
"Veränderung ist grundlegend für das, was wir sind und wie wir wachsen"
Was sagt ihr zu diesem massiven Rückschritt?
Laut dem Koch ist die Klimakrise wohl bewältigt, denn das Restaurant ist sowie es sich anhört nur aus einem "Hype" entstanden und wohl nicht aus einer wahren Überzeugung.
Von NoMooForYou
30 Kommentare
n schritt zurück ist halt auch veränderung.
> Laut dem Koch ist die Klimakrise wohl bewältigt
Das hat er nicht gesagt und ich kann nach Lesen des Artikels auch nicht verstehen wie du zu der Aussage kommst.
ach wer braucht schon Integrität wenn er auch Geld haben kann /s
Der Kapitalismus kennt keine Moral, nur unendliches Wachstum zählt….
Wenn ich schon lese – Gäste nicht ausschließen- wir Veganer werden ständig von allem ausgeschlossen – besonders von sozialen Aktivitäten wie dem einfach mal Essen gehen. Der Witz des Jahrhunderts. Wie immer geht es nur ums Geld. 💰 Trends kommen und gehen, das sieht man hier auch wieder. Aufgesprungen als vegan im Trend war und dann wieder abgesetzt…😪
Das gleiche passiert hier ja auch. Bei uns in der Ecke mit Gustav Grün und in Berlin haben auch einige Läden eine Kehrtwende gemacht.
Bei Sterneküche geht es doch sowieso nie um so etwas wie Ethik.
Wenn ich die Wahl zwischen Insolvenz und wieder Fleischgerichte auf die Karte nehmen hätte, dann würde ich wohl auch letzteres tun.
Wie viele von euch unterstützen den Vegane gehobene Küche?
Hier im Sub wird ein Industrie Ersatzartikel nach dem anderen abgefeiert, aber echtes Handwerk sehe ich kaum.
Leider scheinen viele Vaganerinnen einfach nur auf Fleisch zu verzichten, statt den nachspruch an sich selbst zu haben so zu essen oder so zu kochen das man nicht verzichtet, sondern nur andere Produkte in den Fokus rückt.
„Fresskritiker“ auch wieder mal ein tolles Wort. Fuck you, Spiegel!
Und das ist der Grund weshalb „Vegan für’s Klima“ Schwachsinn ist und eine Entwertung der Opfer. Auch wenn eine rein pflanzliche Ernährung besser für das Klima ist, geht es beim Veganismus darum, andere fühlende Individuen mit Bewusstsein nicht als Ware, Sklaven und Objekte zu missbrauchen.
Wer das verstanden hat, wird nicht plötzlich wieder andere Tiere ausbeuten und ermorden lassen für ein Restaurant.
Doof, aber mehr auch nicht.
Viel wichtiger wäre es, dass Alternativprodukte endlich günstiger werden (etwa durch eine Senkung der Mehrwertsteuer), damit sie für ein breites Publikum interessanter weil erschwinglich sind. Oder dass es mehr Angebote in öffentlichen Kantinen gibt.
Vegane Spitzenrestaurants sind nett, um zu zeigen, wie gut das Essen sein kann, aber nicht das, was den Durchschnittsmenschen im Alltag berührt.
Und diese Cult of Personality Köche sind regelmäßig genauso unterwegs wie die Cult of Personality Gurus auf Youtube. Da geht es darum, auf einen gesellschaftlichen Trend aufzuspringen und dafür Anerkennung für die eigenen Redlichkeit/Kohle/beides zu bekommen. Sobald das dann nicht mehr funktioniert, ist auch die Ethik weg 😉
Wenn das Essen dort, laut Artikel, nicht geschmeckt hat, hilft vermutlich auch Fleisch nicht weiter.
Naja… Was soll er machen?
In das Restaurant passen 60-70 Leute oder so – als ich Ende 2024 da war hat das 8 Gänge (bzw. 9) Menü ca. 360 Dollar gekostet und es war nicht super viel los – maximal die Hälfte wird da wohl besetzt gewesen sein.
Und realistisch bekommst Du einen Tisch auch nur einmal am Abend besetzt. Wir haben da knappe 4 Stunden gesessen.
Da kann man sich überlegen wieso der Schritt gegangen wird. Die werden ne absurd hohe Miete zahlen + da arbeiten tonnenweise Bedienungen, Köche und Küchenhelfer.
Wenn Du ein 3 Sterne Restaurant nicht regelmäßig gut besucht bekommst, kannst Du es dir einfach nicht mehr Leisten und musst Deine Zielgruppe erweitern.
