Ich sitz hier grade fassungslos. Ich bin gerade durch Zufall auf das Video von Lehmann gestoßen: Nach diesem Video wirst du dich schämen ein Mensch zu sein. https://www.youtube.com/watch?v=L4XFCuFbiOY
    Ich kann grade nicht mehr. Ich hab ne Existenzkrise. Ich verfolge den Sub schon lange.

    War zwischenzeitlich 6 Monate vegetarisch, hatte nen schwachen Moment und hab wieder Fleisch gegessen. Vorhin noch ne Bolognese mit Rinderhack.

    Was kann ich tun. Ich sehe mir dieses Vifeo fertig an. Ich hab aber gerade niemanden mit dem ich reden kann.

    Bin ich ein Heuchler? Ja, ich liebe Fleisch, dennoch finde ich tierleid scheiße. Nutzvieh. Haustiere. Wieso mache ich da einen Unterschied. Ich bin auf der Landwirtschaft aufgewachsen. War immer beim schlachten dabei. Doch dieses Video. Es macht mich grade traurig.

    Was ne beschissene Welt.

    Mir wurde echt schlecht. Was kann ich tun?

    EDIT: Danke erstmal für so viel positives Feedback und das Verständnis. Habe das Video jetzt fast durch.

    Ich versuche auf alles zu antworten, kann jedoch nicht versprechen dass ich den Überblick behalten kann.

    Ich werde mir jetzt ernsthaft Gedanken machen, mit meiner Frau heute Abend darüber reden und dann dieses "Erwachen" nutzen um wenigstens meinen Teil zu erfüllen.

    Ich danke euch von Herzen.

    Von SepticSpreader

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    45 Kommentare

    1. benthastique on

      Den ersten Schritt hast du schon getan. Du hast erkannt, dass das was mit dir macht. Der nächste Schritt könnte sein, dir vorzunehmen kein Fleisch / Tierische Produkte mehr zu essen. Jetzt grade ist der Moment zu entscheiden. Es ist Veganuary, ein Monat in dem es nicht nur viele neue Produkte gibt sondern viele Blogger und Magazine kostenfrei Rezepte raushauen.

      Bolognese funktioniert auch ohne Tier. Und fast alles andere auch. Du schaffst das.

    2. Du kannst alles tun.
      Im Endeffekt ist es dein Leben.
      Du musst dich nicht selbst hassen, du kannst z.B. absolut nichts für deine Kindheit (oder hast du das Fleisch geschlachtet und eingekauft? Nein).
      Du kannst vegetarisch/ vegan leben, und Tierschutzorganisationen unterstützen.
      Man kann z.B. ein Tier „adoptieren“ (es bleibt in der Wildnis, das Geld geht an die Forschung).
      Und im Endeffekt macht jede Person den genau gleichen Unterschied. Du bist genauso relevant wie jeder andere Mensch, der sich für Nachhaltigkeit und weniger Tierleid entscheidet.

    3. Background_Bit6204 on

      Du kannst deinen Beitrag dazu leisten das es weniger wird. Wir essen nicht keine tierischen Nahrungsmittel weil sie Scheiße schmecken sondern weil es ethisch nicht vertretbar ist. Und auch wenn mir das ganze Zeug früher auch geschmeckt hat komme ich niemals in Versuchung. Wirklich nie. Weil ich dann immer sofort die Tiere vor Augen habe. Chicken nugget? Geschreddertes Küken. Hamburger? Kuh die sich ein Bein bricht während sie ihrem Kalb hinterherschreit. Schinken? Die Sau die im Kastenstand nicht mal aufstehen und nur traurig nach vorne starren kann während ihre Ferkel im sie herum sich gegenseitig malträtieren. Rührei? Huhn das an Legenot verreckt. Ich schäme mich für jeden Moment meines Lebens in dem ich die Augen verschlossen habe aber es ist eine aktive Entscheidung sie offen zu halten. Der Schmerz den du fühlst ist gut. Er zeigt das du Empathie hast. Jetzt musst du ‘nur noch’ auch danach handeln.

    4. Milchschaumkunst on

      Mir hat Therapie geholfen und nie wieder n tierisches Produkt anzurühren. Deine Erkenntnis ist was gutes, mach dir nicht zu viele Vorwürfe und sei froh dass du’s verstanden hast.

    5. Friendly_Cup6723 on

      Du lebst in einer Welt, die darauf ausgelegt ist das Produkt Fleisch weit vom Prozess der Herstellung und des tötens getrennt wird. Von klein auf wird einem gesagt daß es normal sei Fleisch zu essen und nichts schlecht daran sei. Diese Denkmuster gilt es zu durchbrechen und das geht nicht von heute auf Morgen. Die Gewöhnung an ein Leben ohne Tierleid ist ein Prozess.

