Nur 40 Prozent halten Wissenschafter für objektiv: 44 Prozent der österreichischen Wahlberechtigten glauben, dass Experten aus Wissenschaft und Forschung in den Medien überwiegend ihre persönliche Meinung vertreten

    https://www.derstandard.at/story/3000000274496/nur-40-prozent-halten-wissenschafter-fuer-objektiv

    Von linknewtab

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    7 Kommentare

    1. Natürlich vertreten sie ihre Meinung.. im ideal fall basierend auf Forschungsergebnissen

    2. Würd da mal einbringen, dass es nicht rein an den Wissenschafter liegt. Aber in der Wissenschaft gibt es auch nicht immer eine klare, richtige Linie, und als Medienunternehmen wie eine Zeitung, TV Sender etc kann ich genause meine Meinung dahingehend einbringen, in den ich nur die Wissenschafter zu Wort kommen lass, die meiner Meinung entsprechen.

    3. tbf Es gibt einige Konsorten die wirklich ihre eigene Meinung unter dem Deckmantel eines „Wissenschaftlers“ oder „Experten“ kundtun.

      Speziell ServusTV (vmtl. auch oe24 und AUF1) und die dortigen Talk Formate haben seit Corona lauter solche „Wissenschaftler“ ausgegraben um ihnen dann einen Sendeplatz oder eine Seitenspalte zu geben.

      Aber so ist das halt. Wenn man eine Diskussion vergiften möchte dann muss man nur selbst genug scheiße reden und schon glaubt keiner mehr irgendwas. Flood the Zone with shit oder so.

    4. Realistic-Major4888 on

      Was teilweise natürlich auch stimmt. Daten und Studien lassen oft einen grossen Interpretationsspielraum zu.

      Bei manchen Bereichen, wie zb beim menschenverursachten Klimawandel, sind sich halt 99 % der Wissenschafter in der Interpretation einig.

      In vielen anderen Bereichen schaut das ganz anders aus und es gibt oft mehrere Lager wie welche Studien gewichtet und interpretiert werden sollten.

    5. ChriMakesAllTheDrugs on

      Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und sage, dass das auch der Fall ist. Was jedoch die meisten dieser 44 % nicht verstehen ist, dass in der Wissenschaft nicht eine einzige Person nach ihrer Sichtweise gefragt wird, sondern viele verschiedene in unterschiedlichen Ländern. Nur weil ein Wissenschaftler was behauptet, heißt das ja noch lange nicht, dass das von der wissenschaftlichen Community akzeptiert wird. Erst durch das Heranziehen von mehreren Wissenschaftlern auf diesem Gebiet kann so etwas wie Objektivität entstehen.

    6. C0R0NASMASH on

      Ergebnisdruck: warum gibt es alle 2 Wochen eine neue Super Mega Batterie? Man muss was zeigen, reißerisch. Das gefällt ja auch den Forschenden nicht.

      Leistungsdruck: habe schon paar Mal gehört, dass es fast „usus“ ist eine bestimmte Anzahl von Papers/Aufsätzen/Autorenschaften pro Zeitraum zu haben.

      Auswertungsdruck: „Traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“. Man kann Ergebnisse so schön interpretieren. Hat man im Hintergrund eine Stiftung, die bestimmte Ergebnisse bevorzugt (wenn auch nur unterbewusst), dann tendiert man halt dazu.

      Finanzierungsdruck: auch wenn es „freie Wissenschaft“ ist, ist es nicht frei. Befristete Verträge, besonders an Universitäten, sind ein Mittel zur Kontrolle. Ob bewusst oder unbewusst.

      Also nein, ich glaube nicht, dass die Wissenschaftler/Forscher komplett objektiv sind. Viele mögen es wollen, oder im „Umfang“ des ihnen Möglichen machen, aber… nein.

      Gleiches Problem beim Fernsehen und Journalismus. ORF macht die Sache gut, aber die Abgabe (in welcher Höhe auch immer) stört.

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