Nein, es ist befremdlich und habe auch selbst schon erlebt das viele Eltern sich beim Thema Schule zu viel einmischen…
So wurde einer Lehrerin gesagt seitens der Eltern: Das ihr kind kein Referat halten müsste, da sie das als Kind auch nie mochte?!
Aber das er trotzdem ne 1 in deutsch bekommen soll…
Da fragt man sich wie das später im Arbeitsleben aussehen wird….
Und hätte noch paar Beispiele ….
Es gibt mittlerweile Sticker in den Gaderoben wie:
„Ab hier schafft es ihr Kind alleine“
Ich meine manche Lehrer*innen benoten zu 100% auch sehr unfair …
Aber ich glaub in vielen Fällen werden einfach die Wege viel zu glatt gemacht das die Kinder lernen : Mami und Papi regeln schon.
wildfire_and_pants on

Any-Patient5051 on
Manche Eltern hat es echt ins Hirn gschissen.
Die OÖerInnen lösen bald die KärntnerInnen als Floridapeople von Österreich ab.
Helicopter_Careless on
Ich kann mir echt nicht erklären wie irgendjemand noch auf die Idee kommt Lehramt zu studieren 😅 was ich in meiner Schullaufbahn mitgekriegt habe, ist das Verhältnis unter Lehrern bzw zur Schulleitung meist mehr als toxisch, bzw a reine Egowixerei, die Schüler sind a absolutes Gfrasta gegen des du genau gar nix unternehmen kannst/darfst und die Eltern sehen dich dauerhaft als Feindfigur an.
Naja, du hast halt länger Urlaub – ist aber echt fraglich ob’s das Wert ist
[deleted] on
[removed]
Greedy_Individual_35 on
Das ist das „Ich rufe meinen Anwalt an“ bei Polizeikontrollen.
Hübsch, bringt aber auch nix
Efficient_Ladder_327 on
Ich hab von Eltern gehört, die sich an der Uni bei Professorinnen beschweren, dass zu wenige Kurse zur Vorbereitung angeboten werden.
Auch, wenn das mit den Kursen stimmt, ist das halt trotzdem schon sehr nahe an Helikoptereltern
Huge-Beat-1544 on
So feig ….
fortytwoandsix on
Oberösterreich is so lost.
stgm_at on
also ich hab damals meine schulausbildung abgebrochen (htl), weil mir die lehrer teilweise richtig reingschissen haben. von meinen eltern kam nur ein, „so ist das leben halt. im beruf hast womöglich auch so ein oasch als vorgesetzten.“ — das ist wohl das andere extrem. irgendwo muss es einen mittelweg geben zwischen helikopter- und „sink or swim“-eltern.
smudiboo on
Ich bezeichne sowas nicht mehr als „Helikoptereltern“, die dauernd über ihren Kindern surren, sondern als „Schneepflugeltern“, die alles aus dem Weg räumen, was ihnen nicht ins Zeug passt. Das funktioniert halt auch nur bis zum ersten Betonpfeiler.
0HelluvaFan0 on
Und dann erdreisten sich diese Lehrer auch noch dem Kind zu erzählen dass es Impfungen gegen Masern und Feuchtblatterln gibt. Dinge gibt’s.
Kintaro2008 on
Und was macht dann der Anwalt?
Gemini_4 on
Ich bin da zwiegespalten. Es gibt nämlich Prüfungen, wo das Ergebnis zu 100% nachvollziehbar ist, wie bei Mathe. Dann gibt es aber Prüfungen, wozu zB. viele mündliche Prüfungen gehören, wo es zum Teil davon abhängt, ob der Lehrer gut geschlafen hat, sich gerade vom Partner getrennt hat oder dich mag. Da gibt es auch keinen richtigen Notenschlüssel.
InfiniteAd7948 on
Ich finde Schule gehört wieder zurückgeschraubt. Weniger Bildung = weniger Akademiker, mehr Kinder, mehr Handwerker
zugfaehrtdurch on
Inwiefern „anzeigen“? Wegen welchem Delikt? Gibt’s da außer Beschwerden bei Entscheidungsprüfungen und Dienstaufsichtsbeschwerden noch eine weitere Möglichkeit?