      Nein Tipp: Hinterfrag dein Handeln, ohne dich fertig zu machen. Gehe in den Austausch. Egal ob Online oder im echten Leben. Probier vegane Alternativen.
      Vergiss dabei aber nicht, du machst dich auf den Weg etwas zu verändern, dass dir von deiner Geburt an beigebracht wurde, nämlich das konsumiere von Tieren. Du bist dabei sein Handeln auf den Kopf zu stellen, für eine Sache, bei der du merkst das es das richtige ist.
      Es haben viele geschafft und das kannst du auch. 🙂

    6. Jeder Gedanke darüber, ob es vllt nicht ganz so in Ordnung ist, Tier zu konsumieren, hebt dich von der breiten Masse ab. Das ist gut, du hast absolut keinen Grund, dich fertig zu machen. Tierkonsum wird einem beigebracht, da kann man nichts für. Schau dir für dich an: Wo kann ich noch tierloser leben? Und mach das dann. Und wenn du das schaffst, dann darfst du stolz auf dich sein. Das darfst du auch jetzt schon, weil du dir eben Gedanken machst. Mach dich nicht fertig wegen der Vergangenheit und falls du auch weiter noch Tier konsumierst. Es ist ein Prozess, der bei manchen wenige Sekunden und bei anderen viele Jahre dauert. Ich persönlich finde es das wichtigste, sich überhaupt in diesem Prozess zu finden. Mach weiter so, für Mensch, Tier und Umwelt!

    7. Ich denke du weißt schon was du tun kannst und was du tun solltest. Du hast nur Angst, dass es schwierig ist und dass du dein komplettes leben dafür umkrempeln musst oder manche Freunde oder Familie dich komisch angucken oder gar nicht mehr mögen.

      Glaub mir, und jeder der hier bereits vegan ist wird dir das bestätigen, dass es viel viel einfacher ist als du denkst und es wird die beste Entscheidung sein die du in deinem Leben bislang getroffen hast. Sowohl für die Tiere als auch für dich selbst.

      Tut es, du schaffst das 💚

      Wenn du Fragen hast dann werden hier genug sein die sie dir beantworten.
      Ansonsten könnte das hier auch etwas für dich sein:
      https://challenge22.com/

    8. JonathanIstMeinName on

      Du bist kein Heuchler.
      Du bist mindestens Viele.
      Und zu erkennen, dass deine Sozialisierung zu bestimmten Handlungsmustern führt ist der erste Schritt um diese zu verbessern.
      Es wird kein einfacher Weg, weil dein soziales Umfeld ihn vielleicht nicht mit dir bestreiten wird. Und du wirst dich fragen, ob deine Handlungen überhaupt von Bedeutung sind, in Anbetracht der unglaublich großen Missstände.

    9. 1. Beruhig dich erstmal.

      2. Du kann jetzt sofort aufhören dieses System zu unterstützen. (Natürlich gibt es Momente des scheiterns aber dann muss man einfach weiter macven und darf nicht aufgeben)

      3. Du kannst ja gleich mal anfangen lebensmittel auszusortieren und zu verschenken und wenn du noch motiviert bist das bad, so kannst du doch ablenken und dühlst dich besser

    10. jessycore39 on

      Also erstes setzt du dich hin, atmest tief durch und akzeptierst was du in der Vergangenheit getan hast, denn ändern kannst du es nun nicht mehr. Aber was du ändern kannst ist das hier und jetzt so wie dein zukünftigen Umgang damit. Du bist auf dem Land mit sowas aufgewachsen, so geht es mir auch, für mich war das auch normal. Man hat es nunmal so gelernt und die Moral hat sich durch diesen Einfluss so entwickelt. Aber du hast dich weiter entwickelt, was bedeutet das DU dich jetzt ändern kannst.
      Hier gibt es sehr viel hilfreiche Tipps, du wirst hier nicht allein gelassen, die Community hier ist wirklich super was das angeht!

    11. Mein Tipp an dich: Du hast dir bereits ne gigantische mentale Schelle gegeben, die den Anstoß gemacht hat.

      Schau dir soetwas nicht mehr an, sondern zieh für dich einfach die entsprechenden Schlüsse.

      Habe mir Earthlings die ersten 15 Minuten angesehen und danach ging nix mehr. Ich vermeide jeglichen Content, der Tierleid zeigt. Alleine die Angst davor, soetwas zu sehen, ist bereits ein starker Antrieb.

