
Seit Jahren klagt die Energiebranche über bürokratische Hürden, die den Erneuerbaren-Ausbau verzögern. Doch wo liegen sie genau? Die Antwort fällt überraschend aus
Von der Planung eines Windrads bis zum Spatenstich dauert es acht Jahre – warum?
byu/VonGoth inAustria
Von VonGoth

6 Kommentare
>“Die Behörde hat gesagt: Die Betriebsstätte muss vor unbefugtem Zutritt gesichert sein“, erzählt Hannesschläger. Auch wenn das Sonnenfeld fernab des Ortszentrums neben Straßen und Äckern liege, solle der Zaun verhindern, dass sich fremde Menschen an der Anlage verletzen können. Zugleich habe es auch eine Auflage vonseiten des Naturschutzes gegeben: Das Sonnenfeld solle für wilde Tiere durchlässig bleiben. Jede Seite habe berechtigte Interessen, meint Hannesschläger. **“Aber wir haben jetzt die groteske Situation, dass der Zaun oben einen Stacheldraht hat und unten geöffnet ist“**, sagt er. „So ein Zaun kostet richtig viel Geld. Das verteuert alles.
Kafkaesk
Gibt es da mehr Infos (bin hinter der paywall) dazu wie dass dann auszusehen hat, weil einen kleinen Spalt für Igel etc. würde ich hier verstehen, wenn allerdings ein Hirsch durchmaschieren können soll, dann wäre das wirklich grotesk.
In anderen Ländern geht es ohne Probleme dass Windturbinen aufgestellt werden die nicht eingezäunt sind. Also Mal wieder scheißen gehen hier in der Bananen Republik
> In die Botschaft der Energiebranche mischt sich ein Schuss Ironie: Um die bürokratischen Hürden für die Energiewende abzubauen, braucht es nicht weniger Gesetze oder Beamte – sondern mehr.
Die besten Blüten bringt der Schluss.
Kann ich aus meinem Arbeitsumfeld nur bestätigen. Projekte mit massiven Investitionskosten (höher zweistellig) verzögern sich, weil die Behörden ausgelastet sind und keine Zeit haben.
>Die Antwort fällt überraschend aus
Luegenpresse! 😉
Es kam genau die Antwort, die ich erwartet hatte.