
Am 5. August veranstaltete Fukushika Emi, ein Stadtratsmitglied in Tsurugashima, Saitama, eine Pressekonferenz in Tokio, nachdem der Stadtrat einen Resolution verabschiedet hatte, in dem sie aufgefordert wurde, ihren offiziellen Titel zu nutzen, wenn sie sich gegen Diskriminierung aussprachen. Sie nannte die Entscheidung „sehr enttäuschend“ und sagte: „Ich werde mich weiterhin gegen Diskriminierung aussprechen, ohne mich zurückzuziehen.“
Fukushima wurde im Jahr 2023 gewählt und hat sich – insbesondere in den sozialen Medien – aktiv gegen Ausländer, einschließlich des kurdischen Volkes, gesprochen. Vor kurzem wurden rund 150 Beschwerden in das Büro der Stadt und des Rates geschickt, wobei einige verlangten, dass sie zurücktritt oder sagte, dass ihr als Ratsmitglied keine Würde fehlt.
Am 22. Juli bestand sogar eine Bedrohung, sie zu töten und das Rathaus in die Luft zu jagen. Aus diesem Grund musste eine in den Ratskammern geplante Kinderveranstaltung abgesagt werden.
Am 4. August verabschiedete der Rat einen Beschluss, in dem er in ihren Posten den Titel „Tsurugashima Stadtratsmitglied“ in ihren Posten verwendet hatte. Von den 15 Mitgliedern, die stimmten, waren 14 dafür. Der Vorsitzende des Rates, Yoshihiro Uchino, sagte, die Entscheidung sei nicht dazu gedacht, die politische Rede zu begrenzen, sondern bat lediglich um mehr Diskretion.
Die beiden Mitglieder der Kommunistischen Partei der Stadt sagten jedoch, dass die Unterstützung der Beschluss ein Fehler sei. Einer von ihnen, Tadayoshi Ota, hat es ursprünglich unterstützt, die Dinge nach den Drohungen zu beruhigen, aber später der Ansicht, dass dies die politische Freiheit einschränken könnte. Er übersprang die Abstimmung. Das andere Mitglied stimmte dagegen. Sie gaben eine Erklärung ab und sagten, es sei „eindeutig ein Fehler“, die Entschließung überhaupt zu unterstützen.
Ebenfalls am 5. August reichte Fukushima eine Klage gegen den freiberuflichen Journalisten Takao Ishii ein und forderte 2,2 Millionen Yen Schadensersatz. Sie sagt, Ishii hat sie verleumdet, indem sie sie als „weibliche Terroristenbeauftragte“ bezeichnete. Ishii antwortete mit der Aussage, dass Fukushima seiner Arbeit feindlich war und dass diese Klage Teil dieses anhaltenden Konflikts zu sein scheint.
https://www.asahi.com/articles/AST8541MST85OXIE022M.html?iref=comtop_7_06
1 Kommentar
Imagine having to face all this hate and violence because you want to stop discrimination. Just how much do other people want to discriminate, hate and dehumanize that they would go as far as to threaten murder?
How deranged can you be? And to think that SO MANY of people who are IN FAVOR of discrimination work in government. They should be ashamed of themselves. The evil in our times.