    12. mir ging es damals auch so. ich habe videos gesehen bzgl. veganismus, wovon ich nicht schlafen konnte. ich lag dann halt wirklich wach und habe mir essen ausgemalt ‚ach das ist vegan, das kann ich ja noch essen‘ lol. für mich gab es ab dem punkt auch kein zurück mehr.
      wenn man moralisch an diesem punkt angelangt ist, dass man das nicht mehr als essen betrachtet dann ist es vorbei. ab dem punkt muss man dann aber die entscheidung treffen: mach ich jetzt das was ich für richtig halte?

      joa bei mir ist das jetzt fast 8 jahre her und ich kann dir nur empfehlen, versuche deine lieblingsgerichte zu veganisieren. und dann kannst du weiter experimentieren.
      als nicht-veganer hat man so keine wirkliche ahnung, wie viele alternativen es inzwischen gibt. vor 8 jahren sah das auch noch ganz anders aus.
      ich schlag dir auch vor, geh einfach mal in ein paar supermärkte und nimm einfach das mit was du denkst, dass dir schmeckt oder interessant aussieht. 🙂

    13. [Das ist wirklich noch rein gar nichts…](https://youtu.be/V7DrljVAaYk) aber das solltest du dir dann vllt erst später ansehen. Ist jedoch wichtig um einen tatsächlichen Realitätscheck zu bekommen.

      Ich kann nur raten bei deinen nächsten Einkäufen einfach nichts tierisches zu kaufen.

      Denk an dein nächstes Gericht. Was ist daran tierisch? Lass es weg. Wenn du es ersetzen willst gibt es etlose Möglichkeiten und da kannst du ja gern hier im Sub nachfragen

      Der Rest kommt Schritt für Schritt, vegan zu leben ist ein Lernprozess.

      Psychotherapie ist für die eigene Gesundheit auch keines Wegs zu vernachlässigen. Gerade als Veganer*in ist es nicht selten an Weltschmerz zu leiden.

    14. IdesiaandSunny on

      Du bist kein Heuchler, sondern ein Mensch, der in einer Gesellschaft sozialisiert würde, in der es normal ist, Tiere für den Genuss auszubeuten. Du wurdest dazu erzogen (von Eltern, deinem Umfeld, den Medien…), dass so für richtig und in Ordnung zu halten. Es ist schön (für mich, die vegane Community und die Tiere), dass du jetzt beginnst zu hinterfragen, was du bisher für richtig hieltest und gewohnt bist. Es ist aber erst der Anfang und von hier aus darfst du dich steigern. Du musst nicht von heute auf Morgen dein Leben auf den Kopf stellen. Manche können das vielleicht, aber besser in kleinen Schritten als gar nicht, finde ich.

    15. DerFalscheBorg on

      Easy, leb vegan.

      Fast alle von uns sind nicht vegan geboren oder aufgewachsen. Sobald man erkennt, was der Mensch mit den anderen Tieren aus trivialen Gründen macht und dann nicht vegan lebt, dann trägt man einen ordentlichen Teil dazu bei, dass diese Welt gerade so scheiße ist.

      Vegetarisch sein ist übrigens auch nicht okay.

    16. bademeister404 on

      Was für ein Video? Link wäre nice. Gibt bestimmt viele wie ich die nicht wissen worum es geht?

    17. peterwpunkt on

      Ich bin jetzt seit 8 Jahren vegan und habe anfangs auch verschiedene Medien angeschaut, Cowspiracy etc.. ich weiß, dass es da draußen furchtbares Tierleid ohne Ende gibt aber es hilft mir nicht weiter, diese grausamen Dinge immer wieder zu konsumieren, das ist schlimm für die Seele. Ebenso wie Kriegsberichterstattung, das vermeide ich auch. Ich versuche in meinem eigenen Umfeld bewusst das Tierwohl zu fördern bzw. nicht zu schaden und ich weiß, dass das das richtige ist. Wenn Du Dir solche Dinge immer wieder ansiehst, ist das weder für Dich, noch für die Tiere nützlich.

    18. SubjectTurbulent9614 on

      Mich hat dieses Video auch fertig gemacht und es zerreißt mir immer noch das Herz, dass diesen lieben und schönen Wesen von uns so ausgebeutet werden.
      Ich bin erst kurz vegan, aber immer wenn ich Lust auf tierische Produkte bekomme, führe ich mir vor Augen, dass ich durch Konsum das Leben von Unschuldigen ruiniere.

