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    6 Kommentare

    1. Ich les eigentlich selten als Gegenargument, dass alles so bleiben soll.

      Aber es gibt halt einen Unterschied zwischen durchdachten Reformen, die möglicherweise nicht gewünschtes teures Programm (gut finanzierter internationaler Profi-Sport z.B.) entfernen oder Spitzengehälter beschneiden und die Unabhängigkeit der Redakteurinnen beim ORF stärken einerseits und den Plänen von FPÖ/ÖVP, die langfristig entweder auf eine Zerschlagung oder einen Staatssender nach ungarischem/russischem Vorbild hinauslaufen.

      Die Debatte ist aber halt so, dass man oft nicht über sinnvolle Änderungen diskutiert, sondern über eine komplette Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Prinzips oder eine noch geringere Unabhängigkeit von der Politik. Oder man führt sinnlose Diskussionen über das Programm zu Zeiten wo eh kaum jemand fernsieht, anstatt über eine Verbesserung des wichtigen Programms zu diskutieren.

      Dass man den ORF besser machen kann mit einem ordentlichen Diskurs, beweist ja das Rundfunkvolksbegehren 1964.

    2. Find das zahlen an sich ned das Problem. Aber wofür ich zahle stört mich. Hab keinen Bock die ganzen Versorgungsposten und unverhältnismäßigen Alt- und Führungsgehälter zu zahlen. PLUS ist der ganze ORF viel zu aufgeblasen.

      Für den Bildungsauftrag würden 1-2 Sender reichen und da gehen sich auch noch gute Kinderserien aus wo die Kinder was mitbekommen wie Albert der Vogel, Captain Planet (Als Beispiel von Sachen aus meiner Zeit)

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