Share.

    50 Kommentare

    1. Realistic-Major4888 on

      Unvereinbarkeit von Beruf und Familie. Familienfeindliche Arbeitgeber. Unzureichende Kinderbetreuungsplätze Kinderfeindliche Gesellschaft. Wenig Raum für Kinder in der Gesellschaft. Und, und, und.

    2. Wohnraum wird immer teurer und die Gehälter ziehen nicht mal annähernd nach. Wie soll man sich da als Familie eine Karenz leisten bzw. zwei?

    3. > Die Umfrage bestätige „die dringende Notwendigkeit einer Familienpolitik, die Paare mit ihrem Kinderwunsch fördert“. 

      Landesdarlehen mit super niedrigen Zinsen wärn ganz nice. Meine Eltern hatten diese Möglichkeit.

      Würden auch der Wirtschaft helfen und die Leute würden nicht so zögerlich investieren.

    4. Selbstverständlich liegt es daran, dass Abtreibung und Verhütungsmittel zu leicht zugänglich sind.

      Die Kids heutzutage fressen die Pille für danach wie Tictacs! /s

    5. Wie soll man zb. Vollzeit arbeiten, wenn zb. unsere Krabbelstube nur bis 14 uhr, am Freitag bis 13 uhr da sind?

      Wie soll man um 7 auf der Arbeit sein, wenn viele erst um 7 aufsperren, oder die Schule erst um 8 anfängt?

      Dann gibts viel zu wenig Plätze, zu wenig Personal, überfüllte Gruppen wegen Platzmangel. Krabbelstuben, Kindergärten und Hort 1:1 dasselbe.

      In den Städten mag das vielleicht weniger das Problem sein, aber am Land ist das nach wie vor eine Katastrophe.

    6. Nissan_al_Gaib on

      Viele Kinder sind früher einfach passiert.

      Das haben die Leute heutzutage glaube ich besser im Griff.

      Wer egal aus welchem Grund keine Kinder/mehr Kinder haben will schafft das heutzutage auch meistens.

      Vasektomie ist gefühlt fast normal in meiner Generation nachdem der Kinderwunsch abgeschlossen ist.

      Alleine dadurch muss die Geburtenrate ja schon sinken.

    7. Grand_Plenty9699 on

      Neben den offensichtlichen Gründen wie der wirtschaftlichen und weltpolitischen Situation finde ich auch, dass mittlerweile die Romantisierung des Lebens mit Kindern deutlich zurück gegangen ist. Während es in meiner Elterngeneration noch absolut verpönt war, sich auch nur irgendwie negativ zu äußern, redet man in meinem Bekanntenkreis offen über die negativen Aspekte und den Verlust an Lebensqualität. Das lässt manche Paare sicher auch zwei mal überlegen, ob man diesen Weg wirklich gehen will.

    8. overclockedstudent on

      Unsere Firma arbeitet daran die Auszeichnung “familienfreundlicher Betrieb” zu erhalten, man hat extra eine Consulting Firma dafür angeheuert um Konzepte zu entwerfen. 

      Auf #1 bei der MA Befragung kam raus: mehr und flexibleres Homeoffice würde es vor allem Frauen extrem erleichtern Kinderbetreuung und Arbeit zu vereinbaren. 

      3 Monate später wurde HO von 60% auf 40% reduziert ohne Begründung. 

      Eine kleine Anekdote. Vielleicht liegts aber auch daran, dass eine halbwegs neue 3 Zimmerwohnung in Wien > 500k € kostet? 

    9. Sinistrahaha on

      Als Alleinerziehend bist verloren ohne Unterstützung von Familie und Freunden. Für Arbeitgeber unattraktiv und die Betreuung ist unzureichend oder nicht leistbar alleine. Väter die getrennt von den Müttern sind werden als wandelnde Geldbörsen ohne Gefühle angesehen.

    10. Simple-Bobcat7833 on

      … hat ja nur „Vorteile “ für die Frau: körperliche Veränderung die teilweise nicht rückgängig zu machen ist, finanzielle Nachteile ( oft Abhängigkeit vom Kindsvater/Partner, kleinere Pension, teilweise keine Vollerwerbstätigkeit mehr möglich, zu wenig und oder zu teure Betreuungsangebote ), schlechtere Chancen am Arbeitsmarkt weil Mütter immer noch deutlich mehr Carearbeit übernehmen und bei kranken Kindern daheim bleiben müssen …
      Die Liste lässt sich beliebig lange fortsetzen- da könnte die Politik mal ansetzen.