      Ich hab es bis jetzt durchgezogen und denen in meinem Umfeld, die mich anzweifelten und mich veralberten, das Video geschickt.

      Ich glaube, dass gerade die Haltung des Schweins/ das Schwein für uns Menschen ein „Augenöffner“ sein kann, da ich mich in ihnen am meisten wiedererkenne als Mensch.
      Ich wurde damals Vegetarierin als mir auffiel, dass Schweine so unterschiedliche Augenfarben haben, wie wir und ich ihnen endlich mal richtig ins Gesicht gesehen habe.

    19. Zuerst einmal möchte ich dir sagen, dass du rein gar nichts dafür kannst. Du bist, wie wir alle, in eine Welt reingeboren, die auf dem Leid und der Ausbeutung von Tieren erbaut ist. Dafür brauchst du dich persönlich nicht schlecht fühlen. Auch wenn das für sensible und empathische Menschen wie uns schwierig ist.

      ABER: Du hast nun eine Kenntnis erlangt und diese Kenntnis kannst du nutzen um nicht von unnötigen Tierleid zu profitieren und somit unnötiges Tierleid (zumindest für dich) zu vermeiden. Ich will damit nicht sagen, dass du von jetzt auf gleich auf vegan umstellen solltest. Für den Anfang hilft es oft schon, den eigenen Konsum zu hinterfragen. Muss denn zwingend zu Frühstück Schinkenwurst, Salami, Käse etc. aufs Brot. Brauche ich wirklich 7 Tage Fleisch in der Woche, oder reicht auch z.B. 1x die Woche Sonntags, was dann nicht aus Massentierhaltung ist. Du brauchst dich auch nicht dafür schämen, dass dir Fleisch schmeckt und das macht dich auch nicht zum Heuchler, denn – Überraschung – das schmeckt uns nämlich allen (einige hier, denen aufgrund der langen Entwöhnung schon beim Geruch schlecht wird mal ausgenommen), das liegt an unseren Genen, die noch genau die gleichen wie vor tausenden Jahren sind, als unsere Vorfahren noch ums überleben kämpfen mussten und jedes einzelne Gramm Fett und Protein benötigt haben. Genau deshalb gibt es ja mittlerweile so viele Ersatzprodukte.

      Ich bin der Meinung, dass jede Mahlzeit, in der wir uns bewusst gegen das Tierleid entscheiden schon ein enormer Fortschritt und Hilfe ist. Und du wirst sehen, je mehr du dich damit beschäftigst, je häufiger du vegan kochst, desto mehr wirst du dich daran auch erfreuen, desto kreativer wirst du nicht vegane Gerichte zu veganisieren und desto weniger wird dir Fleisch fehlen. Und allem voran, desto weniger Tiere müssen leiden.

      Fühl dich ganz feste von mir gedrückt, du bist ein guter Mensch. Und allein die Tatsache, dass dir sowas Nahe geht und du dir über sowas Gedanken machst, macht dich für mich schon sehr sympathisch.

    20. ieatcatsanddogs69 on

      „guter zeitpunkt“ um zu der Erkenntnis zukommen. veganuary hat viele einsteiger programme wo dir auch geholfen werden kann mit so einem weltschmerz umzugehen.. leicht ist es nicht in so einer welt zu leben also erinnere dich jedes mal beim einkaufen daran, dass du nicht aktiv dazu beitragen willst und den leuten, die diese verbrechen begehen, sogar dein geld gibst…
      lebe von tag zu tag. jeder einzelne tag vegan ist einfach, wenn du dem ganzen einfach den notwendigen raum gibst. stell dir nicht vor „nie wieder dies und das essen zu können“ oder ähnliches.. du verlierst nichts wenn du dein geld einfach für andere tolle sachen ausgibst! sei es beim essen, kleidung, hygieneartikel; es gibt überall vegane optionen die dich vielleicht sogar glücklicher machen als du es bisher warst! häng dich rein, die tiere kämpfen auch jeden tag!

    21. Lopsided_Manatee on

      Die innere Rechtfertigung einer eigenen Handlung entgegen persönlicher Moralvorstellungen oder besseren Wissens nennt sich kognitive Dissonanz. Das Erstellen dieses Postings ist ein Ausdruck dieser.

      Du könntest auf Fleisch & Milch verzichten. Eigentlich ganz einfach, insofern es dir wirklich Leid tut und deine Motivation nicht allein den Schockvideos entspringt.

      Will nicht wissen wie viele Leute da draußen nach diesen Filme erst groß jammern, um ein Tag später wieder beim Dönermann anzustehen.

