle says.

      So by chastising/shaming/“correcting” people on things, without empathy for why they feel that way, all you do is push them further away from believing you. Because why should they trust a stranger over their friends?

      Pick your battles, people. If you have no chance of changing their mind, don’t try. You not only make it unpleasant for everyone, you make the problem worse by putting people on the defensive.

    2. Available-Ad4982 on

      What? It’s like letting your dog shit on the sidewalk, then publishing an article about why dookie bags aren’t effective. 😂 It’s not fact-checking at all, it’s about what stories get chosen in the first place. The problem isn’t that people believe fake stats about foreigners, it’s that the media keeps serving up the same angle every time. If the press only ever frames immigrants through crime or trouble stories, the audience never even sees the positives to begin with. There’s nothing to fact-check if the entire menu is tilted like this!

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