Mit meinem Job bin ich zufrieden, nur stelle ich die Sinnhaftigkeit in Frage, wenn 70% meiner Arbeit für den Staat sind und ich sehe, was mit den Geldern passiert – positiv in die Zukunft blicken kann ich demnach wie im Beitrag genannt auch nicht.
Maleficent-Ad-1267 on
es wird immer mehr verlangt, firmen sind unorganisiert, verlangen von den mitarbeitern das zu meisten was eig. vom führungspersonal kommen sollte bzw. vom chef, ohne es zu vergüten, früher konntem man bei der aua oder öbb richtig viel geld verdienen, jetzt drehen sie durch wenn man über 2000€ brutto verlangt, vom geld bleibt zu wenig übrig, man zahlt sehr viel geld für die versicherung die viel zu altmodisch und teilweise schon nutzlos geworden ist… was soll man da noch sagen 😀
zusätzlich: wir haben in österreich ein noch immer gutes system zwar mit mängeln aber dennoch funktioniert (bis suf die versteuerung auf gehälter und dieser bullshit mit der unfallsversicherung dass nur arbeitsunfälle gedeckt sind und man eine akutversogrung bekommt, wenns privat ist kann man scheißen gehen wtf) aber unsere aufgabe ist zu sudern, und das beste für das held zu verlangen, wer schweigt der verliert
Realistic-Major4888 on
Ich kanns verstehen, die Anforderungen und der Stress werden immer mehr in den meisten Berufen. Die Unternehmen sind immer weniger bereit rechtzeitig neue Arbeitskräfte einzustellen wenn die Arbeit mehr wird, lieber arbeitet man die besten Leute in Grund und Boden und macht erst was wenn die Krankenstände zu viel werden. Beim Gehalt ist man natürlich auch gern sparsam.
Dann gibts aber auch immer weniger Leute die wirklich an einer Vollzeitarbeit interessiert sind und das halt machen weil sie unbedingt müssen. Die es aber kaum noch schaffen damit zufrieden zu werden.
fayasus on
Ich bin auch mit meinem Job zufrieden.
Aber ich verstehe aber Einige, die aufgrund der Rahmenbedingungen des jeweiligen Arbeitgebers etwas unzufriedener sind.
Velocyra on
Hab kein Problem mit dem Arbeiten nur verdienen würd ich gern mehr xD
Sheeprevenge on
Den besten Job, den i jemals gehabt hab, war am Gericht. Da wars jeden wurscht wann du kommst und gehst, Hauptsache die Arbeit wird erledigt und du bist zu halbwegs normalen Zeiten erreichbar. Es macht halt schon viel aus, dass ma bei schönen Wetter in der Urlaubszeit am Nachmittag nit die Zeit absitzen muss, sondern gehen kann (die meisten Anwälten sind zB über Weihnachten auch nit in der Kanzlei).
Bei meinem derzeitigen Job fehlt mir einfach die Digitalisierung. Wir drucken jeden Schas aus und arbeiten mit Papierakte. Wir haben sogar eigene Mitarbeiter, deren Job nur es Transportieren von Akten zwischen zwei Büros is. Und es is halt so sinnlos, weil wir ja so gut wie alles digital reinbekommen.
Miezegadse on
Mein Job ist vergleichbar ok, aber wenn ich ned müsste dann würde ich sicher nicht hackeln gehen und schon gar nicht Vollzeit. Ich war mal jung und ambitioniert, aber die Wirtschaft bringt es zusammen, einem das zuverlässig auszutreiben. Nur immer mehr und mehr, aber dann schwingt ständig diese Undankbarkeit und dieser Argwohn mit und verdienen tust jedes Jahr weniger. Wer da tippitoppi zufrieden ist der hat entweder wahnsinniges Glück oder dem hats das Hirn schon vollständig gegrillt.
Edit: Gleich kommt sicher wieder das leidige „wEcHsEl DoCh EiNfAcH uNd VeRdIeN 30% mEhR“ irgendeines Elfenbeinakademikers ohne Ahnung wie es da draußen für Leute ohne Vitamin B und reichem Background zugeht.
TurboUwU on
Paar meiner persönlichen Erfahrungen, gibt sicher noch mehr aber die fallen mir spontan ein:
– Wenig Gehalt
– Meist nicht erfüllende unnütze Tätigkeiten die man besser machen könnte aber „es bleibt alles wie es ist“
– Erzwungenes sozialisieren in und nach der Arbeitszeit (gehst nicht mit bist der Böse)
– Es wird von Anfang an gelogen und getäuscht bis zum geht nicht mehr, 0 Zusammenhalt, jeder kämpft für sich selbst
– Ständige Kontrolle
– Das Leben des Mitarbeiters so schwer wie möglich machen
– Jede 2. Führungskraft Größenwahnsinnig
darealmoneyboy on
Ich bin an sich zufrieden, verdienen würde ich natürlich gerne mehr (wer nicht).