    22. GoVegan. Ist wirklich nicht so schwer. Du schaffst das schon. Einfach durchziehen. Mir hats geholfen keine Abstriche zu machen. Kleine Schritte Sorgen nur dafür, dass man den Rest rechtfertigt. Du hast erkannt, Tierleid ist schweiße ohne wenn und aber. Mit dem Schritt Vegan zu leben wirst du dich besser fühlen und schnell merken, dass es nicht so schwer ist. Folge ein paar Veganer mit Weisheiten und Rezepten dann gehts glatt.
      Ich persönlich mache keine Abstriche, esse sehr lecker auch Russische Küche aus meiner Kindheit die bekannterweise aus „Fleisch mit Teig“ besteht. Das einzig nervige am Vegan sein ist zu merken was für ein Sonderling man ist. Dabei ist es das einzig Richtige.

    23. Human_Money_6944 on

      Bist doch gar kein Heuchler.
      Wenn dir das alles an die Nieren geht und du was änderst ist das gut.

      Da ist aber jeder anders.
      Ich für meinen Teil finde „nur“ schlimm wie die billig Fleisch und Tierprodukt Industrie ihre Tiere behandelt und dabei noch die Erde zerstören.

      Heuchler sind mMn nur die, die das industrielle Tierleid kennen und verurteilen, aber trotzdem das 3€ Hackfleisch aus’m Aldi kaufen.

    24. Nimm das nicht so ernst, dass du mal eine Ausnahme machst oder einen Ausrutscher hast, Hauptsache dir ist klar, dass das nicht richtig war. Mit der Zeit entwöhnt man sich auch von den Tierprodukten, dann vermisst man die gar nicht mehr und will die auch gar nicht mehr … man muss einfach nur dran bleiben.

    25. Basic-Cloud6440 on

      Ich sehe Robert marc Lehmann, ich gebe ein hochwähli.

      Mir schmeckt Fleisch auch nach wie vor sehr gut. Aber wie du schon erkannt hast: mein Vergnügen<rechte der Tiere auf Unversehrtheit

    26. bebeblocksberg on

      So war es bei mir auch, schon vor dem Video. Es hat Klick gemacht und ich hab nie mehr zurückgeschaut – ich habe das Milchindustrievideo von Robert gesehen und mir geschworen nie wieder für dieses Leid verantwortlich zu sein.
      Als das Video was du verlinkt hast rauskam habe ich es einen Freund geschickt, ein verweintes Selfie zurückbekommen mit den Worten „ab heute vegan“.
      Das ist total erdrückend zu realisieren wofür man jahrelang verantwortlich war und zu wissen man muss jetzt ganz viel „aufgeben“ um nicht mehr dafür verantwortlich zu sein.
      Mein Tipp: vegane Instagramseiten. Von Vegancheck und vegan sparen bis zu vegane Wunder und so weiter.
      Das motiviert und unterstützt unheimlich.
      Viel Spaß auf dem Weg. Ich verspreche dir das ist gar nicht schwer. Das denkt man nur!

    27. mynameisblonde on

      Das Video wurde mir hier letztes Jahr auch empfohlen, bin direkt danach wieder Veggie geworden (war ich 10 Jahre, dann hab ich doch wieder Fleisch gegessen) und seit Neujahr hab ich mich komplett pflanzlich ausgerichtet. Irgendwie hat sich auch eine vegetarische Ernährung für mich nicht mehr richtig angefühlt. Wird schon 🥰

    28. Kognitive Dissonanz, weil du erkannt hast, dass so viel Leid für etwas Genuss zu verursachen nicht mit deiner Grundeinstellung vereinbar ist.

      Du könntest jetzt entweder versuchen den Fleischkonsum irgendwie für dich zu rechtfertigen, oder die Dissonanz auflösen indem du aufhörst Fleisch zu essen. Bin stolz auf den Weg den du einschlagen willst. Weiter so 🙂

    29. Fuzzy_Business1844 on

      Gerade Bolo kann man so einfach „nachbauen“. Das Veggie Hack von Aldi plus das Soja Granular von Vantastic, gute Passata…sorry, aber das ist echt eines der Gerichte, bei denen man am aller wenigsten einen Unterschied schmeckt…

      Mach Dich nicht so fertig! Ausrutscher passieren, es ist wichtig, dass Du etwas ändern willst und nicht, ob es da Ausrutscher gab.

