30.000 Tonnen PET-Pflaschen weniger sind jetzt im gelben Sack. Das ist durchschnittlich ca. eine 1,5Liter Flasche alle zwei Tage pro Person. Und das sind nur die Flaschen, die zurückgebracht wurden. Dachte mein Pet-Verbrauch sei hoch, aber erreiche ja nichtmal den Durchschnitt…

    Bonusfrage: Hat von euch schon jemand ausgetestet wie viel das Pfandsammeln aus Mistkübeln usw. einbringt? Viel wird’s vermutlich nicht sein.

    https://kurier.at/wirtschaft/einwegpfand-kostet-ara-45-millionen-euro/403043452

    Von Pikatijati

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    9 Kommentare

    1. Realistic-Major4888 on

      Also ich kenns aus Finnland wo es das Pfand schon lange gibt (gr Flaschen 40 Cent, kl Flaschen 20 Cent, Dosen 10 Cent), und dort sammeln schon viele Leute, von Studenten bis Pensionisten. Ein bissl ein Volkssport. Aber ok, wenn ich ein paar Sackln ausm Kofferraum in den Automaten geworfen hab, dann warens auch schnell mal über 10 Euro. Wennst da ein paar Stunden sammeln gehst hast schnell mal ein schönes Taschengeld beisammen.

    2. Ich hab da kein Mitleid. Warum auch? Die haben die Sammelquote nicht erfüllen können, also gibt’s jetzt halt ein anderes System.

      > Das ist durchschnittlich ca. eine 1,5Liter Flasche alle zwei Tage pro Person.

      Find ich jetzt ned viel.

    3. >Am Land sollen  die **Abholintervalle** verlängert werden. Von **vier auf sechs Wochen**, wie ARA-Vorstand Thomas Eck sagte.

      Vier Wochen ist jetzt schon zu lang. Der ganze Plastikmüll muss irgendwo gelagert werden und man kann es auch nicht immer so gut waschen, dass es nicht zu stinken anfängt. Sehe ich bei meinen Eltern. In Mehrparteienhäusern gibt’s wenigstens gelbe Tonnen, die man raus stellen kann, aber in Einfamilienhäusern müssen sich die Leute mit den Säcken herumschlagen.

    4. Mir kommen die Tränen. Recycling soll ja kein Geschäftsmodell für irgendwelche regierungsnahen Organisationen sein, sondern dafür Sorge tragen, dass das Leergut eben, nun ja: recycliert wird. Und das passiert durch das Pfandsystem. *Funktioniert wie geplant* ist kein Grund zur Aufregung.

    5. FliesenJohnny on

      Moment es sind jetzt weniger Flaschen im gelben Sack.

      Das ist mal ***positiv*** – weil wir können annehmen, dass die Flaschen nicht deswegen nicht im gelben Sack landen, weil die Leute sie aus Trotz jetzt absichtlich in den Restmüll schmeißen, sondern einfach weil diese über das Recyclingpfand System eben in den „Recyclingprozess“ gelangen.

      Und eine – bis dato unbekannte – Teilmenge an **Einweggebinden gar nicht mehr gekauft wird**, weil manche das Ding mit dem Pfand am Oasch geht. Und auch das ist ***höchst positiv*** zu bewerten.

    6. Meine Cousine wohnt in einem Wohnblock mit Müllraum und sie hat jetzt sage und schreibe fast 900€ an Pfandflaschen verdient. Man glaubt gar nicht wie viele Leute darauf scheißen.

      Sie hat allein gestern 2 fette schwarze Säcke voller Bierdosen mit Pfand im Müllgefunden und den Pfand dafür einkassiert, waren etwas mehr als 50€

    7. Bonusantwort: Ich kenn ein paar Obdachlose und hab gehört, dass man bei den Rundgängen in ein paar Stunden 5€ zusammensammeln kann pro Tag. Kann nicht überprüfen ob das so stimmt, aber das wären dann etwa 20 Stück Pfandgut

    8. blindeshuhn666 on

      Ich dachte immer ein gelber Sack im Monat (so oft wird abgeholt) ist normal. Minimal mehr seit seit paar Jahren mehr reinkommt.
      Ab und zu Leute da zum Magic spielen, dann warens gleich 6-8 Dosen Energy Drinks, auch seit wir mit Kind zu dritt sind ist das eigentlich nicht mehr geworden.

      Meine Nachbarn stellen in 3-5 Personen Haushalten (teilweise mit Katzen/Hunden zusätzlich zu den Menschen) meist 3-8 gelbe Säcke raus.
      Bei mir ist’s wie gesagt einer (der teilweise nicht ganz voll) oder Mal 2 als Ausnahme.

      Mit neuem Pfand wird’s jetzt wohl eher Richtung <1 gelber Sack im Monat

    9. LeobenCharlie on

      Ich verstehe das gesamte Pfandsystem sowieso net.

      Die Mülltrennung hat bisher sehr gut geklappt mit dem gelben Sack, oder hattet ihr den Eindruck, dass Wien im Müll untergeht?

      Ok, einige sind vielleicht auch im Restmüll gelandet, aber der braucht ohnehin schon mehr Heizwert und hat heute fast immer eine Abgasreinigung nachgeschalten.

      So what’s the point? (Außer dass man wieder ein neues System hat zum Leut‘ sekkieren)

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