Mit einer Gläubigerquote von 30% und zigtausenden Fahrzeugen im Inventar hat sich Herr Pierer am Ende des Tages zwei Drittel seiner Produktionskosten gespart – auf Kosten der Stakeholder. Eine strategische Meisterleistung.
Little-Kure on
Was in anderen Branchen üblich, kommt dem Pierer nur recht -.-
imnotokayandthatso-k on
Wie hirnverbrannt ist das?
Da macht der Pierer Investitionen, kauft eine neue Gesellschaft, macht Investitionen auf Pump und darf dann noch alle Gläubiger um 70% prellen? Leben wir unter einen südamerikanischen Militärdiktator und der Pierer ist sein Cousin? Wie ist das mit unseren Rechtsverständnis vereinbar?
leonderbaertige_II on
>Kurzfristig verfüge das Unternehmen über genügend Liquidität, sagte der Masseverwalter, für die angekündigte Auszahlung der Dezember Gehälter reiche die ab er nicht aus.
Also was jetzt? Haben die genug Liquidität oder nicht?
DerBlobb on
Zeigt nur wieder auf wen unser system zugeschnitten ist…
Für pierer und co doch optimal gelaufen um die Kuh noch a weile weiter zu melken, mal schaun wies in a paar jahren ausschaut, gut möglich dass KTM auf a ähnliches ende zugeht wie kika/leiner!
loamsiada on
Perfekt gelaufen für den Pierer. Alle durch Misswirtschaft, schlechte Produktpolitik und Größenwahn verursachten Kosten werden in ein großes schwarzes Loch geworfen und man kann weitermachen wie zuvor. Der weiß schon ganz genau, dass seine Zulieferer und Banken keine andere Wahl haben als dem Vorschlag zuzustimmen um zumindest irgendwas von ihren Ansprüchen zu retten. Bei der Schuldenhöhe ist KTM nunmal „too big to fail“.
Immerhin scheinen weniger Leute als befürchtet ihre Jobs zu verlieren, aber mal schauen, wie sehr diese Aussage Bestand hat. Vielleicht wartet man ja auch ein paar Monate, bis das Verfahren abgeschlossen und etwas Gras über die Sache gewachsen ist und dann wird nochmal „angepasst“. Da dann halt wieder ohne Sozialplan genauso wie bei den ganzen Entlassungen vor der Insolvenz.
machineII on
ktm aktie to the moon😎
FlaviusAurelian on
Could we not maybe
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8 Kommentare
Mit einer Gläubigerquote von 30% und zigtausenden Fahrzeugen im Inventar hat sich Herr Pierer am Ende des Tages zwei Drittel seiner Produktionskosten gespart – auf Kosten der Stakeholder. Eine strategische Meisterleistung.
Was in anderen Branchen üblich, kommt dem Pierer nur recht -.-
Wie hirnverbrannt ist das?
Da macht der Pierer Investitionen, kauft eine neue Gesellschaft, macht Investitionen auf Pump und darf dann noch alle Gläubiger um 70% prellen? Leben wir unter einen südamerikanischen Militärdiktator und der Pierer ist sein Cousin? Wie ist das mit unseren Rechtsverständnis vereinbar?
>Kurzfristig verfüge das Unternehmen über genügend Liquidität, sagte der Masseverwalter, für die angekündigte Auszahlung der Dezember Gehälter reiche die ab er nicht aus.
Also was jetzt? Haben die genug Liquidität oder nicht?
Zeigt nur wieder auf wen unser system zugeschnitten ist…
Für pierer und co doch optimal gelaufen um die Kuh noch a weile weiter zu melken, mal schaun wies in a paar jahren ausschaut, gut möglich dass KTM auf a ähnliches ende zugeht wie kika/leiner!
Perfekt gelaufen für den Pierer. Alle durch Misswirtschaft, schlechte Produktpolitik und Größenwahn verursachten Kosten werden in ein großes schwarzes Loch geworfen und man kann weitermachen wie zuvor. Der weiß schon ganz genau, dass seine Zulieferer und Banken keine andere Wahl haben als dem Vorschlag zuzustimmen um zumindest irgendwas von ihren Ansprüchen zu retten. Bei der Schuldenhöhe ist KTM nunmal „too big to fail“.
Immerhin scheinen weniger Leute als befürchtet ihre Jobs zu verlieren, aber mal schauen, wie sehr diese Aussage Bestand hat. Vielleicht wartet man ja auch ein paar Monate, bis das Verfahren abgeschlossen und etwas Gras über die Sache gewachsen ist und dann wird nochmal „angepasst“. Da dann halt wieder ohne Sozialplan genauso wie bei den ganzen Entlassungen vor der Insolvenz.
ktm aktie to the moon😎
Could we not maybe