    30. fakestrawberrytaste on

      Hier wurde schon viel gesagt, aber vielleicht noch als positive Motivation: Mir persönlich hat es sehr geholfen, Spaß am veganen Kochen zu finden. Auf Instagram und YouTube gibt es massenhaft vegane, kreative, aber auch viele einfache Kochvideos. Ich konnte so unglaublich viel dazulernen und inzwischen fällt es mir extrem einfach, die meisten Sachen vegan zuzubereiten.

    31. AlterFalter8 on

      Mich selbst hat dieses Video als Veganer gebrochen, und das obwohl ich bei solchen Videos inzwischen recht abgestumpft bin. Ich spreche da im Namen von vielen, dass wir dich sehr gut verstehen.
      Bei mir warbder Weg zu einer veganen Lebensweise ein mehrjähriger Prozess: Am Ende meiner Volksschulzeit wurde ich pescetarisch, nachdem meine Mutter mir die Tierindustrie vorgestellt hat (genau genommen zwei, drei Monate danach), drei Jahre später habe ich auch auf Fisch verzichtet, und es folgten weitere vier Jahre, als ich auf vegan umstellte. Mir war bereits während der pescetarischen Phase bewusst, dass alle Tierprodukte problematisch sind, aber ich (bzw. Meine Mutter und ich) habe Zeit benötigt, die Sicherheit zu finden, dass eine vegane Ernährungsweise bei uns funktioniert (Niko Rittenau hat mir vor etwa 5 Jahren mit seinem Buch „Vegan Klischee, ade“ Diese Sicherheit gegeben).
      So einen ähnlichen Verlauf haben viele vegan lebende Personen, daher mache dir keinen Stress und lebe dich in die vegane Ernährungsweise in dem Tempo ein, wo du weißt, dass es dir guttut. Zusätzlich möchte ich darauf aufmerksam machen, dass man nicht nur bei der Ernährung ansetzen kann: Auch Bereiche wie Kleidung sind Möglichkeiten, wo man bewusst darauf achten kann, dass man in Zukunft keine Tierprodukte kauft (Pelz, Leder, bzw. Produkte, wo Tierversuche gemacht werden). Du könntest es also so angehen, dass du alle anderen Bereiche in deinem Leben auf vegan umstellst (also keine neuen tierischen Produkte kaufst, Orte wie Zoos oder Tierzirkusse boykottierst, etc.), und du dann mit der Ernährungsweise den letzten Schritt machst, indem du dir eine Basis an veganen Rezepten zusammensttellst, die dir gut schmecken, und wenn du genug gefunden hast, stellst du auch die Ernährung auf vegan um.
      Alles Gute!

    32. Wild-Opposite-1876 on

      Ich finde es sehr gut, dass dieses Video so vieles mit dir macht und dich dazu bringt, Dinge zu hinterfragen – Dinge die in unserer Gesellschaft leider normal sind. 

      Was du jetzt tun kannst: 
      Sieh dir das Video weiter an. Überlege dir, was an deinem Konsumverhalten du ändern kannst. Nutze den Veganuary – der Newsletter und die Website geben einem Informationen, die den Umstieg leichter machen. 
      Schau, ob du step by step oder auf einen Schlag umstellen möchtest, bei uns war es eher step by step (kein Fleisch mehr, keine Milchprodukte, keine Eier – dann aber peu a peu erst auf Milchpulver in Süßigkeiten geachtet oder mitgebrachtes Essen dann irgendwann nicht mehr angenommen, wenn’s eben nicht vegan war. Das hat einige Wochen gedauert, war aber für uns okay. Für andere ist es abrupter besser. Muss jeder für sich schauen was besser ist. 

      Mein Mann und ich haben uns gemeinsam dafür entschieden*, und dann eine kulinarische Erkundungsreise begonnen – testen welche Ersatzprodukte wir mögen, was uns schmeckt, was wir künftig selbst machen, usw. 
      Im Endeffekt essen wir jetzt sehr viel vielseitiger als früher, viel mehr Sachen die wir früher nicht gegessen hätten. 
      Im ersten Moment wirkt es überwältigend, auf jeder Kekspackung die Zutatenliste zu lesen – aber es wird einfacher. Man gewöhnt sich daran, findet seine Produkte, freut sich über neue Produkte. Dann ist auch der Einkauf nicht mehr so dramatisch. 

      *War btw super kurios. Ich wollte schon ewig weg von Fleisch oder zumindest reduzieren und dachte er würde das nicht wollen. Er wollte genau das gleiche und dachte ich würde es nicht wollen. Und eines Tages sagt er aus dem Nichts heraus „Wenn du aus deinem Familienurlaub zurückkommst gibt’s hier keine Milchprodukte mehr!“. Da war ich erstmal fassungslos, hab mich dank anderer älterer Videos von RML auch mit der Thematik befasst und dann Veganuary mitgemacht. Und dann sind wir beide umgestiegen. 
      Dh. Sowas kann manchmal viel einfacher gehen, als man sich das vorher ausmalt. 

