
Als die Republik im Frühsommer 2023 einen Sparkurs einleiten musste, weil Einnahmen und Ausgaben nicht mehr im Gleichgewicht waren, blieb der Vorlesedienst unangetastet. Der Dienst erfreute sich großer Beliebtheit und wir wollten weder bei der Qualität noch bei den Arbeitsbedingungen der Sprecher Abstriche machen. Unser Gesamtbudget wurde deutlich gekürzt, die Kosten für den Vorlesedienst blieben jedoch gleich.
Auch heute noch segeln wir hart am Wind. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Medienbranche sind und bleiben herausfordernd und die Republik muss umsichtig und vorausschauend haushalten. Oberste Priorität hat der Journalismus, die Inhalte der Republik. Gleichzeitig bleibt die Barrierefreiheit ein wichtiges Anliegen.
Vor diesem Hintergrund ist die Republik erfreut darüber, dass sich die Qualität der synthetischen Stimmen im letzten Jahr massiv verbessert hat. Die hörbaren Unterschiede zwischen menschlichen und synthetischen Stimmen sind deutlich geringer geworden. Bei der Haushaltsplanung für das Haushaltsjahr 2024/2025 bot sich daher erstmals eine günstigere Alternative an, die es ermöglicht, alle Beiträge auch weiterhin in einer hochwertigen Audioversion anzubieten.
Die Republik hat sich deshalb dazu entschlossen, ab Oktober die bestehende synthetisierte Stimme durch eine neue und bessere Stimme zu ersetzen und die Beiträge nicht mehr zusätzlich durch Sprecher einlesen zu lassen. Das hat auch den Vorteil, dass ab 5 Uhr morgens immer die qualitativ hochwertige Version zur Verfügung steht.
Artikel übersetzt aus dem Deutschen mit DeepL
Swiss newsmagazine Republik will replace the audio version of articles which were previously read by humans with synthetic voices. Thoughts on this?
byu/LenaRybakina inSwitzerland
Von LenaRybakina
1 Kommentar
It’s a shame, but when there’s a need to cut budget it’s a good place to start, as long as they’re transparent and don’t start generating AI articles that just get reviewed by editors like in some boulevard papers, I’m okay with it.