    11. Silver-Ad-8595 on

      Sehr viele Kinder sind früher auf Grund von sozialem Druck gegenüber den Eltern auf die Welt gekommen, oder weil Verhütungsmittel nicht so leicht zugänglich waren. Man muss einfach akzeptieren, dass sich viele bewusst gegen Kinder entscheiden, unabhängig der finanziellen Lage. Freiheit und Kinder sind nicht zu vereinbaren.

    12. Neben dem was schon genannt wurde, glaub ich auch eas Beziehungen heutzutage nich mehr so halten wie damals. Wieso gehen denn die Eheschließungen auch zurück

    13. chief_architect on

      Wenn die Leute nur mehr arbeiten, arbeiten, arbeiten sollen, bleibt halt keine Zeit mehr für Kinder.

      >Die ÖVP will Teilzeitarbeit “unattraktiv” machen. So könnten zum Beispiel Teilzeitkräfte steuerlich benachteiligt werden. Darauf deutet ein Interview mit ÖVP-Kanzler Karl Nehammer hin. Demnach hätten die Entlastungsmaßnahmen für “untere Einkommen” dazu geführt, dass Teilzeitarbeit attraktiver geworden ist. Das soll sich jetzt wieder ändern. Anstatt flächendeckend kostenlose Kinderbetreuung zu schaffen und für gute Gehälter auch im Niedriglohnbereich zu sorgen, will die ÖVP also jene bestrafen, die bereits jetzt neben ihrem Job einen Großteil der unbezahlten Arbeit machen und dadurch oft auch eine niedrigere Pension haben.

      [https://kontrast.at/oevp-teilzeit/](https://kontrast.at/oevp-teilzeit/)

    14. Ein Kind musst du dir leisten können

      Und schwul bin ich auch, vlt liegt’s auch daran

    15. Weary_Vanilla_6961 on

      Ich wüsste nicht warum ich Kinder bekommen und mir das antun sollte

    16. Apfelstudel-1220 on

      Niemand möchte monopoly spielen wenn das spiel schon 10 runden durch ist. Sicher nicht nach 100 runden.

    17. KryphosESTAug05 on

      Gegenfrage: was nicht?

      Könnte mich spontan nicht entsinnen, dass sich diesbezüglich etwas in den zurückliegenden Jahren oder dem letzten Jahrzehnt verbessert hat, ganz im Gegenteil, ich weiß gar nicht wo ich anfangen, geschweige denn aufhören sollte bei all jenen Punkten, die sich sukzessive verschlechtert haben. Leider.

    18. saxovtsmike on

      Geld & karriere
      Es ist schwehr leistbar das ein Elternteil hauptberuflich die ersten 10 jahre bei den kindern bleibt

      Entweder die karriere oder der verdienst verhindert das

    19. Zestyclose-Natural-9 on

      Steigende Lebenserhaltungskosten. Mangelnde Betreuungsplätze. Familienfeindliche Arbeitgeber. Unzureichender und unfinanzierbarer Wohnraum

    20. such dir es aus. ist es die wirtschaft? ist es das klima? ist es die politik? welche facette der perspektivenlosigkeit der derzeitig jungen generationen bedarf einer erklärung?

    21. Wir hätten gern ein zweites Kind gehabt, aber GELD zu 75% und zu 25% sind wir froh dass #1 aus dem Gröbsten draußen ist. Aber ja, Geld. Und wir waren noch die Glücklichen die 2015 ein Haus zu einem normalen Preis gekauft haben.

    22. RipAshamed1816 on

      Die r/Austria Bubble pickt wieder einzelne Aspekte, die in ihr Weltbild passt, aber ignoriert zb „Jeder Zweite mit Pflichtschulabschluss/Lehre gab an, dass er Kinder hat. Bei formal höher gebildeten (Matura- und Uni-Abschluss) war es nicht mal ein Drittel.“

    23. Limesnlemons on

      Pflanzen sind die neuen Haustiere.

      Haustiere sind die neuen Kinder.

      Und sich Kinder anzuschaffen ist quasi gleichzusetzen mit sich exotische Tiere anzuschaffen: Entweder du hast da schon eine Grundneigung dazu, das entsprechende Know-how und natürlich eine Menge Zeit, Geld und Platz oder die Sache wird schnell schwierig, unamüsant und für das kleine Wesen potentiell ungemütlich bis schlimmstenfalls geradezu eine böse, lebensbedrohende Qual.

    24. ConsequenceReal4117 on

      Ich bin psychisch nicht ganz fit und bin froh dass ich mich so halbwegs um mich selbst kümmern kann. Demnach ist ein Wunsch nach Kindern, die eine zusätzliche Belastung bedeuten nicht gegeben.

