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    5 Kommentare

    1. ToxicToddler on

      Korrektur: es ist schwierig Fachkräfte zu finden *wenn man unter Markt entlohnt*.

      Man muss das zahlen was der Markt verlangt, will oder kann man das nicht ist das kein Fachkräftemangel sondern eine Finanzschwäche der Unternehmen.

    2. Besonders interessant finde ich 2 (ein bisschen miteinander verknüpfte) Absätze:

      >Den Grund für den Fachkräftemangel sehen 61 Prozent der Unternehmen in veränderten Vorstellungen junger Menschen zur Arbeitswelt. Der demografische Wandel wird mit 39 Prozent an zweiter Stelle genannt. Auch eine mangelnde Ausbildung und Qualifikation der Bewerberinnen und Bewerber wird von 36 Prozent als Grund genannt.

      >**Erwartungen an die Politik**

      >Um mehr Fachkräfte anzuziehen, setzen 54 Prozent der Unternehmen der Befragung zufolge auf Aus- und Weiterbildung des bestehenden Personals. Gut die Hälfte der Unternehmen sei potenziellen Bewerbern mit flexiblen Arbeitszeiten und „attraktiven Zusatzleistungen“ entgegengekommen.

      Vielleicht irre ich mich und ich will auch nicht sofort den 61% der besagten Unternehmen unterstellen, in gleichen Maße zu sempern wie die Standard-Beislhocker-„die Jugend will nix mehr hackln“-Hansln, aber so lange Fixarbeitszeiten, Urlaubssperren, Rufbereitschaften und das „Angebot“ einer Überstundenpauschale bei einer Mehrforderung von Gehalt leider nicht ganz unrealistische Standards in vielen Unternehmen sind, braucht man sich nicht wundern wenn „die junge Generation“ das nicht mehr will. Lediglich 50 PROZENT haben flexible Arbeitszeiten angeboten, eigentlich ein moderner Standard in jedem Unternehmen wo das möglich ist. Der Großteil möchte arbeiten, aber seine Freizeit haben und dabei idealerweise auch nicht an die Arbeit denken.

      Unternehmen hätten hierbei einen großen Hebel die Arbeit attraktiver zu machen, wollen aber teilweise einfach nicht.

      Wenn man dann noch sowas liest wie:

      >**Mahrer für „Leistungs-Flat-Tax“ für Pensionisten**

      >Wirtschaftskammerchef Mahrer, der für die ÖVP am Donnerstag die Themen Finanzen und Steuern verhandelt, stellte indes via „Krone“ am Montag bereits Forderungen öffentlich auf: Er will eine Pauschalsteuer von 20 Prozent auf Zuverdienst in der Pension und auf Überstunden einführen. Ziel sei, in Österreich so eine „Leistungs-Flat-Tax“ einzuführen, so Mahrer.

      >Unterstützung für Mahrer kommt auch aus dem ÖVP-nahen Seniorenbund. Dessen Präsidentin Ingrid Korosec verweist dabei in der „Krone“ darauf, dass Anreize für längeres Arbeiten wichtig seien, das zeigten bereits andere Länder vor. „Viele sagen, es zahlt sich für sie nicht aus, im Alter zu arbeiten, da brauchen wir eine Reform“, so Korosec weiter.

      >Habe man als Pensionist bzw. Pensionistin aufgrund der hohen Abgaben kaum etwas davon, noch länger im Arbeitsleben zu bleiben, wirke das eher abschreckend. „Dabei hätten altere Arbeitnehmer einen großen Wert für den Arbeitsmarkt“, so Korosec. „Neben dem Aus für Pensionsbeiträge würde eine Flat Tax auf freiwillige Arbeit in der Pension zu einer finanziellen und bürokratischen Entlastung führen“, so Korosec am Montag in einer Aussendung.

      dann vergeht mir sowieso die Lust und Laune wenn ich daran denke, wie gschissen die Situation wird wenn ich im Pensionsalter bin. Null Perspektive und eine riesige Unsicherheit. Solange man von nicht unwichtigen Persönlichkeiten in Österreich ausschließlich von länger und mehr arbeiten hört, ist es logisch, dass „die Jungen“ sich nach etwas sehnen, das zumindest irgendwie in die Richtung normales und modernes Arbeitsverhältnis geht.

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