Putrid-Yak3891 on
So befremdlich sich das liest, wenn mir die teilweise schlechten Lehrer aus der Schulzeit einfallen und wie hilflos ich damals als Kind war.
Heute als Erwachsener kann ich mich wehren mit Worten und Taten. Als Kinder waren wir deren Willkür einfach ausgesetzt.
Danke an die ganzen guten Lehrer.
GallorKaal on
Wies gscheite und deppate Eltern gibt, gibts auch gscheite und deppate Lehrer.
Anwalt einschalten find ich schon heftig (außer natürlich bei tatsächlicher Misshandlung oder nachweißbarer Diskriminierung)
YuriNeytor on
Volksverblödung durch das normalisieren von Gefühlen über Fakten, des is Mei Austria.
Ok_Rice_5127 on
Weil niemand akzeptieren kann dass das eigene Kind halt doch nicht so schlau ist wie gedacht. Jemand muss dran Schuld sein.
tiltberger on
kann in manchen Fällen korrekt sein und in anderen scheiß gfrasta und scheiß eltern…
saradahokage1212 on
interessant. bei mir wurde öfters ein paragraph 15 (glaub) an die eltern geschrieben, dann wurde ich im kreuzverhör zwischen meiner mutter und dem/r lehrer/in zur sau gemacht…. und das wars dann auch wieder… bis zum nächsten elternsprechtag. scheiß schule. aber meine matura hab ich ihr wixxer
Civil-Author-8279 on
Anwalt einschalten ≠ Lehrer anzeigen. Wie kommst du auf anzeigen?
Eynerd on
Schlimm, aber auch irgendwie verständlich, geht ja doch auch um die Zukunftschancen der Kinder.
Wird sicher besser, wenn dann auch noch die von der FPÖ schon lange propagierten Meldeportale für politisch unliebsame Lehrer*innen kommen. /s
Ok_Return_4809 on
Oida, möcht I ka Lehrer sein…
Hab mir das immer so romantisch easy peasy chillig vorgestellt mit 3 Monate frei, aber bin da von meiner Kindheit ausgegangen, vor 30 Jahren. Damals wars sicher ein chilliger Hacken, aber heute? Ne, für kein Geld der Welt würd ich mir die Dummheit der Eltern und die Asozialität der Kinder antun…
NurLehrer on
Ist normal. War in meiner Schulzeit schon so, dass die reichen Kinder (die mit 13 schon Hugo Boss und Ralph Lauren Polos getragen haben) immer bevorzugt wurden, weil die Eltern sonst mit dem Anwalt in die Schule gekommen sind und die Lehrer vor der Klasse fertiggemacht haben.
thE_29 on
Kumpel von mir war Lehrer in Wien.
Jetzt ist er Lehrer in NÖ, pendelt jeden Tag 1h von Wien dort hin und ist glücklicher als je zu vor..
Ein andere Kumpel ist noch immer Lehrer im 10. Da kamen die Eltern nicht mit Anwalt, sondern halt so wütend schreiend in die Klasse.
Dann ging er trainieren.. ist jetzt ein Muskel Paket und siehe da, es gibt keine schreiende Eltern mehr 🙂
Müsste mal wegen Anwalt fragen..
Black_roses_glow on
Zweischneidiges Schwert.
Auf der einen Seite hab ich schon von Eltern gehört, die auch glauben, der kleine Karl Gustav ist ein Wunderkind und darf ja keine negativen Erfahrungen machen. Und wenn ich mir manche Arbeitskollegin anhöre, frag ich mich auch, was da für ein Personenkult betrieben wird.
Auf der anderen Seite habe ich selbst Lehrer*innen erlebt, die eher Sozialprojekte der Schule waren. Wir hatten t.B. Eine Dame, deren psychischen Probleme allgemein bekannt waren, die sich auch ihrem Unterricht widergespiegelt haben. Eine andere Dame war Alkoholikerin. Beim dritten weiß ich nicht, was sein Problem war, aber der Unterricht war das reinste Chaos und die Notengebung willkürlich (es bekamen Schüler Mitarbeitsminus für schlechtes Benehmen, obwohl sie krankgemeldet daheim waren).
