Erinnert mich sehr an das alte Meme

    Grüß euch,
    bin normalerweise jemand der nix postet, aber heute hats mir die Patschen ausgezogen als ich den Brief von der EVN bekommen habe, dass ich das mit euch teilen wollte (in den anderen Bundesländern wird es denke ich nicht viel besser sein, da sich nämlich auch die gesetzlichen Abgaben vervielfacht haben).

    Die gesamten Abgaben pro kWh haben sich um mehr als 64,7% erhöht (7,98c auf 13,14c Brutto) und die Fixkosten pro Jahr um wohlfeile 57,5% (74,59€ auf 117,45€ Brutto).

    Hier die genauen Zahlen, wer sich dafür interessiert:

    Netzkosten 2024 2025 Erhöhung
    Grundpreis 36€ / Jahr 48€ / Jahr +33%
    Netznutzung 5,77c / kWh 8.2c / kWh +42%
    Das Netzwerk islatiert 0,783c / kWh 0,452c / kWh -42% (Juhu …)
    Messgerät 26,16€ / Jahr 26,16€ / Jahr 0%
    Gesetzliche Abgaben
    Elektrizitätsabgabe 0,1c / kWh 1,5c / kWh +1400%
    Erneuerbaren-Förderpauschale – – 19,02€ / Jahr zuviel für den Taschenrechner
    Erneuerbaren-Förderbeitrag Grundpreis – – 4,695€ / Jahr wird nicht besser
    Erneuerbaren-Förderbeitrag – – 0,796c / kWh ich mag nimmer

    (Alles natürlich Netto)

    Als ich den Standardartikel von ein paar Monaten gelesen habe waren die Erhöhungen von 32,1% schon ordentlich, aber das ist ja jetzt schon doppelt soviel!

    Ich verdiene wenigstens nicht so schlecht, aber wie machen das Leute mit weniger Einkommen?
    Bei nur 1000 kWh im Jahr sind das 249€ (24,9c / kWh) nur für die Netzkosten, bei dem durchschnittlichen Verbrauch in Österreich von 3500kWh schon 577€ (16,5c / kWh).

    Hoffentlich ist es in den anderen Bundesländern nicht ganz so schlimm…

    Geh bitte, wie stark sind die Strom-Netzkosten gestiegen?
    byu/WonderwhyWilli inAustria



    Von WonderwhyWilli

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    9 Kommentare

    1. Much_Divide_2425 on

      In Zukunft kostet das Netz mehr als der Strom,de-facto steuern, weil das eh komplett staatlich ist. Ich seh das einfach nicht mehr ein. Hauptsache ich bekomm für meine Überstunden weniger als 50% vom brutto

    2. Der schmäh mit dem Standardartikel war das sie die Gesamtkosten für 3000kWh berechnet haben, dort stimmen die „32%“ dann wieder.

      Finde es ebenfalls eine Frechheit – muss man halt schauen das man lokale Stromerzeugung (über Energiegemeinschaften) nutzt und die 57% Rabatt einfährt.

      Aber wer das nicht kann, der wird geschröpft.

    3. „arbeit muss sich wieder leisten“

      Bei mir is die Kelag für den strom zuständig und die Netzkosten sind einfach nur gestört hoch… und dann liest man sowas.

      > Die Kelag erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Rekordgewinn von 462 Millionen Euro. Das ist mehr als eine Verdoppelung, denn 2022 betrug der Gewinn noch 214 Millionen Euro.

      Und bevor einer kommt, die Kelag ist mit abstand das günstigste bei mir.

      Die Politik muss da einfach mal sagen, es reicht und nicht so eine dämliche förderung wo unser Steuergeld einfach verschenkt wird.

    4. Past-Extreme3898 on

      Die haben hier die ganzen ISTA Posts gelesen und sich gedacht „hold my beer“

    5. Überleg mal was ein Betrieb macht der 13.000 kWh im Jahr oder mehr verbraucht. Und dazu noch höhere Lohnkosten zahlen muss. Und höhere Abgaben an Gemeinden usw. und zig zig zig jährlich steigende neue bürokratische Anforderungen erfüllen muss.

    6. WonderwhyWilli on

      Ich habe nochmal für Energiegemeinschaften nachgerechnet, dort sind die Netztnutzungsgebühren zwar auch um 42% gestiegen, aber mit 5,9c (regional – gleiches Umspannwerk – 28% Reduktion) und 3,53c (lokal – gleicher Trafo – 57% Reduktion) noch günstiger als 8,2c.
      Außerdem werden die gesetzlichen Abgaben darauf nicht angewendet.

      Man spart sich also immerhin zwischen 4,6c (regional) und 6,97c (lokal) pro kWh.

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