Die Staatsschulden haben sich seit 2008 von 200 Milliarden auf 400 Milliarden verdoppelt:

    Staatsschulden der Republik Österreich

    Die Anzahl der Pensionisten nimmt stetig zu. Von jetzt ca. 2,2 Millionen auf ca. 3 Millionen im Jahre 2040. Das heißt immer mehr Sozial/Gesundheits/Pensionsausgaben.

    Ca. 86 000 Flüchtlinge aus Asien/Afrika leben in Ö von der Mindestsicherung. Die Zahl wird sich die nächsten Jahre wahrscheinlich noch weiter erhöhen. Also auch hier immer mehr Kosten in Milliardenhöhe.

    Die Unis, das Bundesheer, die Infrastruktur etc. brauchen eigentlich auch immer mehr Geld.

    Das Budgetloch liegt nicht bei 6 Milliarden wie angenommen sondern bei 12 Milliarden.

    Nur allerhärteste Maßnamen könnten zu einer Budgetsanierung führen. Diese sind aufgrund des zu erwartenden Wiederstands aus der Bevölkerung jedoch nicht umsetzbar. Eine Budgetsanierung ist angesichts dieser Tatsachen daher eine reine Utopie.

    Die Budgetsanierung ist eine Utopie
    byu/Heretic9000 inAustria



    Von Heretic9000

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    23 Kommentare

    1. xoteonlinux on

      Na wenn es eh wurscht ist, könnten die Österreicher ja auch 800 Mrd Sondervermögen für Infrastruktur und Rüstung ausgeben.

    2. gruenlaender on

      Steuern auf große Erbschaften & Vermögen könnten Abhilfe schaffen. Vermögenssteuern sind sicher kein Allheilmittel, aber da könnte man schon Milliardenbeträge jährlich lukrieren.

    3. Der Angriff ~~Steiners~~ der Vermögenssteuer könnte es richten.

      Wenn die Mehrheit nicht dagegen wäre.

    4. > Die Staatsschulden haben sich seit 2008 von 200 Milliarden auf 400 Milliarden verdoppelt:

      Jein. Die Zahl hat sich verdoppelt, Inflation eingerechnet sind es +30%.

      >Nur allerhärteste Maßnamen könnten zu einer Budgetsanierung führen. Diese sind aufgrund des zu erwartenden Wiederstands aus der Bevölkerung jedoch nicht umsetzbar.

      Nicht nur der Widerstand der Bevölkerung ist das Problem, es gäbe mit hoher Sicherheit dadurch auch langfristig negative Auswirkungen, die dann zu keinem besseren Budget und wahrscheinlich größeren Problemen führen.

    5. Keine Sorge, da gibts von EU-Seite schon Pläne wie wir in Zukunft damit umgehen. CBDC und Enteignungen zum Beispiel. Deine privaten Ersparnisse werden einfach umgewandelt 😉

      Und bis dahin regelt die Inflation das einfach schleichend. Wenn Geld abgewertet wird, sind ja automatisch die Schulden auch weniger wert.

    6. Streichen wir mal [alle klimaschädlichen Förderungen](https://www.bmk.gv.at/themen/klima_umwelt/klimaschutz/nat_klimapolitik/kontraproduktiv.html), sind gleich mal einfach so ein paar Milliarden pro Jahr.

      >Im Durchschnitt der letzten Jahre belief sich das Volumen der klimakontraproduktiven Förderungen in Österreich auf 4,1 bis 5,7 Milliarden Euro.

      Alles gleich streichen wird nicht gehen, aber allein das Dieselprivileg zu streichen würde ganz einfach ein paar Milliarden im Jahr bringen.

    7. Alles was wir tun müssen würde die boomer treffen.

      Also wird nichts passieren.

      Und wenn die regierung was tut, dann wählen die boomer affen im nächsten schritt die FPÖ.

      Ich seh grad kein Licht.

      Vielleicht kann die EU im defizitverfahren genug weichen stellen. Wird aber auch wieder nur von der FPÖ ausgeschlachtet…

    8. i_am__not_a_robot on

      Die Lösung ist trivial (und hat mit Beziehern von Mindestsicherung und Sozialhilfe nichts zu tun): **Niedrigere Steuern auf Arbeit und höhere Steuern auf Vermögen und Kapitalerträge.**

      Aber die Bevölkerung hat sich jahrzehntelang verarschen lassen und glaubt, dass Erbschafts- oder Vermögenssteuern irgendwie anrüchig sind, sie selbst stark betreffen würden (*“Die da oben wollen mir das Haus meiner Oma wegnehmen!1!!1″*), „der Wirtschaft schaden“, zur Flucht der Vermögenssteuerzahler ins Ausland führen oder was auch immer.

    9. Financial_Doughnut53 on

      alle staaten machen schulden. chill.

