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    20 Kommentare

    1. tomvorlostriddle on

      Dieser Fund ist auch schon wieder durch zahlreiche andere übertrumpft worden in den immerhin schon Wochen seit dieser Meldung

      Für Leute, die sich halbwegs für Technologie interessieren gibt es dieses Jahr kein Sommerloch und wahrscheinlich auch nie mehr eins

    2. MindlessPapaya8463 on

      keiner weiß wo die reise hingeht, aber Mathe und coden scheinen aufgrund der Verifizierbarkeit die leichtesten Domänen für KI zu sein. scheinbar gibt es tatsächlich keine Mauer und wenn überhaupt eine Beschleunigung des Fortschritts

    3. doctorsacred on

      Ganz interessanter Artikel für mich als Laien. Auch die Grenzen der KI werden thematisiert.

    4. Ach, da gibt’s noch genug zu tun. Irgendwer muss die KI-Beweise überprüfen und peer-reviewen, weil nur belastbare Theoreme irgendeinen Wert haben. Irgendwer muss die Implikationen untersuchen und daraus praktisch anwendbare Wissenschaft machen. Und schließlich gibt’s noch sowas wie den Unvollständigkeitssatz, nach dem wir heute schon wissen dass KI entweder nicht alles beweisen kann oder auch falsche bzw. widersprüchliche Aussagen produzieren wird, vermutlich beides. Vom neuen Forschungsfeld, was LLMs brauchen um möglichst hilfreiche mathematische Argumentationen aufstellen zu können, ganz zu schweigen.

    5. BembelPainting on

      Ah, Horrors literarisch jenseits meines Verständnisses. Nur ein weiterer Dienstag

    6. Hinten links ist noch ein Platz frei in unserer Selbsthilfegruppe, liebe Mathematiker. Galigrü, IT, Legal, Marketing, Design usw.

    7. > Seine größte Sorge gilt nicht der Technologie selbst, sondern einer möglichen Erosion mathematischer Kultur: Wenn niemand mehr jahrelang Expertise aufbaut, könnte laut Gowers eine Literatur entstehen, die niemand mehr wirklich versteht.

      Das wird insgesamt eine große Herausforderung mit KI werden. Aktuell wird die KI von Menschen bedient, die diese Expertise aufgebaut haben und die Ergebnisse bewerten können. Wie viel davon wird mit der Zeit verlernt und machen sich junge Generationen noch die Mühe Expertise aufzubauen, wenn der bequeme Weg gleich nur einen Mausklick weg ist?

    8. IrbanMutarez on

      Die Existenzängste kommen eher daher weil CEOs und sonstige geldgeile Unternehmer nicht verstehen wie AIs funktionieren, und es gar nicht erwarten können Arbeitsplätze abzubauen.

      Klar kann eine AI mit Theoremen der Mathematik gefüttert werden um dann damit einige offene Probleme zu lösen. Aber es sind immer menschliche Methoden und Argumente die die AI zur Hilfe nehmen wird. Im Artikel steht ja sogar dass sie Resultate aus der algebraischen Zahlentheorie verwendet hat, also Resultate die von Menschen entdeckt wurden.

      Die AI geht also alle möglichen Theoreme durch und schaut ob diese auf dieses Problem anwendbar ist. Prinzipiell ist das etwas was auch ein Mathestudent tun könnte, wenn man die Kapazitäten dafür hätte. Das per Hand zu machen wäre aber ein brotloses Lebenswerk. Und diese Lücke kann nun AI schließen, indem sie den Aufwand von vielen vielen Jahren auf ein paar Tage oder Stunden komprimiert.

      Wer denkt dass das ganze den Beruf des Mathematikers ersetzt empfehle ich sich einmal in das P vs NP Problem einzulesen. Das ist ein offenes Problem von dem man weiß dass man es nicht mit gängigen Beweismethoden lösen kann. Da wird die AI genauso aufgeschmissen sein wie alle Menschen die sich daran versucht haben. Es würde eine komplett neue Sichtweise auf unsere Logik benötigen, um das Problem zu lösen. Ein LLM würde das per Definition niemals hinbekommen.

      Und nebenbei: Es sind Mathematiker, die die AIs entwickeln.

    9. Ich sehe heute schon im professionellen Umfeld, dass sich vermehrt KIs mit KIs unterhalten. Da erstellt chatgpt die Präsentation,die keiner gegenliest, woraus dann automatisch Action Items für das Team generiert und per Email verschickt werden.
      Mehrere Menschen sind „involviert“ aber keiner weiß am Ende so richtig was warum gebaut wird. Alles wird nur oberflächlich zusammengefasst, in bullet points umgewandelt und im nächsten Schritt mir buzzwords angereichert.

      Jean Baudrillard lässt grüßen

    10. G_fucking_G on

      Die Meldung ist aus Mai, die neueren Modelle haben schon deutlich größere Mathematische Probleme gelöst.

      Jetzt vor ein paar Tagen hat OpenAI 10 mathematische Probleme gelöst, Hier ein interessantes Interview dazu mit einem Mathematik Professor der TU Dresden der das einordnet.
      Auf die Frage ob es sich jetzt noch lohnt Mathematik zu studieren sagt er [„Da habe ich gerade keine klare Antwort […] Vor Jahren habe ich noch uneingeschränkt zum Studium geraten […] Jetzt bin ich mir nicht mehr 100% sicher“](https://youtu.be/RhqHJ6vLBek?t=1211)

    11. Die Lösung des Rätsels war doch schon vor zwei Wochen,d as ist doch schon wieder Old news…

    12. Beeindruckend. Sehr!
      Diese Meldung geistert aber schon seit 4 Wochen (oder 6) durch die Medienlandschaft.
      Dennoch beeindruckend!

    13. bloke_pusher on

      Das mittleres Management ist komplett überflüssig geworden, Informationen können KI Agenten komplett alleine untereinander übermitteln und daraus Schlüsse ziehen und Entscheidungen treffen. Neben der operativen Ebene als Kontrollinstanz und Grenzfällen auf unterster Ebene, wird da viel Lochfraß entstehen.

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