wenn ich an meine zeit auf der stroke unit denk versteh ichs. mit personalmangel und immer blöderen patient*innen wirds oft sehr schwer was zu erledigen im dienst, wenn zb herr x permanent aufsteht ausm rollstuhl und sich die birne aufschlägt und nebenbei frau y ausm bett kraxelt. abgesehen von alkis die einfach zum kübeln sind, weil sie sich weder benehmen können oder wollen noch wirklich empfänglich für pflege und medizinische interventionen sind.
zusätzlich brauchen – natürlich meiner vorigen stelle geschuldet – viele patienten sedierende medis wegen ihren krankheitsbildern oder persönlichkeitsverändernden vorschäden.
würd die schlagzeile nicht für bare münze nehmen, ist eher sehr individuell aufs team bzw einrichtung abzustimmen ob das jetzt mehr oder minder im rahmen ist.
edit: wollt nur hinzufügen, dass bei jeder freiheitsbeschränkenden maßnahme eine meldung erfolgt & gerichtlich (gemeinsam mit patientenanwaltschaft) entweder genehmigt oder aufgehoben wird.
Ordinary-Mousse-146 on
Ich glaub, das Problem ist komplex. Zum einen gibt es immer mehr Menschen, die Betreuung brauchen, zum anderen gibt es immer weniger Menschen, die betreuen können (und wollen).
Die Lösung ist aber meiner Meinung nach einfach: Geld drauf schmeißen, bis das Problem weggeht. Geht natürlich nicht von heute auf morgen, aber schlechter wird’s dadurch auch nicht.
oldmanout on
Ich hoffe nur dass die Sterbehilfe liberalisiert wurde bis ich soweit bin und ich nicht mehr selbstständig leben kann
Autodefensas1 on
Sowas wird nicht aus Spaß und Faulheit gemacht. Oft geht es einfach nicht anders.
Expert-Tower3 on
Ihr werdet euch noch wundern was alles möglich ist ( Spruch aus der Politik)
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6 Kommentare
Passt ja zum Zeitgeist…
wenn ich an meine zeit auf der stroke unit denk versteh ichs. mit personalmangel und immer blöderen patient*innen wirds oft sehr schwer was zu erledigen im dienst, wenn zb herr x permanent aufsteht ausm rollstuhl und sich die birne aufschlägt und nebenbei frau y ausm bett kraxelt. abgesehen von alkis die einfach zum kübeln sind, weil sie sich weder benehmen können oder wollen noch wirklich empfänglich für pflege und medizinische interventionen sind.
zusätzlich brauchen – natürlich meiner vorigen stelle geschuldet – viele patienten sedierende medis wegen ihren krankheitsbildern oder persönlichkeitsverändernden vorschäden.
würd die schlagzeile nicht für bare münze nehmen, ist eher sehr individuell aufs team bzw einrichtung abzustimmen ob das jetzt mehr oder minder im rahmen ist.
edit: wollt nur hinzufügen, dass bei jeder freiheitsbeschränkenden maßnahme eine meldung erfolgt & gerichtlich (gemeinsam mit patientenanwaltschaft) entweder genehmigt oder aufgehoben wird.
Ich glaub, das Problem ist komplex. Zum einen gibt es immer mehr Menschen, die Betreuung brauchen, zum anderen gibt es immer weniger Menschen, die betreuen können (und wollen).
Die Lösung ist aber meiner Meinung nach einfach: Geld drauf schmeißen, bis das Problem weggeht. Geht natürlich nicht von heute auf morgen, aber schlechter wird’s dadurch auch nicht.
Ich hoffe nur dass die Sterbehilfe liberalisiert wurde bis ich soweit bin und ich nicht mehr selbstständig leben kann
Sowas wird nicht aus Spaß und Faulheit gemacht. Oft geht es einfach nicht anders.
Ihr werdet euch noch wundern was alles möglich ist ( Spruch aus der Politik)