      Der absatz mit den flüchtlingen ist werid. auch flüchtlinge aus europa kosten geld LOL

    10. >Ca. 86 000 Flüchtlinge aus Asien/Afrika leben in Ö von der Mindestsicherung. Die Zahl wird sich die nächsten Jahre wahrscheinlich noch weiter erhöhen. Also auch hier immer mehr Kosten in Milliardenhöhe.

      Österreichweit waren es 2023 bißl über eine Milliarde Kosten für die Mindestsicherung/Sozialhilfe (ist nicht nach Herkunftsländer der Empfänger getrennt): [https://de.statista.com/statistik/daten/studie/609965/umfrage/ausgaben-der-mindestsicherung-in-oesterreich-nach-bundeslaendern/](https://de.statista.com/statistik/daten/studie/609965/umfrage/ausgaben-der-mindestsicherung-in-oesterreich-nach-bundeslaendern/)

      Ist nicht nichts, aber bevor wirs von den Ärmsten der Armen nehmen gibts andere Geldquellen.

    11. Ja so ist das halt wenn man Jahrzente über seinen Verhältnissen lebt und alles und jeden fördert und unterstützt. Ist eh schön und gut solange man es sich leisten kann. Aber jetzt werden uns halt sehr drastische Maßnahmen erwarten, weil wir zu lange zugeschaut haben.

    12. Ich find das Thema hochinteressant, bin aber als Biologe ein Nockabatzl, was dieses Feld angeht. Kann igjmd vom Fach Expert:innen empfehlen, die Artikel oder Ähnliches dazu geschrieben haben oder in dem Bereich aktiv forschen? Will jetzt kein grundlegendes Nachschlagewerk der Volkswirtschaft, aber zb so jmd wie Timothy Snyder – nur für Staatsökonomie. Leute, die dazu forschen und ihre Einschätzungen in die Öffentlichkeit tragen.

      Bin für alle Empfehlungen dankbar!

    13. austrian_expat on

      Was ist dein Vorschlag? Es erst gar nicht einmal versuchen und die nächste Generation das Problem lösen lassen?

      In Wirklichkeit muss man garnicht das Budget 100% sanieren. Es reicht das Defizit unter die Inflationsrate zu drücken womit die Schulden langsam weginflationiert werden.

    14. Das ist halt die klassische schwäbische Hausfrauenrechnung und demnach nicht sehr aussagekräftig wenn es um Volkswirtschaft geht.

      Das Budget eines Staates ist etwas komplexer als du es uns hier in einem kleinen Reddit Post vorrechnen kannst.

    15. OP hat staatschulden.at gefunden. bitte rennts jetzt alle panisch im Kreis

    16. Und schuld soll immer die SPÖ sein, obwohl die ÖVP seit fast jeher immer den Finanzminister und die Regierung gestellt hat..komisch

    17. OldContext2597 on

      Es gibt einfach keine einzige Sekunde in der die Staatsschulden weniger werden? Wahnsinn /s

    18. genaugleichnuranders on

      Die Schulden in Verbindung mit Mindestsicherung/Sozialhilfe zu setzen lenkt nur ab von wirklichen Lösungen und wer das in Verbindung von Geflüchteten setzt argumentiert wie die FPÖ. Die Ausgaben für MS/SH entsprechen nur 0,5% der Staatsausgaben und dient als niedrigstes soziales Netz. Wirklich was zu holen wäre bei einer Umverteilung von oben nach unten und nicht von unten nach oben!

    19. Einfache Lösung eine Insel in Neusiedlersee aufschütten Material hätte der Obi sicher lagernd und alle Pensionisten, Erwerbslosen und Ausländer ins Exil schicken, hat bei Napoleon auch geklappt.

      Aber ernsthaft nachdem -warum auch immer- die Reichen bei der Bevölkerung ein deutlich schützenswerteres Ansehen geniessen als die Bedürftigen sehe ich ebenfalls kaum sinnhafte Wege einem neuen Kurs einzuschlagen.

    20. DaylightAdmin on

      * Erbschaftsteuer mit Freibetrag und Ausnahme für selbst bewohnten Immobilien aka wenn man in einer Immobilie wohnt die in der Erbschaft ist
      * Schenkungssteuer
      * abschaffen von „gemeinnützige“ Stiftungen
      * Steuern auf „gemeinnützige“ Vereine die ein gewisses Vermögen übersteigen. Hier muss man sich Fall für Fall ansehen.
      * Steuern auf private Kredite gegen Aktien, Steuern auf private Kredite auf Firmenanteile
      * pro Jahr eine Verdoppelung für die Grundsteuer für jede „ungenutzte“ Immobilie.
      * Grundsteuer auf verpachtet Besitztümer die „gemeinnützigen“ Vereinen gehören, z.b. Kirche
      * Abschaffen einer privaten Krankenversicherung, alles was da die „shareholder“ bekommen würden kommt nun plötzlich allen zu Gute.

      Also dann bleibt nach dem fix des Budgets noch was für Infrastruktur über.

      Aber ich vermute das kommt in der Bevölkerung nicht gut an, weil das trifft nur ca 1 bis 2 % der Bevölkerung.

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