Linker Protest: Kickls Kletterroute am Hochschwab mit Flex zerstört

    Bergsteigen.com

    Originalquelle: Nehmen Sie die Peaks zurück | de.indymedia.org

    Schon immer waren Berge ein politischer Raum. Ob als Rennen, welche Nation zuerst die Eiger-Nordwand besteigt, die nationalistische Ausschlachtung der 8000er-Besteigungen mit dem Nanga Parbat als Schicksalsberg der Deutschen oder der Umbenennung von Bergen wie dem Pik Stalin/Kommunismus/Ismail Samani [1]. So wird auch heute noch von rechter Seite aus versucht, die Berge zu vereinnahmen, um den Nationalstaat Österreich zu romantisieren und eine vermeintliche Volksidentität zu schaffen. Dies geschieht auf großer Bühne, wenn sich Kickl als Extremsportler und Kletterer darstellt [2] oder Thomas Behm seine Kletterrouten rassistisch benennt [3].
    Auch der Hochschwab ist reich an Geschichte, so war er schon zu NS-Zeiten ein Ort des Widerstandes und Rückzugsort für Partisan*innen [4]. Umso mehr schockiert es, dass Kickl diesen Ort mit einer Erstbegehung für seine Selbstinszenierung missbraucht.
    Und weil wir uns entschlossen gegen seine rechte Ideologie stellen, haben wir uns dafür entschieden, seine Route "Geheimer Schwob" an den Rauchtalplatten im Hochschwab zu entfernen.

    Linker Protest: Kickls Kletterroute am Hochschwab mit Flex zerstört
    byu/adcap1 inAustria



    Von adcap1

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    24 Kommentare

    1. Realistic-Major4888 on

      Anstatt, dass man bei Kickl direkt protestiert zerstört man eine Kletterroute? Was ist denn das für ein Scheiss?

    2. austrian_expat on

      Vollwappler halt.

      Das sind die Leute denen es primär um Gewalt und Zerstören geht. Irgendwie sucht man sich dann etwas zusammen um das ganze zu begründen. So wie bei denen die Teslas beschmieren und zerstören. Weil wenn man Privatpersonen das Auto zerstört macht man die Welt ja um ein Stück besser.

      Der einzige Effekt von solchen Aktionen ist, dass bei Wahlen noch mehr Stimmen zu den Rechten wandern. Und dann wundert man sich warum.

    3. Das ist halt eine scheiss irrsinnige Aktion die nur andere in Gefahr bringt. Eine Kletterroute zu sabotieren hätte in Todesfällen enden können.

      Scheiß dem Kickl lieber vor die Haustür wenn du erm aufm Sack gehn willst. Aber gefährde ned Mitmenschen.

    4. Physical-Profit-5485 on

      Bei aller Liebe, das ist wirklich absurd. Da tut sich die Linke wieder einmal keinen Gefallen und gibt den Rechten nur mehr Material in die Hand.

      Wappler.

    5. Top-Broccoli8994 on

      Haben diese Antifa Hanseln eigentlich nur Zerstörung und Gewalt im Kopf?

    6. AustrianMichael on

      Handschuhe bei einer Flex ohne Schutzhaube…spricht sehr für den Intellekt dieser Leute…

      Gleich mal was für /r/DINgore

    7. Wenn diese Intellektuellen Selbstversorger nur 1x nachgedacht hätten, dann hätte sie einfach 3 m über dem Einstieg ein schöne Metallplatte mit Inschrift „zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Niemals wieder!“ oder so was ähnliches in den Fels geschraubt. Das hätte was!

    8. wormholebeardgrowth on

      >diesen Ort mit einer Erstbegehung für seine Selbstinszenierung missbraucht

      Tja, bis eben wusste ich von dieser Selbstinszenierung nichts. Ich wusste nicht mal, dass Kickl gerne klettert.

    9. Passt gut in die Kicklsche Opferthese. Und ist nebenbei ziemlich deppert und unnötig.

      Ebenso deppert übrigens wie die rechtsextreme Benennung von Kletterrouten…

    10. Richtige Trotteln.
      Das ist kein „Protest“, das ist traurig und peinlich zugleich.
      Aber gut, da teilt man sich das Verständnis mit den Rechtsextremen, solange es gegen den – vermeintlich – „Richtigen“ geht, ist sowas ja okay, denn man sei ja moralisch im Recht.

      Völlig irre.