    25. Geld.

      Ach ich vergaß, in der Realität unseres Bundeskanzlers muss ja kein Kind auf eine warme Mittagsmahlzeit verzichten, weil die können ja beim McDonalds nen Hamburger/Cheeseburger kaufen. 🤡

    26. SusiCapezzolo on

      Katastrophale wirtschaftliche Entwicklungen, Kriege überall, gesellschaftliche bzw. soziale Lage, die immer schlimmer wird, ökologische Konsequenzen des Klimawandels, Machtlosigkeitsgefühl…

      Es ist für Erwachsene jetzt schon nicht ohne, und soll ich auch ein Kind dazuzwingen, in dieser Realität zu leben?

    27. Menschen hatten mit wesentlich weniger Wohlstand und Geld wesentlich mehr Kinder. Ich glaub der Hauptgrund ist, dass Leute einfach den Lifestyle nicht haben wollen weil die Gesellschaft es (zumindest aktuell) normalisiert hat, keine Kinder zu bekommen.

    28. kann sich keiner leisten, ganz einfach. Brauch ich auch nicht studiert haben oder sonst was. Gesunder Menschenverstand

    29. Generell zum Geburtenrückgang in der westlichen Welt:

      Kinder werden halt auch immer teurer.
      Die Kinder mit 10 in den Landwirtschaftsbetrieb produktiv integrieren oder mit 15 in eine Lehre geben, dass sie Geld heimbringen wird immer seltener.

      Es dauert viel länger, bis die Kinder auf eigenen Beinen stehen können (bedeutet heute oft mind. BHS wenn nicht sogar ein Studium). Das bindet deutlich mehr finanzielle aber auch zeitliche Ressourcen.

      Da kann die Politik zwar nur begrenzt was dagegen tun.
      Aber dann kommt dazu, dass viele Regierungen von dieser Grenze auch noch sehr weit weg sind (und es nicht mal wirklich probieren).

    30. Head_Title_4070 on

      Österreichische Politik und wirtschaft, beides leicht zu beheben. Leider hat sich auch das mindset der Österreicher geändert aufgrund der Umstände, das wird schwieriger.
      „Fachkräfte“ aus dem Ausland lösen das Problem nicht so der verschlimmern es.
      Zusammengefasst: Du darfst das ende der europäischen Hochkultur erleben und zwar in der ersten Reihe

    31. Flaky_Answer_4561 on

      Na so eine Überraschung, bei Rekordteuerung, Rekordarbeitslosigkeit, Rekordmieten, Unsicherheit, wenig Förderungen für Eltern und einer Höchststeuerlast auf Arbeit will ja normalerweise jeder Kinder bekommen

    32. Ich werde auch kinderlos bleiben. Möchte niemandem das Leben zumuten wenn ich nicht sicherstellen kann dass derjenige es mal signifikant besser hat als ich. Oder einfach gesagt: Ich bin nicht reich.

      Und der zweite Punkt ist, dass Beziehungen nur noch selten langfristig haltbar sind. Ein Trennungskind möchte ich ebenfalls nicht in die Welt setzen.

    33. Outside-Membership12 on

      ich weiß.nicht aber diese umfragen ergeben seit zig jahren immer wieder das gleiche.

      aber auch ein familienbonus der den staat ja sauviel kostet is nur ein tropfen am heißen stein.

      man merkt jetzt einfach wieviel früher die mütter und omas und sonstige verwandte (primär frauen) gratis geleistet haben.

      von kinderlosen werden arbeitgeber kritisiert die zb an feiertagen eher eltern freigeben als kinderlosen.

      wennst – im speziellen – arbeitgeber von nicht 9-17 jobs mehr in die pflicht nehmen würdest (betriebskindergarten? schichtkindergarten? sonderurlaube am geburtstag der kinder? was weiß ich) würdest wahrshcienlich wiede rhören wie hoch die stückkosten in österreich sind.

      nachdem was ich die letzen 25 jahre bewusst in der politik mitbekommen hab wird sich da einfach nix ändern, wir wurschteln weiter und werden uns in 20 jahren noch wundern warums so wenige kinder gibt.

    34. PoopologistMD on

      Was ich weniger verstehe, warum bei jenen, die Kinder wollen, es in der überwiegenden Anzahl der Fälle nicht 1 Kind auch tut. Wir haben eines und es ist super: können uns auch mit relax Phasen gut abwechseln, haben keinen so großen Flächenbedarf und entsprechend weniger Kosten, können das eine Kind besser unterstützen und Dinge ermöglichen, können uns das beruflich alles sehr viel entspannter aufteilen. Unser Bedarf an Kind ist mit einem völlig erfüllt und sehe nicht einen Grund, was ein zweites/drittes besser gemacht hätte.

