Fand das einen nicht so uninteressanten Beitrag vom ÖGB (jetzt Mal abgesehenen "Nanonned" Wir Sind Nicht Schuld):

    "Die Gewinne der Energiekonzerne sind zum Teil die Verluste der Industrie. Fast genauso schlecht erging es der Industrie, die Material für die unter der hohen Zinslast leidenden Bauwirtschaft produziert.

    Warum ist Österreich bei der Entwicklung der Wirtschaftsleistung also Schlusslicht im Euroraum? Die restriktive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank traf Industrie und Bau in allen Ländern – und Österreich aufgrund des hohen Industrieanteils besonders stark. Vor allem aber die ausgebliebenen Eingriffe in explodierende Preise verschärften die Krise. "

    Und interessanter Kuhhandel den sie da vorschlägt

    "Möchte man, dass die Löhne künftig nicht mehr so stark steigen, muss die Teuerung verlangsamt werden. Die Gewerkschaften haben eine Preiskommission mit Zähnen vorgeschlagen, um ungerechtfertigte Preisaufschläge zu verhindern. Eingriffe in den Energiemarkt oder eine generelle Reform des Preisbildungsmechanismus am Strommarkt können die Energiepreise senken. Die Mietpreisbremse muss auch noch für den privaten Neubau gelten. So gelingt die Preis- und Gewinnzurückhaltung – als eine konzertierte Aktion der Sozialpartner. Dann müssen die Löhne auch nicht mehr so stark nachziehen"

    Ich für mir da ja schwer da durchzublicken, besonders weil so viele Energiekonzerne öffentliche Beteiligung haben. Also wenn die große Gewinne haben hat der Staat nicht davon, korrekt? Die Energiekonzerne haben nur mehr Geld für neue Investitionen? Oder kriegt der Staat "Teilt"?

    Glaubt ihr "die Wirtschaft" würde sich drauf einlassen dass man sagt man übt Druck auf manche Sparten wie Lebensmittelhandel oder Energie oder Vermietung aus und es profitieren dann alle weil Inflation und due darauf aufbauenden Lohnforderungen niedriger sind?

    https://www.derstandard.at/story/3000000264263/der-ruf-nach-lohnkuerzungen-bringt-uns-nicht-weiter

    Von wegwerferie

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    2 Kommentare

    1. Es ist vollkommen irrelevant ob Lohnkürzungen „uns“ weiterbringen, weil es dieses uns unter der Vorraussetzung dass die Arbeitenden für die Gesamtkosten des Aufschwungs aufkommen währens die Besitzenden den gesamten Gewinn daraus einstreichen (und was anderes bedeutet die Forderung, Wirtschaftswachstum durch Lohnkürzungen erreichen zu wollen ja nicht), einfach nicht gibt.

      Und wenns Österreich zum florierenden Wirtschaftsparadies machen würde – bringt mir ja nix.

    2. Der Staat kassiert natürlich bei allen Beteiligungen die er hat voll ab, er ist meist Mehrheitseigentümer und hat volles Stimmrecht das er ausüben darf.

      Wenn man in Österreich von Dividenden profiten und Gewinnen redet die an private ausgezahlt werden dann ist der einzige größte profiteur daran der Staat/Bund selbst.

      https://www.profil.at/wirtschaft/energieversorger-liefern-dicke-dividenden-an-den-staat/402498114

      Wenn jetzt der ögb oder der standard über diese Auszahlungen auslassen fließen mehr als
      die hälfte dieser Zahlungen in unsere staatseinnahmen und unterstützen das budget.

      https://www.oegb.at/themen/soziale-gerechtigkeit/steuern-und-konjunktur/rekord—fast-sechs-milliarden-an-dividenden-verteilt

      https://www.derstandard.at/story/3000000221720/bonuszeit-f252r-aktion228re

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