Robert beendet sein Engagement im Tierschutz für Nutztiere.
    Ich finde, das ist ein großer Verlust für unsere Sache. Als Hauptgrund nennt er den Hass und die Vorwürfe aus Teilen der veganen Community – und ja, ich glaube ihm das.

    Am Ende hat man sich damit selbst ins Knie geschossen. Allein seine regelmäßige Berichterstattung über das Thema hat vermutlich mehr für den Veganismus bewirkt als so mancher radikale Aktivist.

    Wie er im Video sagt: Niemand ist perfekt. Menschen, die für die richtige Sache kämpfen, sollten wir unterstützen – egal ob bewusster Fleischesser, Vegetarier oder Veganer. Alle setzen sich mit dem Thema auseinander. Es ist ein Prozess, und jeder steht an einem anderen Punkt. Wir sollten mit mehr Lob als mit Kritik an die Sache herangehen.

    Ich kenne dieses verzweifelte Gefühl und die Wut auf alle Nicht-Veganer aus meinen eigenen veganen Anfangsjahren nur zu gut. Aber das Thema ist schwierig und emotional belastet.

    Vielleicht erreichen wir mehr, wenn wir positive Veränderungen hervorheben, statt unperfekte Veganer niederzumachen.



    Von Telchor

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    23 Kommentare

    1. Wild-Opposite-1876 on

      Ja, stimme dir absolut zu. 

      Ist es moralisch falsch, Quarkbällchen zu essen obwohl man es besser weiß? Ja, natürlich. Das ist klar. 
      Macht es alles zunichte was man je getan hat? Nope…

      Er hat sehr viele Menschen erreicht mit seinem Engagement, und ich kann verstehen, dass es einen einerseits schafft, was man beim Nutztierschutz erlebt und sieht, und es einen andererseits schafft, von Menschen Flak zu kriegen, die grundlegend nahezu das gleiche wollen. 

      Bin ihm dankbar für seinen Einsatz, verstehe aber auch, warum er sich jetzt auf seine Kernkompetenzen fokussiert, und ihm das gut tut. 

    2. positiveanimalfriend on

      Ich fands auch ziemlich verständlich als ich mir sein Video angeschaut habe, man kann nur so viel darauf hören was andere sagen, bis es einen zermürbt. Ich hab auch die vielen intensiven Kommentare die man so liest bei ihm nie so ganz verstanden, und vieles wurde auch ständig aus dem Kontext gerissen.

      Die Arbeit die er am Ende leistet ist so viel mehr Wert als der perfektionismus eines einzigen Veganers. Mal davon abgesehen das ich auf Reddit immer wieder Takes von Veganern sehe (nicht unbedingt die Mehrheit, aber trz) die einfach unrealistisch sind, so Dinge wie als Veganer darf man Obdachlosen kein Geld geben, man soll fast jede Marke boykotieren.

      Ich hoffe er findet wieder etwas Zuversicht in seiner Arbeit mit Wildtieren und kann sich aus dem Kreis der Community die ihm nicht gut getan haben etwas zurückziehen.

    3. Ich habe das Gefühl Fans von ihm sehen gar nicht die Probleme mit seinen Aussagen. Vermutlich weil die meisten selbst nicht vegan sind.

      Es sind mehrere Stufen meiner Meinung nach.

      1. Nein, niemand MUSS perfekt sein. Das geht gar nicht und wer denkt das würde notwendig sein hat Veganismus nicht verstanden. RML hat Veganismus nicht verstanden, sonst würden nicht Aussagen kommen wie „Keiner kann wirklich vegan sein, weil jeder mal Muttermilch bekommen hat“

      2. Die Kommentare dazu. Oft kommen Aussagen von ihm, die (im besten Fall) absoluter Quatsch sind und gefährlich (im schlechtesten Fall). Die in Punkt 1, „Ich kenne keinen Veganer, der nicht mindestens einmal im Jahr eine Käsepizza isst“ (das suggeriert, es gäbe eh niemanden der das durchzieht, also warum ich?), „Für die einen bin ich zu wenig vegan, für die anderen zu viel. Was bin ich denn jetzt für euch?“ (Es gibt nicht zu viel oder zu wenig vegan, es gibt vegan und nicht-vegan), „es gibt Freunde die sagen ich bin schon quasi Veganer“ (was soll das heißen?)

