
Ein empathischer Text über das Leid und die Probleme der Täterinnen. Als Mann aber erfrischend zu sehen, dass zumindest berichtet wird, sogar mit Zahlen.
https://www.derstandard.at/story/3000000277942/wenn-muetter-ihre-kinder-toeten
Von Lonely_Thanks2594
4 Kommentare
Guter Kommentar aus dem Forum vom Standard:
„wie kannn man das verhindern?
in dem man frauen die mütter werden wollen keine heile welt vorspielt.
Eltern zu sein ist ein knochenjob ein psychischer.
buchtip: die mutterglück lüge“
Wie so „als Mann“? Als Frau freut mich es auch dass endlich mal darüber berichtet wird wie unglaublich belastend Schwangerschaft und Mutterschaft sind, so dass sie bei entsprechender Prädisposition dann durchaus mal in Kindstötung eskalieren können. Dass man Mitleid mit den Täterinnen haben sollte anstatt sie zu verurteilen weiß ja eh jeder Depp der mal Faust 1 gelesen oder wenigstens geschaut hat; die Gretchentragödie vermittelt das ja wirklich mit dem Holzhammer.
Interessant wie unterschiedlich der Spin ist. Bei Femiziden steht das Opfer im Mittelpunkt und die Täter sind defakto als Monster abgestempelt. Da fragt auch keiner nach was den Täter so weit gebracht hat.
Hier in dem Artikel geht es kein einziges Mal um das Kind und was es bis zu seinem frühen Ende wohl alles erleiden musste. Das Kind ist halt das Ding in Plasticksack, und das war’s für den Artikel anscheinend. Es wird erklärt und gemutmaßt wer alles Schuld ist daran außer der Täterin.
Für Kindermord gibt es keine Empathie. Wenns “nur” Suizid wäre… aber warum man so eogistisch sein muss um die Kinder mit ins verderben zu ziehen.