Naja, ist scheiße, die Alternative ist aber, dass sie pleite gehen
Ich meine „ein Schritt zurück“ ist eine Frage der Perspektive. Da wir in einer Gesellschaft leben, in der vom größten Teil Fleisch bevorzugt wird, kann man die Aktzeptanz anderer Bedürfnisse auch als gesellschaftlichen Fortschritt sehen. Wenn man vegane Gerichte überall inkludiert, dann kann man auf der anderen Seite auch nicht-vegane Speisen anbieten. Vielleicht einfach in einem kleinen Rahmen, dass Gruppen sich nicht trennen müssen und jeder ein Gericht findet, dass ihm schmeckt.
Trend mitgenommen, Geld rausgepresst und jetzt wieder auf Tierleben scheißen – keiner von denen war jemals Vegan.
Schwach
Keine News wert, da die Nachfrageseite und somit die Hauptquelle der Finanzierung immer noch der Kunde ist. Wenn keiner mehr TP kaufen würde, wäre jedes Restaurant und jeder Laden vegan. So kommen wir nur zu dem Zustand zurück der den Stand in der Gesellschaft bezüglich Tierrechten widerspiegelt.
„Fresskritiker“ was geht mit Spiegel sind das rechte Carnivores oder was lol
In Braunschweig gibt es ein Restaurant, das noch zu Zeiten, als man als Vegetarier/Veganer ein totaler Alien war, schon ausschließlich vegetarische und vegane Gerichte servierte. Und zwar für eine seeeeeeeehr lange Zeit (ich rede von mindestens 10 Jahren). Vor ein paar Jahren wurde das Menü dann „erweitert“ und es ist jetzt ein Lokal, das sehr viele vegetarische und vegane Gerichte, aber auch Fleischgerichte anbietet. Ich weiß bis heute nicht, was ich davon halten soll. Vermutlich hätte er schon längst schließen müssen, wenn er das Konzept nicht geändert hätte. Wie gesagt: das Lokal ist in Braunschweig und nicht im hippen Berlin, wo vegane Restaurants keine Seltenheit sind und auch guten Zulauf haben. Bin da sehr ambivalent, obwohl ich nicht mal Veganerin bin.
Vielleicht ist es auch einfach so, dass die Menschen das gar nicht aus Überzeugung gemacht haben, sondern weil sie dort einen Markt gesehen haben? Der ist nicht da oder nicht in der erwarteten Größe dann passen Sie sich an.
Huh, wer kennt sie nicht, die Fresskritiker vom Michelin Guide. 🥰
Der wäre nun nicht pleite gegangen. 3 Sterne sind Liebhaberei, 2 bereits. Das läuft idR nicht wirtschaftlich! Aber zeigt wieder es war damals eine Entscheidung „ey lass ma Trendy vegan 3 Sterne machen, gibt Presse ohne Ende“ statt einer ethischen Entscheidung für die Tiere.
Gleiche in Düsseldorf mit Hulala Burger.
Zeigt halt, welche Restaurants vegan sind und welche denken dass es ein Trend ist.
Dominion in Frankfurt ist 100% vegan und based, nicht nur plant based 😁
Da merkt man, dass die Veganismus verstanden haben und die gehen eher pleite, als Tiere wieder auszubeuten.
Würden wir ja auch nicht akzeptieren, wenn Amnesty International zu Sklaverei greift, weil nicht genug Leute für sie arbeiten oder nicht genug Geld bekommen. Oder jede andere Firma genauso.
Schade.
War da tatsächlich im November letzten Jahres. Eigentlich überhaupt nicht unser Ding, aber wir sind extra hin weil es eben vegan war. Einmal ausprobieren wollten wir Fine-Dining eben doch.
Das Essen war schon echt gut, aber für uns den Preis nicht wert. V.a. weil man dann am Besten noch 20% Trinkgeld hätte geben sollen… Nein danke.
Restaurant war komplett voll und es war jetzt nicht irgendwie ein besonderer Tag.
Ist jetzt schon ein bisschen bitter zu hören, dass die so einen Rückschritt machen. Für das Geld hätten wir viele andere, vegane Restaurants unterstützen können 😕
Ein nicht-Veganer mit einem Ex-Veganer-Restarurante. Wilde Mischung.
Erst kommt das fressen dann die Moral
365 Tacken für eine Mahlzeit und spricht dann von wirtschaftlicher Tragfähigkeit. Selbst bei 9 Gängen sind das immernoch 40 pro Gericht und bei dem Preis sollte bereits eins satt machen. Fine-Dining hin oder her, am Geld wird es bestimmt nicht gescheitert sein
fleischwurst in pommesform mit majo fände ich konsequent.