      Solche Aussagen, sind mindestens Kokolores, wenn nicht sogar schädlich, weil sie ein schlechtes Bild auf Veganer werfen. Und bevor da jetzt nitpicking betrieben wird, das sind nur die Aussagen die ich kenne, da gibt es definitiv mehr von.

      3. Moderner Ablasshandel. Das ist das schlimmste für mich. Nehmen wir an ich Spende jeden Monat 100€ an eine Tierschutzorganisation und trete dann ab und zu Hunde. Niemand der klar bei verstand ist, würde sagen „er spendet viel Geld, deshalb ist es ok wenn er mal einen Hund tritt“. Bei RML ist das aber so „er hat schon so viel für den Tierschutz gemacht, viel mehr als alle Veganer die hier kritisieren zusammen“. Ich finde das gruselig.

      Ich verstehe, dass er viel für den Tierschutz gemacht hat. Das rede ich auch nicht klein. NIEMAND tut das, auch nicht der so gehasste Dekarldent. Es ist nur etwas verwunderlich, wie jemand das leid sieht, dagegen kämpft, aber beim eigenen Konsum dann Ausnahmen macht.
      Er ist so informiert, aber beim Veganismus wird Quatsch erzählt.

      Das alles passt nicht zusammen und deshalb wird er nun mal kritisiert. Das kann man als hate abstempeln oder sich ernsthaft damit beschäftigen.

    4. LouisSaucedo69 on

      mimimi, sorry, jemand der nicht vegan ist, hat nie mit Tierschutz für Nutztiere angefangen.

    5. IvarSolaris on

      Kurze Korrektur. Er hat nicht nur wegen der Kritik aus der veganen Community aufgehört sondern wegen der Kritik von allen Seiten. Ob Fleischesser, Vegetarier, Tierschützer, Veganer – gefühlt alle Gruppen haben ihn wegen irgendeine seiner Aussagen kritisiert und schlecht gemacht. Es sind also nicht nur die Veganer gewesen.

      Grundsätzlich hat er jedoch recht, es gibt sehr viele Veganer die ihn kritisiert und übelst beschimpft haben (siehe Kommentar unten…)

    6. Far_Negotiation5150 on

      „Dieses Video ist kein Clickbait !!!!!!! Ich höre auf!!!! Womit, das sage ich euch im Laufe des Videos :-D“

    7. 6der6duevel6 on

      Ich begrüße RMLs Schritt. Auf dem Feld von Veganismus hat er nichts verloren, weil er es bis heute nicht verstanden hat, bzw. es nicht verstehen will.

      Aber einen Suizid instrumentalisieren, das geht schon klar, wtf….

    8. Bin nicht extrem tief im Thema drin. Aber von dem was ich mitbekommen habe und was man alles so auf YouTube sieht. Der Typ macht mehr für die Tiere als 99% hier in DE oder wo auch immer. Jedenfalls aus meiner Sicht. Kann natürlich sein das ich da absolut nicht informiert bin.
      Da find ich es auch ehrlich gesagt absolut egal wenn er sein Quarkbällchen isst. Das eine wiegt doch soviel mehr als das andere.

      Klar kann man das sein lassen. Ist nicht schwer oder aufwendig. Alternativen gibts sicherlich auch genug.

      (Soll nicht heißen es geht hier nur darum)

      Kann auch absolut verstehen das er sich da zurückzieht und wieder in seinen Kernbereich geht.

      Was er über Veganismus sagt find ich allerdings auch etwas weird/uninformiert. Wie auch bei Punkt 2 von nBeliebt seinen Post geschrieben.

    9. >Vielleicht erreichen wir mehr, wenn wir positive Veränderungen hervorheben, statt unperfekte Veganer niederzumachen.

      Niemand macht „unperfekte“ Veganer nieder. Es ist verständlich wenn man mal Fehler macht, vor allem am Anfang.
      Robert hat halt mit seiner Reichweite Falschinformationen über Veganismus verbreitet. Zum Beispiel dass Stillen nicht vegan sei und niemand 100% vegan leben könnte. Das kann man natürlich so nicht stehen lassen, weil das einfach den Veganismus verunglimpft. Da ist Kritik absolut berechtigt.

      Bedauerlicherweise blockiert er sofort alles ab wenn mal Kritik kommt und stellt sich als das Opfer von Hass dar. So kommt man natürlich nicht weiter.

