Mal etwas anderes: diese beeindruckende niederländische Produktion von VPRO Tegenlicht:

    Das Finden neuer Materialien kann man schon fast als Handwerk bezeichnen. Während es früher die Alchemisten waren, die mit allen möglichen dunklen Gebräuen experimentierten, sind es heute die Chemiker, die die Welt mit allerlei nützlichen, praktischen oder manchmal schädlichen Materialien mit besonderen, manchmal sogar spektakulären Eigenschaften versorgen. Und wir brauchen dringend neue Materialien. Materialien, die Sonnenlicht effizienter in Strom umwandeln, Materialien, die unseren Batterien eine schnellere Ladezeit ermöglichen, Materialien, die es uns ermöglichen, Salzwasser in Süßwasser umzuwandeln oder mit denen wir CO2 aus der Luft entfernen können. Aber trotz aller wissenschaftlichen Modelle ist die Herstellung neuer Materialien immer noch traditionelles Handwerk. Mit unserem chemischen Wissen können wir neue Moleküle erfinden, aber wir haben keine Ahnung, was sie tun, ob sie hergestellt werden können oder wie sie sich im „echten Leben“ verhalten. Die Erforschung der Eigenschaften neuer Materialien ist, genau wie bei den Alchemisten, immer noch Handarbeit und dauert manchmal viele Jahre.

    Als Direktorin und Gründerin des Materials Project in Berkeley steht Kristin Persson an der Spitze einer Materialrevolution. Als junge Studentin beschloss sie, eine Datenbank mit potenziellen neuen Materialien einzurichten. Mittlerweile befinden sich Hunderttausende Verbindungen mit allen ihren Eigenschaften in der Datenbank. Dazu gehören potenzielle neue Materialien, die Lösungen für eine sauberere Welt bieten könnten. Bald werden es noch viele mehr sein.

    https://next-gen.materialsproject.org





    Von Balance-

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