      Viel Erfolg auf deinem Weg!

    33. So schwer es ist, es ist das einzig richtige dich damit auseinanderzusetzen. Es schmerzt unglaublich und viel Hoffnungslosigkeit nimmt Raum ein. Aber wir alle haben das auch durch – du schaffst das!

      Neben der Ernährung hilft es mir auch Tierrechtsorganisationen zu unterstützen. zB Soko Tierschutz oder Aninova, die Missstände ermitteln, verfolgen und beseitigen. Das ist leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein und es muss ein grundsätzliches Umdenken in der Gesellschaft geben – das ist aber ein langer Weg. Es ist wichtig, dass du ihn nun aber gehst.

      Ich merke, dass dich das (verständlicherweise) umhaut. Du bist empathisch und reflektiert, was gut ist, einen aber auch sowas aussetzt. Als Tipp: Du musst nicht jedes Video gucken, in dem es Schreckliches zu sehen gibt. Es ist manchmal schwer ertragen zu können die Wahl zu haben, sich sowas nicht anzugucken, weil es einen runterzieht. Die Tiere können es nicht und ERleben es. Dieser krasse Gegensatz ist schlimm. Damit du aber für die Tiere stark sein kannst, achte auch auf dich und schütze dich selber. Es ist besser, dass es dir gut geht und du was machen kannst als dass du im schlimmsten Fall depressiv wirst. Danke für dein Nichtverdrängen!

    34. wowisdergut on

      Hab für mich immer klar gehabt, wenn ich Fleisch essen will, muss ich auch bereit sein das Tier zu töten. Hab jahrelang Fleisch gegessen, gejagt und gefischt. Seit ein paar Jahren stell ich mir die Frage: bin ich bereit, ein Tier zu töten, wenn meine Kinder zuschauen würden? Da wir mittlerweile in einer Welt leben, in der es nicht mehr nötig ist Tiere zu essen kann ich die Frage ohne weiteres mit Nein beantworten und esse halt kein Fleisch mehr

    35. Bei mir war es vor 5 Jahren ähnlich. Ich bin zufällig über einen link gestolpert der mich zu Dominion gebracht hat. Ich war völlig schockiert von dem Gezeigten und habe alles Mögliche an verfügbaren Informationen gelesen und angeschaut. Bin dann am Wochenende zu einer Gruppe Aktivisten in der Nähe gefahren, die einen sogenannten „Cube of Truth“ durchgeführt haben und mir von dort nochmal weiteren Input geholt. Innerhalb von vier Tagen habe ich mein Leben auf vegan umgestellt. Meine Frau dachte zuerst ich wäre verrückt geworden und ich würde verhungern, weil mein bisheriges Essen fast nur aus tierischen Produkten bestand. Nachdem sie aber einige Dokumentationen mit mir anschauen „musste“ (besonders die Rede von Gary Yourofsky fand sie sehr beeindruckend) wurde sie ebenfalls vegan. Wir haben diesen Schritt nicht einmal bereut. Unser Essen ist wesentlich abwechslungsreicher und gesünder geworden. Es war auch überhaupt nicht schwierig. Sobald man eine gewisse Routine hat (was sehr schnell geht) ist es überhaupt kein Problem. Du wirst erstaunt sein, wie viele geile Sachen es gibt die ohne Tierleid auskommen. In der Familie und im Kollegenkreis gab es schon die ein oder andere „harte“ Diskussion. Da erinnere mich immer noch an den Streit mit meiner Schwester, die wochenlang kein Wort mehr mit mir geredet hat, weil ich sagte sie sei kein Tierfreund sondern nur ein Haustierfreund. Ich kann zum Abschluss nur sagen, mach es und werde vegan wenn Dir was an Tieren liegt. Du wirst merken, dass es Dir damit besser gehen wird. Geistig wie körperlich.

    36. -Wolf-Wolf- on

      Bin mit Fleisch aufgewachsen.
      Alle Tage.

      Mein Vater hat auch selbst geschlachtet.

      Mit 16 einen Film gesehen über Massentierhaltungen.
      An dem Tag aufgehört Fleisch zu essen.

      Inzwischen endlich vegan.
      Hätt nicht gedacht dass mein Körper das packt.

      Aber mir geht es besser als zuvor.