    10. Western_Ad_682 on

      Das Problem zeigt sich ja leider hier in Sub auch immer mal wieder. Wenn „neue“ Leute kommen und nicht 100% vegan sind werden oftmals dämliche Kommentare losgelassen. Auch da sollte man sich etwas an die Worte von Robert erinnern. 99,9% Vegan zu sein, ist unendlich viel besser als gar nichts zu tun.

    11. Zestyclose_Layer3430 on

      Das ist ein bisschen, wie bei den linken Grabenkämpfen. Ich glaube die extremen Kritiker merken gar nicht, was für einen schlechten Eindruck das auf Außenstehende macht. Es führt nie zu etwas gutem, wenn man alles Schlechtreden muss und sich extrem elitär gibt. Das wirft ein ganz schlechtes Licht auf die Community und da können sich hier einige an die eigene Nase fassen.

    12. davidthek1ng on

      Ich denke leider da kämpft man gegen Windmühlen, guckt euch den Fall Tönnies an. Kurzer Aufschrei danach ja ich baue bessere Wohnungen für die Angestellten und die Coronaregeln werden eingehalten bla paar Monate später no one gives a damn kontrolliert das jemand wirklich weiter mediales Interesse ist zum nächsten Skandal übergegangen.

    13. Krasser Sub hier aufjedenfall, Robert hat mehr für den Tierschutz getan als alle hier zusammen aber wird trotzdem gehatet weil er euch bisschen durch den Kakao zieht und Quarkbällchen isst.
      Und dann wundert man sich warum manche hier auf Ablehnung in der „normalen“ Welt draußen stoßen wenn sie so militant gegen alles vorgehen was nicht 100% ihrem Weltbild entspricht.

    14. Basic-Cloud6440 on

      Er hat Schon ein wenig Mist erzählt. Und Tierschutz ist kein ablasshandel. Aber viele der Kommentare waren auch bodenlos. Ich denke nicht, dass ihm die konstruktive Kritik zusetzt. Und ich finde hier ganz viel auch super daneben

    15. Lanky-Fish6827 on

      Ist ein leider verbreitetes Problem in der veganen Community, hat mich damals, als ich noch blauäugig war, echt gewundert. Alles was nicht „perfekt“ ist, ist sofort Scheiße. So erreicht man keinen Fortschritt und macht evtl. sogar Rückschritte (wie man sieht). Sehr schade.

    16. Lanky-Fish6827 on

      Was viele in der Community nicht verstanden haben ist, dass es das gleiche Ergebnis ist ob 50% aller Leute vegan sind, oder alle Leute 50% weniger tierische Produkte essen. In kleinen Schritten zum großen Ziel. Und jeder Schritt zählt.

    17. Lord_Volpus on

      Typ mit aufgeblasenen Ego redet Mist, wird daraufhin Kritisiert und spielt dann den Beleidigten.

      Wenn er seine Selbstdarstellung zurückdrehen würde wär er ja fast sympathisch.

      Typischer Influenzer, vielleicht hat er jetzt mehr Zeit und rettet noch einen zweiten Affen oder so. Als Belohnung dafür dann ne schöne Quattro Formaggi.

    18. volksfahraeder on

      Er macht halt den Drachenlord. Erst Aussagen treffen und anstatt diese klarzustellen, gibt er sich als Opfer.
      „Niemand kann 100% vegan sein!“ „Stillen ist nicht vegan!“

      Das sind zum Beispiel 2 richtig dumme Aussagen von ihm. Hat er davon was richtig gestellt?

      Ist deswegen jetzt alles von ihm schlecht?
      Definitiv nicht, er hat viel Gutes getan.

    19. Icy_Climate on

      Seine persönliche Rache an Veganern ist ihm so wichtig dass er jetzt schon ein zweites Video macht in dem er die Community durch den Dreck zieht. Dass das Millionen Tieren schadet scheint ihm dabei komplett egal zu sein.

      Seine Abonnenten jubeln ihm dabei zu weil sie ihr eigenes Handeln dann nicht kritisch hinterfragen müssen. Veganer sind ja blöd und RML sagt Tierprodukte essen ist ok.

      Ordentlich daran verdienen wird er auch, Vegan Bashing & Drama kommt ja sehr gut an. Ein Win für alle Seiten außer den Nutztieren. Die sind RML aber eh egal, hauptsache das Ego wird (noch) weiter gepushed.

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