      Den Hauptgrund im Freundeskreis kann ich nicht ganz nachvollziehen: „damit die Kinder miteinander spielen und wir unsere Ruhe haben“. 1. Ich bekomme ja keine Kinder, um meine Ruhe zu haben, sondern weil ich mich ja gerne mit dem Kind beschäftigen möchte. 2. Kinder gibt es auch außerhalb des eigenen Hausstands…haben ständig Kinder aus dem Kiga da (sind aber alle wieder froh, wenn sie gehen 🤪).

      Bin jedenfalls jemand, der sofort aufsteht und geht, wenn andere Eltern anfangen über Kinder zu reden. Gibt nichts ermündenderes als dieses ständig passiv-aggressive Hochschaukeln, wer bessere Erziehung macht („Aha? Na so würd ich das aber nicht machen…“). Dann auch noch so dumme Kalendersprüche à la „EiN KiNd IsT KeIn KiNd“ Jo…gusch

    35. Thick-Iron-558 on

      …puh – Cost of living? Wennst von 1 auf 2 Kinder upgradest rutschen 60% der Familien unter die Armutsgrenze

    36. Für mich ist auch ein großer Faktor, dass dieses Land so fucking carbrained ist. Man kann mit Kindern selbst innerhalb Wiens nicht mehr sicher mit dem Rad von A nach B fahren – sogar bei Kindern überholen viele Autofahrer absurd knapp mit ~20 cm Abstand.

      Überall parkende riesige Autos, die die Sicht auf Kinder verdecken, sowie unbestraft rasende Autofahrer, die auch vor Zebrastreifen nicht ausreichend abbremsen, machen mir noch weiter klar, dass das einfach kein kinderfreundliches Land ist.

      Fällt einem deutlich klarer auf, wenn man mal eine Woche durch NL gereist ist und dort sieht, wie die Kinder ab ~5-7 Jahren selbstständig und alleine bzw. in kleinen Gruppen auf ihren Fahrrädern sicher unterwegs sind – der um Jahrhunderte (gemessen am Tempo der Entwicklungen in Ö) besseren Infrastruktur und weitaus höheren Strafen bei Gefährdung / Verletzung durch Autofahrer zudank.

      Bevor ich so ein verdammter Helikopter-Elterntaxi-Vater werde, bleibe ich lieber kinderlos.

    37. Hoellenmeister on

      Mir kommts vor als würds immer weniger Frauen geben die Kinder wollen bzw. allgemein Beziehungen. Kann aber auch nur meine Wiener Post-Studis-Bubble sein.

    38. Wenn beide arbeiten und man keine Großeltern hat die helfen können ist man einfach im orsch.

    39. Dry_Enthusiasm_8057 on

      Meine Ehefrau ist Thailänderin und plagt sich mit dem Deutsch lernen. Deutsch vor Zuzug ist allerdings mittlerweile Pflicht für einen Aufenthaltstitel.
      Also ist für sie nur Visa D (6 Monate) möglich. Alleine der Flug mit Stornooption, plus die verpflichtende Reiseversicherung kommen auf 1,6 bis 1,7k pro halbes Jahr.
      Somit 3,2 bis 3,4 Tausend Euro pro Jahr alleine für die Flüge.
      Vor Ort Kosten, Deutschkurse und Unterstützung für die Familie in Thailand sind da aber noch nicht inkludiert.

      Wir wünschen uns beide irgendwann Kinder, aber ich möchte diesen etwas bieten können.
      Die sollen es besser haben als ich in meiner Kindheit.

    40. Dry_Enthusiasm_8057 on

      Meine Ehefrau ist Thailänderin und plagt sich mit dem Deutsch lernen. Deutsch vor Zuzug ist allerdings mittlerweile Pflicht für einen Aufenthaltstitel.
      Also ist für sie nur Visa D (6 Monate) möglich. Alleine der Flug mit Stornooption, plus die verpflichtende Reiseversicherung kommen auf 1,6 bis 1,7k pro halbes Jahr.
      Somit 3,2 bis 3,4 Tausend Euro pro Jahr alleine für die Flüge.
      Vor Ort Kosten, Deutschkurse und Unterstützung für die Familie in Thailand sind da aber noch nicht inkludiert.

      Wir wünschen uns beide irgendwann Kinder, aber ich möchte diesen etwas bieten können.
      Die sollen es besser haben als ich in meiner Kindheit.

    41. Alles was geschrieben wurde & mit einer kleinen Anekdote auch meinerseits, was vor kurzem war bei uns in der Stadt (Innsbruck). Ein Politiker will Papamonat gehen und wird dafür angangen – „Wie kannst du das machen, du hast ja eine Verantwortungsposition.“

      Anmerkung am Rande: seine frau arbeitet auch als Politikerin in der Stadt und das wurde ihr nie gesagt.

    Leave A Reply