    11. Also wenn die Route zerstört worden wäre, um eine anstehende Erstbegehung zu verzögern, könnte ich zumindest noch den Gedankengang nachvollziehen.

      Aber Kickl hat laut Artikel die Route 2020 bestiegen. Die zerstören jetzt also nur fünf Jahre später den Zugang für die Allgemeinheit.

    12. Acrobatic_Shift_2161 on

      Heute politischer Protest früher haben die Altmeister noch so die Haken rausgerissen weils Freeclimbing Fanatiker waren.

      Geh selber gerne alleine Klettern und hab mich mal mit einem älteren Herren unterhalten der ohne Sicherung gegangen ist. Seine Kernprämisse „Wer auf den Berg steigt ist zu 100% für sich selbst verantwortlich und es gibt keine Sicherheiten“

    13. CigarettemskMan on

      Was fuer komplette vui trotteln.

      Ich glaub ohne deren Aktion wuerden nur die wenigstens von der route wissen.

    14. Flaky_Answer_4561 on

      Das als Protest zu framen ist schon bezeichnend. Wörter wie Vandalismus, Zerstörung oder bewusste Gefährdung von Kletteren fällt mir dazu eher ein.

      Wie wäre denn die Reaktion wenn Rechte einen Klettersteig von einem Grünen zerstört hätten? Wäre das auch nur ein rechter Protest oder eher ein Hassverbrechen?

    15. red_riding_hoot on

      Als Bergsportler und Linker kann ich der Aktion wirklich 0 abgewinnen

    16. Sheeprevenge on

      [Interessante Kletterfreunde hat Kickl da.](https://de.m.wikipedia.org/wiki/Thomas_Behm) Besonders wenn man bedenkt, dass er gern seine Seilschaft und das Vertrauen in seine „Mitkletterer“ in Interviews und Diskussionen erwähnt.

      >Im September 2010 kam es zu einer Kontroverse rund um angeblich neonazistische oder zumindest sehr doppeldeutige von Behm vergebene Namen für Kletterrouten in Niederösterreich. Diese tragen (auch ganz offiziell) Namen wie Kristalltag (siehe Reichskristallnacht), Swastikaar (siehe Swastika), Besatzerfraß (ein Song von Daniel Giese), Riefenstahl, Heil der Eiche oder Ewiges Reich, da Behm diese als Erstbegeher benennen durfte. Nach einem Bericht des Falter griffen mehrere österreichische Tageszeitungen das Thema auf.

      >Am 14. Juli 2021 veröffentlichte der Österreichische Alpenverein eine Presseaussendung wonach sich in den von Behm verfassten Kletterführern „Buckelbuch“, womöglich auch im angekündigten „Keltenkalk 4“, erneut fragwürdige Routenbezeichnungen finden (Beispiele: Sonnenrad, Negerbrot, Wirtschaftsflüchtling, Heimatschutz, Heimattreu, Köterrrasse, Der Nafri mit dem Feuerzeug, Kornblume). Weiters wurden die Bücher von Behm aus dem Sortiment der Geschäftsstellen genommen und die Unterstützung in Form von Bereitstellung von Klettermaterial und Inseraten eingestellt.

    17. Select_Ingenuity_146 on

      Vollidioten.

      Hoffentlich wird das strafrechtlich verfolgt.

      Was soll das überhaupt? Reißens jetzt auch den Gehsteig weg wenn Kickl dort mal entlang gegangen ist?

    18. Sniffwee_Gloomshine on

      Also habe ich das richtig verstanden? Herbie und zwei andere Klettern 2020 auf einer neuen Route. Jetzt 5 Jahre später, wo das niemanden mehr interessiert, zerstört man die Kletterhaken, verknüpft die Route untrennbar mit Kickl, macht Allgemeingut kaputt und sich selbst unbeliebt.

      Chapeu! Das ist wirklich 5-D Schach. Man setzt dem VoKaKi ein Denkmal, gibt ihm Belege für seine Thesen und alle Linken unbeliebter. Das alles zum Preis von nur einer Akku-Flex.

    19. Unusual-Quantity-546 on

      Ich mag den unsäglichen Pferdefreund aus Kärnten auch ned.. aber ich glaub halt, dass man mit so einem Verhalten nur der FPÖ hilft enger zusammen zu rücken.

    20. TheAustrianAnimat87 on

      Auch wenn ich ganz gegen Kickls pro-Russland Politik, sowas zu machen ist echt unnötig. In diesem Berg steigen auch viele andere Leute.

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