
Japan hat einen neuen Rekord aufgestellt, indem der Mindestlohn in diesem Jahr um 63 Yen (6,0%) erhöht wurde und den nationalen Durchschnitt auf beispiellose 1.118 Yen pro Stunde bringt. Dies spiegelt die anhaltende hohe Inflation wider, aber der starke Anstieg kann Nebenwirkungen haben. Die Regierung strebt in den 2020er Jahren einen nationalen Durchschnitt von 1.500 Yen an, obwohl der Weg zur Erreichung dessen unklar ist.
Während einer Sitzung des Gesundheits-, Arbeits- und Wohlfahrtsrates kämpften Vertreter von Arbeitnehmern und Arbeitgebern um eine Vereinbarung. Das Treffen erstreckte sich auf eine siebte Sitzung, die längste seit 44 Jahren. Der Mindestlohn wird durch Berücksichtigung des allgemeinen Lohnniveaus, der Lebenshaltungskosten und der Zahlungsfähigkeit der Unternehmen festgelegt. Der Rat konzentrierte sich auf die steigenden Lebenshaltungskosten, wobei die Lebensmittelpreise von Oktober bis Juni um durchschnittlich 6,4% stiegen und die Diskussionen verlängerten.
Japans Mindestlohn ist im Vergleich zu anderen Industrieländern relativ niedrig. Zum Beispiel sind es nur 46,8% des Durchschnittslohns für Vollzeitbeschäftigte, verglichen mit 62,5% in Frankreich und 61,1% in Großbritannien. Die erhebliche Lohnerhöhung zielt darauf ab, die Lohnunterschiede zwischen regulären und nicht regulären Arbeitern zu schließen.
Der kontinuierliche Anstieg im fünften Mal in Folge belastet jedoch kleine und mittelgroßen Unternehmen. Nur 48,6% dieser Unternehmen konnten erhöhte Arbeitskosten an ihre Preise weitergeben. Es gibt Bedenken hinsichtlich potenzieller geschäftlicher Kämpfe aufgrund weiterer Lohnerhöhungen.
Eine weitere Sorge ist, dass höhere Löhne dazu führen können, dass Teilzeitbeschäftigte die Einkommensteuerschwellen früher erreichen, was möglicherweise zu einer Reduzierung der Arbeitszeiten führt. Premierminister Ishiba hat das Ziel für einen landesweiten Durchschnittslohn von 1.500 Yen von Mitte 2030 auf die 2020er Jahre verschoben. Dies würde ein jährlicher Anstieg von über 7%erfordern, was viele Unternehmen eine Herausforderung für eine Herausforderung erfordern.
Kazutaka Maeda, Wirtschaftswissenschaftler am Meiji Yasuda Research Institute, warnt davor, dass schnelle Lohnerhöhungen die Beschäftigung negativ beeinflussen könnten. Er schlägt vor, dass anhaltende Erhöhungen staatliche Richtlinien erfordern, die die Produktivität verbessern, z. B. den Unternehmen dabei, den Betrieb anzupassen und zu optimieren.
https://www.yomiuri.co.jp/national/20250805-OYT1T50024/

2 Kommentare
” Another worry is that higher wages may cause part-time workers to hit income tax thresholds sooner, potentially leading to a reduction in working hours”
Are people actually this stupid? Like, do they genuinely believe that making more money somehow means you make less money in a progressive tax system?
Japan just needs to wake the fuck up. With all the pick hikes people are still eating out, malls and trains are still full. Time to pay people a little more cash.