Ein Kollege einer befreundeten Lehrerin ist Verschwörungstheoretiker, der andere ein Nazi, der solange er nicht mit der Hakenkreuzfahne um sich schwenkt, ich’s belangt wird.
Aus der Kategorie „harmlos aber weird“: Volksschullehrerin hatte es mehrere Tage zum Thema gemacht, dass zwei ihrer Schüler (nicht ich) bei der Nachbarin Kirschen vom Baum gefladert haben. Ich bekam einmal Punktabzug beim Referat, weil die Bilder am dazugehörige Plakat nicht ganz gerade geklebt waren. Ein Lehrer wollte mich schon fast durchfallen lassen, wegen schlechter Mitarbeit (habe mich 9x gemeldet, drangenommen hat er mich beim 10.x wo ich mich nicht gemeldet hab, weil ich die Antwort nicht wusste. Und das verlässlich jede Einheit, bis meine Mutter beim Elternsprechtag gefragt hat, was sein Problem ist).
Daher mag ich mir jetzt wirklich kein Urteil bilden, ob wirklich ALLE Anwaltsdrohungen Blödsinn sind, oder ob an der ein oder anderen Stelle so ein Move doch mal notwendig ist.
delicious_manboobs on
Es gibt einen Unterschied zwischen einer „Anzeige“ und einem anwaltlichen Schreiben.
Ok_Cry_2022 on
Es ist natürlich echt schlimm und sowas kann man nicht befürworten.
Die andere Seite ist auch, dass man leider den Lehrern oft komplett ausgeliefert ist.
Mein Sohn war/ist immer sehr interessiert. Er konnte schon im letzten Kindergartenjahr lesen.
In der ersten Volksschule war er natürlich stolz und hat gezeigt was er kann. Die Lehrerin hat ihm das aber alles beinhart durchgestrichen und gemeint, dass er noch nichts machen sollen was sie noch nicht gelernt haben.
Er war trotzdem bei den besseren dabei, dann ab der Dritten ist sie schlimmer geworden. Sie schreit die Kinder an, wenn sie mit dem Geodreieck unterstreichen und nicht mit dem Lineal, wenn sie die Jausenserviette vergessen wird geschrien. Bei Fehlern müssen die Kinder in der Spielpause nachlernen.
In der dritten Klasse, während andere Klassen noch gebastelt haben, haben sie schon seitenweise für zwei Sachunterrichtstests lernen müssen. Dazu kam auch die österreichische Politik mit Nationalrat und den ganzen Sitzen im Parlament.
Sie schreit die Kinder öfters wegen Kleinigkeiten an, wenn dann die Eltern mit ihr reden ist sie super freundlich zu den Eltern und am nächsten Tag schreit sie das Kind an, was dem Kind einfällt es den Eltern zu sagen.
Das ist natürlich eine super Einschüchterung, weil so trauen sich die Kinder daheim gar nichts mehr sagen.
In der Vierten hat mein Sohn um einen Punkt den Einser auf die Matheschularbeit verpasst und sie hat ihn runtergemacht deswegen. Einen Punkteabzug hat er zum Beispiel bekommen, weil er in einer Antwort „Der Umfang hat…“ anstatt „Der Zaun hat die Länge von…“ geschrieben hat, obwohl Rechenweg und Ergebnis gestimmt haben.
Es geht soweit das mein Sohn mittlerweile chronische Bauchschmerzen hat und sich manchmal auch erbricht und die Freude am Lernen hat er auch verloren.
Da bist du halt komplett ausgeliefert, weil du nichts machen kannst, weil die Kinder eingeschüchtert sind und die Direktorin so oder so zu den Lehrern hält, weil es Lehrermangel gibt und man so schnell keinen Ersatz bekommt.
Ich würde mal behaupten die Situation in unserem Schulsystem ist sowohl für die Eltern als auch für die Lehrer nicht die Beste.
Greedy_Individual_35 on
Das ist aber alles nix gegen die Frage, wann der Elternsprechtag in der Polizeischule ist..
leonderbaertige_II on
Einfach ans Gesetz halten und fertig.