Das Problem was ich eher habe ist, dass ich sehr oft frage: wofür?
In Zeiten von Krisen und erneutem Säbelrasselns überall auf der Welt ist eine positive Zukunftsperspektive leider schwierig. Wenn man dan in einem 40h-Job steckt kommt natürlich schnell der Verdruss, weil man dann doch lieber einen Tag weniger arbeiten würde – schließlich macht’s das Kaut auch nicht fettig, aber immerhin hat man mehr Zeit für sich als die 2 lächerlichen Tage pro Woche. Diese verbrgint man dann ja auch oftmals mit Dingen , die man unter der Woche liegen geblieben sind. Mit tatsächlicher Freizeit hat das mMn auch wenig zu tun. Stichwort: Haushalt. Auch kommt die Erschöfpung hinzu und die bittere Erkentniss, dass man mittlerweile zu kaputt ist „unter der Woche“ was zu unternehmen, selbst wenn man sich es leisten kann. Wenn man dann den 5. Tag in Folge im Büro huckt, wird man zwangsläufig bisserl unglücklich. Mich wunderts ehrlich nicht, dass alle lieber Teilzeit arbeiten. Ich versuch halt jetzt noch anzusparen was geht, da ist Teilzeit natürlich eine Bremse.
Wenn ich mir anschaue, was man in meinem Alter in der Generation meiner Eltern verdient hat, obwohl der Berufseinsteig evtl. 3 Jahre früher war, wirst halt sauer.
melaskor on
Ich bin aktuell recht zufrieden mit meinem Job. Ist zwar auch relativ sinnlos, 50% der Arbeit ist rein administrativ und das Ergebnis der Arbeit selber mehr oder weniger komplett egal.
Aber es ist akzeptabel bezahlt, keine einzige Überstunde in 5 Jahren gemacht, großzügige Gleitzeitregelung, Kollegen in Ordnung und der Vorgesetzte kein Wichser, kein bitten und betteln um Urlaub. Will ich Urlaub trag ich den ein und gut ist.
Für mich passt es. Hingehen, 8 Stunden abreißen und heimgehen. Bin aber auch keiner in der Arbeit großartige Herausforderungen will, die hab ich im Privatleben. Und bei dem Job kann ich mir meine Energie auch fürs Privatleben aufsparen.
Mundane_Ad_4124 on
Da Österreich weder Kündigungsschutz noch Mindestlohn hat, wundert es mich nicht, dass die Leute unzufrieden sind ^^
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11 Kommentare
Mit meinem Job bin ich zufrieden, nur stelle ich die Sinnhaftigkeit in Frage, wenn 70% meiner Arbeit für den Staat sind und ich sehe, was mit den Geldern passiert – positiv in die Zukunft blicken kann ich demnach wie im Beitrag genannt auch nicht.
es wird immer mehr verlangt, firmen sind unorganisiert, verlangen von den mitarbeitern das zu meisten was eig. vom führungspersonal kommen sollte bzw. vom chef, ohne es zu vergüten, früher konntem man bei der aua oder öbb richtig viel geld verdienen, jetzt drehen sie durch wenn man über 2000€ brutto verlangt, vom geld bleibt zu wenig übrig, man zahlt sehr viel geld für die versicherung die viel zu altmodisch und teilweise schon nutzlos geworden ist… was soll man da noch sagen 😀
zusätzlich: wir haben in österreich ein noch immer gutes system zwar mit mängeln aber dennoch funktioniert (bis suf die versteuerung auf gehälter und dieser bullshit mit der unfallsversicherung dass nur arbeitsunfälle gedeckt sind und man eine akutversogrung bekommt, wenns privat ist kann man scheißen gehen wtf) aber unsere aufgabe ist zu sudern, und das beste für das held zu verlangen, wer schweigt der verliert
Ich kanns verstehen, die Anforderungen und der Stress werden immer mehr in den meisten Berufen. Die Unternehmen sind immer weniger bereit rechtzeitig neue Arbeitskräfte einzustellen wenn die Arbeit mehr wird, lieber arbeitet man die besten Leute in Grund und Boden und macht erst was wenn die Krankenstände zu viel werden. Beim Gehalt ist man natürlich auch gern sparsam.
Dann gibts aber auch immer weniger Leute die wirklich an einer Vollzeitarbeit interessiert sind und das halt machen weil sie unbedingt müssen. Die es aber kaum noch schaffen damit zufrieden zu werden.
Ich bin auch mit meinem Job zufrieden.
Aber ich verstehe aber Einige, die aufgrund der Rahmenbedingungen des jeweiligen Arbeitgebers etwas unzufriedener sind.
