Nicht 5 Millionen, sondern 3.900 Euro zu viel Studiengebühren an die UvA Der Zentrale Studentenrat der Universität Amsterdam (UvA) schlug im April Alarm, weil Tausende internationale Studierende zusammen möglicherweise 5 Millionen Euro zu viel Studiengebühren gezahlt haben Gebühren. Es handelt sich nun offenbar nur um 13 Studierende, die zusammen fast 4.000 Euro zu viel bezahlt haben.

    Dies geht aus einem internen Audit der Universität Amsterdam hervor, dessen Ergebnisse diese Woche veröffentlicht wurden. Die Studiengebühren der dreizehn Studierenden werden automatisch erstattet. Einem Studierenden wurden zu geringe Studiengebühren berechnet.

    REGISTRIEREN Im April reichte der zentrale Studentenrat einen Misstrauensantrag gegen den UvA-Vorstand in dieser Angelegenheit ein – eine seltene Abhilfe. Nach Angaben des Rates haben fünftausend Studierende möglicherweise zu hohe Studiengebühren gezahlt. Dies könnte möglicherweise zu einer Lücke von 5 Millionen Euro im UvA-Budget führen. Nun scheint diese Zahl falsch zu sein. Die dreizehn Studierenden zahlten im Schnitt 300 Euro zu viel, das sind rund 3.900 Euro, die die Hochschule zurückerstatten muss.

    Wie der Zentrale Fachschaftsrat auf die Zahl von fünftausend Studierenden kam, kann ein UvA-Sprecher nicht mit Sicherheit sagen. „Vielleicht, weil dies die Gesamtzahl der Studierenden ist, die institutionelle Studiengebühren zahlen.“

    Diese „institutionelle Studiengebühr“ gilt hauptsächlich für Studierende außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), zu dem auch die Europäische Union gehört, aber auch für Länder wie Island und Norwegen, die eine höhere Studiengebühr zahlen.

    „Nicht ganz klar“ Noah Benjamins, Akteninhaber im Zentralen Fachschaftsrat, sagt, er wisse „auch nicht ganz“, warum die Einschätzung des Zentralen Fachschaftsrates so weit von der Realität entfernt sei. „Das Signal, das wir damals erhielten“, sagt er, „war, dass dieses Problem alle Studierenden betreffen würde.“ Es ist uns nicht ganz klar, warum unsere Signale so unterschiedlich waren.“

    Ob der Misstrauensantrag zu hart war, wagt er nicht zu sagen. „Die interne Revision kam erst nach dem Antrag, und wir sind auf jeden Fall froh, dass die Prüfung stattgefunden hat.“ Der Fachschaftsrat und der UvA-Vorstand befinden sich nun in einer Mediation wegen dieses Antrags.

    https://www.ad.nl/amsterdam/niet-5-miljoen-maar-3900-euro-te-veel-collegegeld-betaald-aan-de-uva~aaf0cee5/

    Von NinjaElectricMeteor

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