Ferriswheely on
des is doch gstört, die sollen sich lieber um ihre Kinder kümmern und sie auch daheim unterstützen??!!!
ExasperatedRabbitor on
Es ist ja auch schon ganz normal, dass die Eltern dann mit auf die Uni fahren wenn inskribiert wird.
LexxxTheRexxx on
Oberösterreich… Alles klar…
saxovtsmike on
„Wenn das kind eine Schraube locker hat kann es auch an der Mutter liegen….“
Just sayin
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36 Kommentare
Nein, es ist befremdlich und habe auch selbst schon erlebt das viele Eltern sich beim Thema Schule zu viel einmischen…
So wurde einer Lehrerin gesagt seitens der Eltern: Das ihr kind kein Referat halten müsste, da sie das als Kind auch nie mochte?!
Aber das er trotzdem ne 1 in deutsch bekommen soll…
Da fragt man sich wie das später im Arbeitsleben aussehen wird….
Und hätte noch paar Beispiele ….
Es gibt mittlerweile Sticker in den Gaderoben wie:
„Ab hier schafft es ihr Kind alleine“
Ich meine manche Lehrer*innen benoten zu 100% auch sehr unfair …
Aber ich glaub in vielen Fällen werden einfach die Wege viel zu glatt gemacht das die Kinder lernen : Mami und Papi regeln schon.

Manche Eltern hat es echt ins Hirn gschissen.
Die OÖerInnen lösen bald die KärntnerInnen als Floridapeople von Österreich ab.
Ich kann mir echt nicht erklären wie irgendjemand noch auf die Idee kommt Lehramt zu studieren 😅 was ich in meiner Schullaufbahn mitgekriegt habe, ist das Verhältnis unter Lehrern bzw zur Schulleitung meist mehr als toxisch, bzw a reine Egowixerei, die Schüler sind a absolutes Gfrasta gegen des du genau gar nix unternehmen kannst/darfst und die Eltern sehen dich dauerhaft als Feindfigur an.
Naja, du hast halt länger Urlaub – ist aber echt fraglich ob’s das Wert ist
[removed]
Das ist das „Ich rufe meinen Anwalt an“ bei Polizeikontrollen.
Hübsch, bringt aber auch nix
Ich hab von Eltern gehört, die sich an der Uni bei Professorinnen beschweren, dass zu wenige Kurse zur Vorbereitung angeboten werden.
Auch, wenn das mit den Kursen stimmt, ist das halt trotzdem schon sehr nahe an Helikoptereltern
So feig ….
Oberösterreich is so lost.
also ich hab damals meine schulausbildung abgebrochen (htl), weil mir die lehrer teilweise richtig reingschissen haben. von meinen eltern kam nur ein, „so ist das leben halt. im beruf hast womöglich auch so ein oasch als vorgesetzten.“ — das ist wohl das andere extrem. irgendwo muss es einen mittelweg geben zwischen helikopter- und „sink or swim“-eltern.
Ich bezeichne sowas nicht mehr als „Helikoptereltern“, die dauernd über ihren Kindern surren, sondern als „Schneepflugeltern“, die alles aus dem Weg räumen, was ihnen nicht ins Zeug passt. Das funktioniert halt auch nur bis zum ersten Betonpfeiler.
Und dann erdreisten sich diese Lehrer auch noch dem Kind zu erzählen dass es Impfungen gegen Masern und Feuchtblatterln gibt. Dinge gibt’s.
Und was macht dann der Anwalt?
Ich bin da zwiegespalten. Es gibt nämlich Prüfungen, wo das Ergebnis zu 100% nachvollziehbar ist, wie bei Mathe. Dann gibt es aber Prüfungen, wozu zB. viele mündliche Prüfungen gehören, wo es zum Teil davon abhängt, ob der Lehrer gut geschlafen hat, sich gerade vom Partner getrennt hat oder dich mag. Da gibt es auch keinen richtigen Notenschlüssel.
Ich finde Schule gehört wieder zurückgeschraubt. Weniger Bildung = weniger Akademiker, mehr Kinder, mehr Handwerker
Inwiefern „anzeigen“? Wegen welchem Delikt? Gibt’s da außer Beschwerden bei Entscheidungsprüfungen und Dienstaufsichtsbeschwerden noch eine weitere Möglichkeit?
