









Mein dritter und letzter chilenischer Grenzübergang. Eine Kiespeitsche, die auf die Hügel zwischen Fitz Roy und Torres Del Paine tieft, tief in das Herz des südlichen Patagoniens. Ein unersättlicher Wind tagelang, der alle anderen Geräusche übertönt. Wind so stark, dass es mich nach hinweg auf die schroffe Tundra gezogen hat.
Es fühlte sich alles so vertraut an, wie das Nichts Nordalaskas. Seine irreführende Flachheit und blendendes Eis. Die verwitterte Penumbra vom Gletscherblues bis zum Mossischen Grüns. Diese Landschaften schlossen sich den Kreis, als würde das Radfahren zu dem Ort fahren, an dem ich angefangen hatte.
Ich dachte an diese ersten Wochen in der Arktis, am weitesten entfernt, was ich je gewesen war. Ich fühlte mich damals von der Wildnis eingeschlossen und geschützt. Als ob es in meinem Zelt mehr Platz für mich gäbe als in der Welt außerhalb.
Jeden Tag war ein Echo, das ich in der Ferne messen hatte, nicht in der Zeit. Eine Sammlung von Backroads müsste ich nie wieder klettern. Dort waren es Zehntausende von Meilen hinten, aber nur noch 500, um bis Ushuaia zu gehen. Endlich der Grund der Welt.
Der Reisestempel in der Hand drückte ich nach dem gespenstischen Dorf Cerro Castillo. Ein einsamer Laden in der Ecke, seine Produktregale mit Ausnahme eines kleinen Korbkorbs mit Limetten leer. Meine Lebensmittelrationen wurden fast ausgegeben, also habe ich das Nötigste wieder aufgenommen: Notfall -Ramen, dehydrierte Kartoffeln, eine Flasche Rotwein.
Versteckt in der am weitesten entfernten Ecke der Stadt befand sich ein ruhiges Rodeo, in dem einige lokale Vaqueros ihre Pferde aufstellten. Ich warf dort mein Zelt im Alpenenglow, so froh, dem Wind zu entkommen, so dankbar für seine Zurückhaltung, den Himmel mit Sturmwolken zu beobachten und jede Stunde wieder aufzutauchen.
„Vielleicht ist die Wildnis, die wir fürchten, die Pause zwischen unseren eigenen Herzschlägen, dem stillen Raum, der besagt, dass wir nur durch Gnade leben. Die Wildnis lebt durch die gleiche Gnade. Wilde Barmherzigkeit liegt in unseren Händen. Und Trauer wagt es uns, uns noch einmal zu lieben.“ – Terry Tempest Williams, Zuflucht
Von donivanberube
![Radfahren von der Oberseite von Alaska bis zum Boden Argentiniens und fast da! [OC] Radfahren von der Oberseite von Alaska bis zum Boden Argentiniens und fast da! [OC]](https://www.bytesde.com/wp-content/uploads/2025/07/oejurrjvyfef1-865x1536.jpg)
1 Kommentar
Greetings from Santiago, Chile 🇨🇱