Die Forderung ist explosiv. Die rohstoffreichen Kantone sollen dem Bund in der Not unter die Arme greifen. Während der Bund in den nächsten Jahren mit Defiziten von mehreren Milliarden zu kämpfen hat, schwimmen manche Kantone regelrecht im Geld.

    Allein der Kanton Genf weist 2023 einen Überschuss von 1,4 Milliarden Franken aus. Die acht finanzstarken Kantone schlossen letztes Jahr zusammen rund 2,5 Milliarden Franken besser ab als budgetiert. Grüner Nationalrat Felix Wettstein sagt deshalb: "Ich würde mir wünschen, dass sich auch die vermögenden Kantone finanziell stärker beteiligen."

    Acht Kantone betroffen

    Die Forderung im Detail: Die finanzstarken Kantone (ZG, SZ, NW, BS, GE, ZH, OW und AI) sollen mehr als heute in den Finanz- und Lastenausgleich einzahlen und so den Bund entlasten. Genau das sieht die Bundesverfassung vor. In Artikel 135 steht: "Die Leistungen der ressourcenstarken Kantone sollen mindestens zwei Drittel und höchstens 80 Prozent der Leistungen des Bundes betragen." Heute betragen die Leistungen der reichsten Kantone zwei Drittel der Leistungen des Bundes.

    Die Motion verlangt, dass die Beiträge dieser Kantone auf 80 Prozent erhöht werden. Unter dem Strich würde diese Änderung dem Bund rund 750 Millionen Franken pro Jahr einsparen. Wettstein betont, dass nur die acht finanzstarken Kantone mehr zahlen müssten. Für alle anderen würde sich nichts ändern.

    https://www.srf.ch/news/schweiz/vorstoss-im-nationalrat-die-reichsten-kantone-sollen-dem-bund-mehr-unter-die-arme-greifen

    Aus einem Einkommen Und Kulturell armer Kanton (SG) Ich verstehe, wenn Zürich sich weigert, dort Geld zu zahlen, da sie viel in die Infrastruktur für alle investieren müssen, die dort arbeiten oder studieren.

    Deshalb ist es für mich in Ordnung, wenn wir die Steuerparadies Kanton of Zug.

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    https://old.reddit.com/r/Switzerland/comments/1da3d4k/a_motion_by_the_green_party_calls_for_an/

    Von BezugssystemCH1903

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