
Der Schutzverband der Spirituosen-Industrie e.V. verklagt den Hersteller von "Likör ohne Ei" (Wahrlich Rum), weil LIKÖR OHNE EI eine unrechtmäßige Anspielung auf Eierlikör sei.
Dazu gibt es hier eine Crowdfunding Kampagne: https://www.startnext.com/ohneei
Wenn der Hersteller vor Gericht gewinnt und die Gegenseite die Prozesskosten tragen muss, spendet er alles nach Abzug der Kosten an den Deutschen Tierschutzbund.
Hier gibt es einen Artikel dazu: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Clinch-um-Likoer-Verband-klagt-gegen-Firma-aus-Henstedt-Ulzburg,eierlikoerklage100.html
Von PunkboysDontCry
15 Kommentare
Wow, eine klare Produktbeschreibung die auf alle Liköre ausser Eierlikör zutrifft. Da machen sich gerade welche richtig ins Hemd. Und das ist sogar nur ein Verein. Hat da jemand sein Schutzgeld nicht bezahlt? Danke für die Info.
> Der zuständige Anwalt des Verbands, Christofer Eggers […]
Kann mir doch keiner erzählen, dass das nicht doch ein Aprilscherz ist.
Der letzte der einen Schutzverband braucht ist die Spirituosen-Industrie
„Der zuständige Anwalt des Verbands Christofer EGGers…“
Ich lebe in einer Simulation.
Also das finde ich echt daneben. Likör ohne Ei ist doch vollkommen eindeutig.
Da finde ich diese diversen Produkte die alle „Visch“ oder „Vleisch“ usw. heißen viel problematischer. Sowohl Ausländern als auch Legasthenikern dürfe wohl kaum klar sein dass diese falsche Schreibweise eine vegane alternative aufzeigen soll, bzw. werden sie durch solche falschen Schreibweisen aktiv beim erlernen der Sprache gestört.
Fun fact: Eierlikör ist ein Ersatzprodukt für ein alkoholisches Getränk aus Avocados 😀
l
**Ei**ndeutig **ei**ne Verbrauchertäuschung.
Jaja aber „Veganer sind sensibel“. Ist ja lächerlich, was ein fragiles Ego diese Arschgeigen haben.
‚Alkoholfrei‘ ist dann wohl auch bald verboten.
Huh
Danke, Streisand – klingt nach nem leckeren Ding, gleich mal genauer anschauen XD
Hab heute auch schon 2 Liter Scheuermilch getrunken, weil ich dumm bin und bei sowas durcheinander komme
Alkohol ist cringe
Hauptverantwortlicher des Vereins ist William Verpoorten, welcher zugleich die Geschäftsführung des Unternehmens Verpoorten stellt (diejenigen, die den richtigen Eierlikör herstellen). Insofern ist aus meiner Sicht auch klar, dass hier nicht beabsichtigt wird, den Markt fair zu halten, sondern andere Mitbewerber aus dem Markt fernzuhalten, bzw. Innovation zu unterbinden.
In klassischen Likören fehlen regelmäßig Deklarationen, obwohl’s Pflicht wäre – kein Problem.
Aber wenn mal jemand transparent ohne Ei wirbt, gibt’s gleich ne Klage.
Willkommen in der Lobby-Logik:
Unehrlich = okay, ehrlich = gefährlich.
Eierlikör ist keine eingetragene Markenbezeichnung.
Es ist nur definiert wann man den Begriff nutzen darf und wann nicht. (Wie beim Döner eben).
Und likör ohne Ei. Ist einfach keine Verwechslung.
Likör selbst ist ein eigenständiger Begriff. Er darf nur genutzt werden wenn das Produkt 100g Zucker pro Liter hat und 15% Alkohol. Das wird ja so wie es aussieht eingehalten.
Und es ist ja eben kein Eierlikör. Daher der Name. Laut den gesetzlichen Vorgaben sehe ich da überhaupt kein Problem. Hätte er das Ding „gelber Hahn“ genannt, wäre es dann ok? Ein Hahn legt ja auch keine Eier 🤣