Sechs Russen wegen Cyberangriff auf die Ukraine vor der Invasion angeklagt Das US-Justizministerium sagt, sechs russische Computerhacker seien wegen ihrer angeblichen Beteiligung an Cyberangriffen auf die ukrainische Regierung im Jahr 2022 angeklagt worden. Fünf von ihnen waren Militäroffiziere des russischen Hauptnachrichtendienstes (GRU). Das Justizministerium sagt, diese Hacker hätten sich vor der russischen Invasion in die Ukraine an einer Verschwörung beteiligt, um in Computersysteme der ukrainischen Regierung einzudringen. Die Angeklagten verbreiteten Malware namens WhisperGate, die laut dem Justizministerium in Wirklichkeit eine Cyberwaffe war, die darauf ausgelegt war, den Zielcomputer und die zugehörigen Daten vollständig zu zerstören. Es heißt, im Zusammenhang mit diesen Angriffen hätten die Angeklagten einige Websites kompromittiert und Erklärungen veröffentlicht, in denen sie den Ukrainern mitteilten, dass alle Informationen über sie öffentlich geworden seien. Es fügte hinzu, dass die Gruppe die gehackten Daten am selben Tag im Internet zum Verkauf angeboten habe. Das Justizministerium vermutet, dass die Angriffe darauf abzielten, die öffentliche Angst vor der Sicherheit von Regierungscomputersystemen und persönlichen Daten zu schüren. Ab 2021 untersuchten die Angeklagten auch eine Reihe geschützter Computersysteme, darunter solche von 26 NATO-Mitgliedsländern, auf der Suche nach potenziellen Schwachstellen. Ein Beamter des US-Justizministeriums erklärte, das Ministerium werde jedes verfügbare Mittel einsetzen, um bösartige Cyber-Aktivitäten zu unterbinden und die Täter für ihre Angriffe auf die USA und ihre Verbündeten zur Rechenschaft zu ziehen.

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