So befremdlich sich das liest, wenn mir die teilweise schlechten Lehrer aus der Schulzeit einfallen und wie hilflos ich damals als Kind war.
Heute als Erwachsener kann ich mich wehren mit Worten und Taten. Als Kinder waren wir deren Willkür einfach ausgesetzt.
Danke an die ganzen guten Lehrer.
Wies gscheite und deppate Eltern gibt, gibts auch gscheite und deppate Lehrer.
Anwalt einschalten find ich schon heftig (außer natürlich bei tatsächlicher Misshandlung oder nachweißbarer Diskriminierung)
Volksverblödung durch das normalisieren von Gefühlen über Fakten, des is Mei Austria.
Weil niemand akzeptieren kann dass das eigene Kind halt doch nicht so schlau ist wie gedacht. Jemand muss dran Schuld sein.
kann in manchen Fällen korrekt sein und in anderen scheiß gfrasta und scheiß eltern…
interessant. bei mir wurde öfters ein paragraph 15 (glaub) an die eltern geschrieben, dann wurde ich im kreuzverhör zwischen meiner mutter und dem/r lehrer/in zur sau gemacht…. und das wars dann auch wieder… bis zum nächsten elternsprechtag. scheiß schule. aber meine matura hab ich ihr wixxer
Anwalt einschalten ≠ Lehrer anzeigen. Wie kommst du auf anzeigen?
Schlimm, aber auch irgendwie verständlich, geht ja doch auch um die Zukunftschancen der Kinder.
Wird sicher besser, wenn dann auch noch die von der FPÖ schon lange propagierten Meldeportale für politisch unliebsame Lehrer*innen kommen. /s
Oida, möcht I ka Lehrer sein…
Hab mir das immer so romantisch easy peasy chillig vorgestellt mit 3 Monate frei, aber bin da von meiner Kindheit ausgegangen, vor 30 Jahren. Damals wars sicher ein chilliger Hacken, aber heute? Ne, für kein Geld der Welt würd ich mir die Dummheit der Eltern und die Asozialität der Kinder antun…
Ist normal. War in meiner Schulzeit schon so, dass die reichen Kinder (die mit 13 schon Hugo Boss und Ralph Lauren Polos getragen haben) immer bevorzugt wurden, weil die Eltern sonst mit dem Anwalt in die Schule gekommen sind und die Lehrer vor der Klasse fertiggemacht haben.
Kumpel von mir war Lehrer in Wien.
Jetzt ist er Lehrer in NÖ, pendelt jeden Tag 1h von Wien dort hin und ist glücklicher als je zu vor..
Ein andere Kumpel ist noch immer Lehrer im 10. Da kamen die Eltern nicht mit Anwalt, sondern halt so wütend schreiend in die Klasse.
Dann ging er trainieren.. ist jetzt ein Muskel Paket und siehe da, es gibt keine schreiende Eltern mehr 🙂
Müsste mal wegen Anwalt fragen..
Zweischneidiges Schwert.
Auf der einen Seite hab ich schon von Eltern gehört, die auch glauben, der kleine Karl Gustav ist ein Wunderkind und darf ja keine negativen Erfahrungen machen. Und wenn ich mir manche Arbeitskollegin anhöre, frag ich mich auch, was da für ein Personenkult betrieben wird.
Auf der anderen Seite habe ich selbst Lehrer*innen erlebt, die eher Sozialprojekte der Schule waren. Wir hatten t.B. Eine Dame, deren psychischen Probleme allgemein bekannt waren, die sich auch ihrem Unterricht widergespiegelt haben. Eine andere Dame war Alkoholikerin. Beim dritten weiß ich nicht, was sein Problem war, aber der Unterricht war das reinste Chaos und die Notengebung willkürlich (es bekamen Schüler Mitarbeitsminus für schlechtes Benehmen, obwohl sie krankgemeldet daheim waren).
Ein Kollege einer befreundeten Lehrerin ist Verschwörungstheoretiker, der andere ein Nazi, der solange er nicht mit der Hakenkreuzfahne um sich schwenkt, ich’s belangt wird.