Hab kein Problem mit dem Arbeiten nur verdienen würd ich gern mehr xD
Den besten Job, den i jemals gehabt hab, war am Gericht. Da wars jeden wurscht wann du kommst und gehst, Hauptsache die Arbeit wird erledigt und du bist zu halbwegs normalen Zeiten erreichbar. Es macht halt schon viel aus, dass ma bei schönen Wetter in der Urlaubszeit am Nachmittag nit die Zeit absitzen muss, sondern gehen kann (die meisten Anwälten sind zB über Weihnachten auch nit in der Kanzlei).
Bei meinem derzeitigen Job fehlt mir einfach die Digitalisierung. Wir drucken jeden Schas aus und arbeiten mit Papierakte. Wir haben sogar eigene Mitarbeiter, deren Job nur es Transportieren von Akten zwischen zwei Büros is. Und es is halt so sinnlos, weil wir ja so gut wie alles digital reinbekommen.
Mein Job ist vergleichbar ok, aber wenn ich ned müsste dann würde ich sicher nicht hackeln gehen und schon gar nicht Vollzeit. Ich war mal jung und ambitioniert, aber die Wirtschaft bringt es zusammen, einem das zuverlässig auszutreiben. Nur immer mehr und mehr, aber dann schwingt ständig diese Undankbarkeit und dieser Argwohn mit und verdienen tust jedes Jahr weniger. Wer da tippitoppi zufrieden ist der hat entweder wahnsinniges Glück oder dem hats das Hirn schon vollständig gegrillt.
Edit: Gleich kommt sicher wieder das leidige „wEcHsEl DoCh EiNfAcH uNd VeRdIeN 30% mEhR“ irgendeines Elfenbeinakademikers ohne Ahnung wie es da draußen für Leute ohne Vitamin B und reichem Background zugeht.
Paar meiner persönlichen Erfahrungen, gibt sicher noch mehr aber die fallen mir spontan ein:
– Wenig Gehalt
– Meist nicht erfüllende unnütze Tätigkeiten die man besser machen könnte aber „es bleibt alles wie es ist“
– Erzwungenes sozialisieren in und nach der Arbeitszeit (gehst nicht mit bist der Böse)
– Es wird von Anfang an gelogen und getäuscht bis zum geht nicht mehr, 0 Zusammenhalt, jeder kämpft für sich selbst
– Ständige Kontrolle
– Das Leben des Mitarbeiters so schwer wie möglich machen
– Jede 2. Führungskraft Größenwahnsinnig
Ich bin an sich zufrieden, verdienen würde ich natürlich gerne mehr (wer nicht).
Das Problem was ich eher habe ist, dass ich sehr oft frage: wofür?
In Zeiten von Krisen und erneutem Säbelrasselns überall auf der Welt ist eine positive Zukunftsperspektive leider schwierig. Wenn man dan in einem 40h-Job steckt kommt natürlich schnell der Verdruss, weil man dann doch lieber einen Tag weniger arbeiten würde – schließlich macht’s das Kaut auch nicht fettig, aber immerhin hat man mehr Zeit für sich als die 2 lächerlichen Tage pro Woche. Diese verbrgint man dann ja auch oftmals mit Dingen , die man unter der Woche liegen geblieben sind. Mit tatsächlicher Freizeit hat das mMn auch wenig zu tun. Stichwort: Haushalt. Auch kommt die Erschöfpung hinzu und die bittere Erkentniss, dass man mittlerweile zu kaputt ist „unter der Woche“ was zu unternehmen, selbst wenn man sich es leisten kann. Wenn man dann den 5. Tag in Folge im Büro huckt, wird man zwangsläufig bisserl unglücklich. Mich wunderts ehrlich nicht, dass alle lieber Teilzeit arbeiten. Ich versuch halt jetzt noch anzusparen was geht, da ist Teilzeit natürlich eine Bremse.
Wenn ich mir anschaue, was man in meinem Alter in der Generation meiner Eltern verdient hat, obwohl der Berufseinsteig evtl. 3 Jahre früher war, wirst halt sauer.
Ich bin aktuell recht zufrieden mit meinem Job. Ist zwar auch relativ sinnlos, 50% der Arbeit ist rein administrativ und das Ergebnis der Arbeit selber mehr oder weniger komplett egal.
Aber es ist akzeptabel bezahlt, keine einzige Überstunde in 5 Jahren gemacht, großzügige Gleitzeitregelung, Kollegen in Ordnung und der Vorgesetzte kein Wichser, kein bitten und betteln um Urlaub. Will ich Urlaub trag ich den ein und gut ist.
Für mich passt es. Hingehen, 8 Stunden abreißen und heimgehen. Bin aber auch keiner in der Arbeit großartige Herausforderungen will, die hab ich im Privatleben. Und bei dem Job kann ich mir meine Energie auch fürs Privatleben aufsparen.
Da Österreich weder Kündigungsschutz noch Mindestlohn hat, wundert es mich nicht, dass die Leute unzufrieden sind ^^