      Man sollte schaun dass man eine gewisse emotionale Ausgeglichenheit erlangt.

      Das gibt einem die Kraft um viele VeränderungsSchritte zu tun.

      Wer emotional nicht ausgeglichen ist bekommt das was er im Kopf hat nicht umgesetzt

    37. Ich empfehle auch zumindest die ersten 10 Minuten von Earthlings zu schauen, damit du genau verstehst, was Speziesismus ist und warum dieser so schlimm ist: https://youtu.be/WqT5g9y4dmE?si=1zHwSKorlkkUjYta

      Außerdem empfehle ich das Video von Dr. Melanie Joy, die den Begriff des Karnismus geprägt hat. Auch das zu verstehen, wird dir sehr auf deinem Weg helfen. 🙏🏻 Du hast einen sehr wichtigen Schritt gemacht! Danke! 💚
      https://youtu.be/o0VrZPBskpg?si=5QEXwgrhE1FtBKo5

    38. ms_cherrybomb_ on

      Genau dieses Video hat mich vor über einem Jahr auch zur Veganerin gemacht. Es war sozusagen der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

      Ich kann mich noch an diese ohnmächtige Wut auf mich selber erinnern, dass ich diesen Wahnsinn und das unendliche Leid der Tiere so lange ignoriert habe.

      Dachte auch es wird hart, aber war es dann letztendlich überhaupt nicht. Es war sogar richtig erleichternd.
      Die Umstellung auf vegane Ernährung ist eine Chance tolle neue Produkte kennenzulernen, mit denen man vorher nie gekocht hat und unendlich viele neue Rezepte auszuprobieren.

      Wir nehmen für vegane Bolognese immer das Sonnenblumenhack von dm. Ich find die Konsistenz super und es hat sich an Weihnachten auch im Chili sin carne sehr gut gemacht. Sogar ein 70jähriger passionierter Fleischesser war sehr angetan.

      Heute hatte ich Hunger aus Süßes und hab mir vom Kaufland das vegane Hanuta und die veganen Treets geholt. Das Leben könnte schlimmer sein😊.

      Und seid nicht zu streng mit euch… Ausrutscher kommen vor. Einfach aufstehen, Krone richten und weiter machen.

    39. Greedy-Log1113 on

      Ich liebe RML dafür, dass er das zeigt. Auch, wenn man sich es gar nicht ansehen mag.

      Hat dazu geführt, dass ich meinen Fleischkonsum nun komplett ausschleichen lasse. Hab zwar noch nie anderes Fleisch gegessen als Geflügel und davon sehr wenig (ca. 400g / Monat). Aber auf das bisschen verzichte ich nach diesen Szenen gerne.

    40. Hentaigustav on

      Ich bin zwar nicht Veganer, aber seit 2018 vegetarisch, das erste und wichtigste, was ich dir empfehlen kann, um nachhaltig deine Ernährung umzustellen ist Rezepte zu finden, die dir so schon schmecken, die dann aber entweder ohne Fleisch oder eben in der etwas anderen vegetarischen Alternative zu kochen.

      Lasagne beispielsweise, die machen wir nicht mehr mit Fleisch, sondern Gemüse. Bolognese anstatt mit Hack mit Linsen. Wurst beispielsweise ist super einfach zu ersetzen, die plant based Mortadella schmeckt so ziemlich genau so wie die echte.

      Und immer wenn du die Wahl hast zwischen Fleisch oder fleischlos, versuch dich für letzteres zu entscheiden.

      Aber schon Mal Lob an dich, dass du es schon Mal vegetarisch probiert hast 😀

    41. Die Feststellung, dass Tiere weder Lebensmittel noch Produkte sind, sondern empfindsame Individuen muss nur einmal richtig ankommen.

    42. TK_Alchemist on

      Habe 24 Jahre lang für mein Leben gerne Fleisch gegessen.
      Habe ein Jagdvideo auf YT gesehen in dem einer nen reh ausgenommen hat. Mit haben sich die Fußnägel aufgerollt und alles in meinem Körper hat das gesehene abgestoßen.
      Dachte ich müsse mir das ganz angucken, weil ich esse ja Fleisch und müsse das auch selber töten können.
      Danach habe ich noch Dominion geguckt.
      Das war der letzte Tag an dem ich Fleisch gegessen habe. Ein paar Monate später bin ich vegan geworden.
      Nächsten Monat werde ich 28 und ich habe in meinem Leben nicht eine einzige bessere Entscheidung getroffen als vegan zu werden.
      Pull den Trigger und du wirst nie mehr zurückschauen

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