Aus der Kategorie „harmlos aber weird“: Volksschullehrerin hatte es mehrere Tage zum Thema gemacht, dass zwei ihrer Schüler (nicht ich) bei der Nachbarin Kirschen vom Baum gefladert haben. Ich bekam einmal Punktabzug beim Referat, weil die Bilder am dazugehörige Plakat nicht ganz gerade geklebt waren. Ein Lehrer wollte mich schon fast durchfallen lassen, wegen schlechter Mitarbeit (habe mich 9x gemeldet, drangenommen hat er mich beim 10.x wo ich mich nicht gemeldet hab, weil ich die Antwort nicht wusste. Und das verlässlich jede Einheit, bis meine Mutter beim Elternsprechtag gefragt hat, was sein Problem ist).
Daher mag ich mir jetzt wirklich kein Urteil bilden, ob wirklich ALLE Anwaltsdrohungen Blödsinn sind, oder ob an der ein oder anderen Stelle so ein Move doch mal notwendig ist.
Es gibt einen Unterschied zwischen einer „Anzeige“ und einem anwaltlichen Schreiben.
Es ist natürlich echt schlimm und sowas kann man nicht befürworten.
Die andere Seite ist auch, dass man leider den Lehrern oft komplett ausgeliefert ist.
Mein Sohn war/ist immer sehr interessiert. Er konnte schon im letzten Kindergartenjahr lesen.
In der ersten Volksschule war er natürlich stolz und hat gezeigt was er kann. Die Lehrerin hat ihm das aber alles beinhart durchgestrichen und gemeint, dass er noch nichts machen sollen was sie noch nicht gelernt haben.
Er war trotzdem bei den besseren dabei, dann ab der Dritten ist sie schlimmer geworden. Sie schreit die Kinder an, wenn sie mit dem Geodreieck unterstreichen und nicht mit dem Lineal, wenn sie die Jausenserviette vergessen wird geschrien. Bei Fehlern müssen die Kinder in der Spielpause nachlernen.
In der dritten Klasse, während andere Klassen noch gebastelt haben, haben sie schon seitenweise für zwei Sachunterrichtstests lernen müssen. Dazu kam auch die österreichische Politik mit Nationalrat und den ganzen Sitzen im Parlament.
Sie schreit die Kinder öfters wegen Kleinigkeiten an, wenn dann die Eltern mit ihr reden ist sie super freundlich zu den Eltern und am nächsten Tag schreit sie das Kind an, was dem Kind einfällt es den Eltern zu sagen.
Das ist natürlich eine super Einschüchterung, weil so trauen sich die Kinder daheim gar nichts mehr sagen.
In der Vierten hat mein Sohn um einen Punkt den Einser auf die Matheschularbeit verpasst und sie hat ihn runtergemacht deswegen. Einen Punkteabzug hat er zum Beispiel bekommen, weil er in einer Antwort „Der Umfang hat…“ anstatt „Der Zaun hat die Länge von…“ geschrieben hat, obwohl Rechenweg und Ergebnis gestimmt haben.
Es geht soweit das mein Sohn mittlerweile chronische Bauchschmerzen hat und sich manchmal auch erbricht und die Freude am Lernen hat er auch verloren.
Da bist du halt komplett ausgeliefert, weil du nichts machen kannst, weil die Kinder eingeschüchtert sind und die Direktorin so oder so zu den Lehrern hält, weil es Lehrermangel gibt und man so schnell keinen Ersatz bekommt.
Ich würde mal behaupten die Situation in unserem Schulsystem ist sowohl für die Eltern als auch für die Lehrer nicht die Beste.
Das ist aber alles nix gegen die Frage, wann der Elternsprechtag in der Polizeischule ist..
Einfach ans Gesetz halten und fertig.
des is doch gstört, die sollen sich lieber um ihre Kinder kümmern und sie auch daheim unterstützen??!!!
Es ist ja auch schon ganz normal, dass die Eltern dann mit auf die Uni fahren wenn inskribiert wird.
Oberösterreich… Alles klar…
„Wenn das kind eine Schraube locker hat kann es auch an der Mutter liegen….“
Just sayin