
Bei den bevorstehenden Wahlen am 20., wo die Außenpolitik ein zentrales Thema ist, drängen mehrere politische Parteien in Japan auf strengere Vorschriften für ausländische Arbeitnehmer. Bei der schrumpfenden und alternden Bevölkerung Japans stellt sich Fragen, wie diese Veränderungen verwaltet werden können, ohne der Wirtschaft zu schädigen.
Die Busbranche, die sich mit Routenschließungen und reduzierten Dienstleistungen aussieht, zeigt die Krise. Ryosuke Kobayashi, Präsident der Foreign Driver Support Organization, hebt hervor, dass ein Mangel an Fahrern ernsthafte Herausforderungen stellt, insbesondere so wie viele aktuelle Fahrer das Ruhestandalter nähern. Die Branche kämpft mit der Anziehung neuer Fahrer aufgrund eines Rückgangs der jungen Menschen, die an Fahren, niedrigem Gehalt und begrenzten Lohnmöglichkeiten interessiert sind.
Im vergangenen Jahr fügte die Regierung den „Automobiltransport“ als spezifische Kategorie für ausländische Arbeitnehmer hinzu, um diese Engpässe anzugehen. Das Erfordernis einer höheren Kenntnisse in Japanisch für Bus- und Taxifahrer im Vergleich zu Lkw -Fahrern war jedoch eine Hürde, obwohl es Vorschläge gibt, diese Anforderungen zu erleichtern.
Die Wahl hat auf die Politik der ausländischen Arbeitnehmer aufmerksam gemacht, wobei einige Parteien sich gegen die Akzeptanz ausländischer Arbeitnehmer einsetzen, wobei potenzielle Bedrohungen der nationalen Interessen anführten. Kobayashi fragt, ob japanische Verbraucher bereit sind, reduzierte Service -Niveaus ohne ausländische Unterstützung zu akzeptieren.
Japans Logistikdienste sind sehr effizient, aber ohne ausländische Fahrer schwer zu pflegen, insbesondere bei größeren Katastrophen. Der Transport von Waren in Katastrophengebiete ist in der Tat eine erhebliche Herausforderung nach den geltenden Arbeitsgesetzen und Fahrermangel.
Da Japans Bevölkerung wahrscheinlich nicht allein genügend Fahrer liefert, betont Kobayashi die Notwendigkeit, sich auf ausländische Fahrer zu verlassen. Das Hauptanliegen ist jedoch ihre Anpassungsfähigkeit gegenüber Japans hohen Servicestandards. Um dies anzugehen, bereitet sich Kobayashi seit fast einem Jahrzehnt vor, indem er in Kambodscha eine Fahrerausbildung im japanischen Stil anbietet.
Der Fokus der jüngsten Wahl auf die Politik „Japan First“ könnte das tägliche Leben untergraben. Kobayashi argumentiert, dass Japan das Risiko, seinen derzeitigen Lebensstandard ohne ausländische Unterstützung zu verlieren, und warnt davor, dass alle Vorfälle, an denen ausländische Fahrer beteiligt sind, das aktuelle System gefährden könnten.
Letztendlich, so Kobayashi, könnte die eigentliche Herausforderung darin bestehen, Ausländer zu finden, die bereit sind, unter den aktuellen Lohnbedingungen in Japan zu arbeiten, was für die Aufrechterhaltung wichtiger Dienstleistungen wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Transportwesen von wesentlicher Bedeutung ist.
https://dot.asahi.com/articles/-/260960?page=1

12 Kommentare
It doesn’t matter to them.
They’d rather salt the fields than have Japan change lol
People vote with emotions not logic unfortunately
It will be replaced by Google’s AI driver; all that remains is a decision from politicians.
Every country in the world is experiencing population decline, so foreign workers are really only a temporary solution to this problem
People of Japanese descent are having difficulty obtaining visas or registering their grandparents in their father’s koseki, even though their siblings are already registered.
I love this country but man Japanese people are really stubborn sometimes.
Like it or not this country relies on foreign workers for factories, combini, restaurants, care givers, delivery drivers and more jobs.
It’s not like Japanese people can’t apply to these jobs currently…they just don’t want to. They are tough, thankless jobs at a low salary.
Ok so….. Pay higher wages?
Better have smaller economy and population than totally fuck up own culture and country. Don’t repeat West Europe’s mistakes. Migration is needed, but it needs to be controlled and assimilated.
Maybe hire more female bus drivers would work too.
This is because those people live in Tokyo or big city. They dont understand the reality of shrinking population. What they see is just many gaijin are infesting their place and took their job (even though they might not be qualified even if that gaijin did not take it)
But but…thats what the autonomous buses are for /s
>The industry struggles with attracting new drivers due to a decline in young people interested in driving, ***low salary levels, and limited opportunities for pay raises.***
[emphasis mine]
The obvious solution is staring at everyone in the face. I’ll bet plenty of young Japanese people would become more interested if the salaries were higher and there were more opportunities to get raises in this career. Maybe try that first before giving up?