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    15 Kommentare

    1. evil-godhead on

      den artikel brauch ich nicht lesen, ein freund von meinem onkel arbeitet als elektriker und hatte letztens in der landesregierung zu tun, der erzählt die schlafen den ganzen tag und tun kartenspielen, am parkplatz standen nur sauteure auto, also werdens auch noch massiv gut verdienen!!!!1!

      >!/s!<

    2. Als (noch) Uni Angestellte kann ich über solche Aussagen nur lachen. Finanziell beginnt man in der Grundstufe. Selbst wenn man die interne Ausbildung abgeschlossen hat und zusätzlich sogar externe (selbst finanzierte) Ausbildungen macht, hat man keine Chance auf eine vorzeitige Vorrückung, obwohl laut KV dir Möglichkeit dazu besteht. Für die Vorrückung gibt es genau 2 Stichtage im Jahr. Hat dein Dienstverhältnis am 1.7. begonnen, wirst du erst am 1.1. des nächsten Jahres vorgerückt, kannst also noch 6 weitere Monate für ein Einstiegsgehalt hakln.
      Und dann das lustige Gschichtl über den sicheren Job. An Unis gibt’s kaum unbefristete Verträge und anders als die Medien das gerne darstellen, betrifft das auch das allgemeine Personal. Ich kann jetzt nach 3 Jahren, nachdem ich die Zeit durch die ärgste finanzielle Scheiße durchgedrückt hab, gehen. Und weil die liebe HR Tante der Meinung war, sie ignoriert meine E-Mails, ist eine wichtige Frist ausgelaufen und ich wurde für meine letzten 3 Monate von 40 auf 22 Wochenstunden reduziert. Fun Times….
      Ich kann jedem nur raten sich von österreichs Unis als Arbeitnehmer fern zu halten.

    3. Sabbelwakker on

      Ich war letztens am Handelsgericht um meinen Firmenbucheintrag zu streichen. Mit Termin natürlich. Nachdem ich eine halbe Stunde im Vorzimmer gesessen bin und niemand das Zimmer betreten oder verlassen hat hab ich angeklopft und bin einfach mal reingegangen. Drei Personen waren anwesend. Eine saß am Schreibtisch im Fußbad und zwei haben am Tisch Karten gespielt. Ich würd mir wünschen es wäre nur ein Scherz aber es war wirklich so. Da hab ich das erste mal seit Jahren so richtig die contenance verloren und denen dort eine wirkliche szene veranstaltet. Mit allem drum und drann also Vorgesetzte holen, androhung dass ich ihnen meinen Stundenlohn verrechne wegen entgangener Arbeitszeit usw. Am Ende bin ich vom vorgesetzten Sachbearbeiter gerügt worden dass es gar nicht in ordnung sei so einfach das Zimmer zu betreten. Hab dann uber meinen Anwalt formal eine beschwerde eingereicht von der ich auch nie wieder was gehört habe. Is mir schon klar das nicht alle Beamte so sind aber was ich aich so von Kollegen höre halt schon ein erschreckend großer Teil. Und das wirkliche Problem is der dort vorherrschenden Korpsgeist der es effektiv verhindert dass Verfehlungen geahndet werden. Somit ändert aich natürlich gar nix.
      Rant over

    4. Als jemand, der im öffentlichen Dienst arbeitet (an einer Uni) kann ich nur sagen, dass das Klischees sind, die vielleicht auf eine ältere, privilegierte Generation zutreffen, die schon Jahrzehnte im gleichen betrieb sitzen, aber als „normaler“ angestellter, wüsste ich nix davon, dass ich es wahnsinnig leichter hätte wie in der Privatwirtwschaft (zumindest in meinem Tätigkeitsbereich).

      Ich mein, ich liebe den Job und mach ihn echt gerne, aber priviligiert ist man hier definitiv nicht (mehr)

    5. Sheeprevenge on

      Arbeite bei einer Sozialversicherung.

      Man hat das Image eines Beamten, aber keinen der Vorteile. Wir sind Privatangestellte ohne die Möglichkeit das Gehalt zu verhandeln. Langweilig wird uns (zumindest in den unteren Ebenen) auch nit. Gehalt is grundsätzlich ok, meistens leicht hinter der Privatwirtschaft.

    6. Meh, hab beides schon gehabt in meiner Berufslaufbahn.

      Höhere Gehälter? Hätte ich noch nie wahrgenommen. Es verdienen wie in der Privatwirtschaft auch, ein paar oben ungeheuer viel und die weiter unten zu wenig.

      Kein Angst vor Arbeitslosigkeit? Da würde ich zustimmmen. Vor allem in der heutigen Welt sicherlich ein großer Pluspunkt.

      Weniger Stress? Kommt auf Arbeit an wohl. Gehören hier z.b. nicht auch Gesundheitsdienst und Polizei dazu? Sicherlich nicht stressfreie Berufsfelder. Ja, es gibt Arbeiten die sicherlich „angenehm“ sind, aber die gibt es halt in jeder großen Firma auch? Also IT hier vllt Sonderfall, aber kannst in der Privatwirtschaft schon ruhige Kugel schieben, bekommst mehr Gehalt und bist auch entspannt.

      Vergünstigungen: Afaik nur als Gewerkschaftsmitglied. Hatte sonst nichts bekommen im öffentlichen Dienst, außer vllt zu Weihnachten Sodexo-Gutscheine. Aber vllt heute anders….

      Also imho sind hauptsächlich die Punkte weniger Gehalt für mehr Arbeitsplatzsicherheit die treffensten beim Vergleich ÖD zu PW. Der Rest kommt bei beiden sehr auf die Arbeit an

    7. Das ich als Lehrer bei der BVAEB für so gut wie jede medizinische Inanspruchnahme Selbstbehalt zahle, wissen auch die Wenigsten.

    8. So privilegiert, dass Gemeinden kaum Mitarbeiter finden. Schrödingers Beamte quasi, Götter, die es woanders noch besser finden.

    9. DarkTemplar_ on

      Der einzige Pluspunkt im ÖD ist, dass der Job sicher ist
      Aber das wars auch
      Wenn du dort irgendwas tun willst, oder was verändern willst, vergiss es
      Genauso wie Posten nicht nach Kompetenz sondern nach Sitzfleisch vergeben werden

    10. MariellaBianca on

      Habe selbst in einer Agentur im Eigentum eines Ministeriums gearbeitet und kann das absolut nicht bestätigen. Gehalt war okay, Arbeit sehr stressig.

      Es stimmt schon, dass die ältere Generation sehr sehr gut verdient/verdient hat, aber heutzutage ist das definitiv nicht mehr so.

    11. i_am__not_a_robot on

      Die Kernaussage des Artikels:

      >Rund 800.000 Menschen arbeiten derzeit für die öffentliche Hand […] Allerdings lassen sich diese nicht über einen Kamm scheren: Die Unterschiede […] sind dafür viel zu groß.

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