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    15 Kommentare

    1. ravenwood91 on

      Immer dieses

      >inzwischen zurückgenommen und sich öffentlich entschuldigt habe

      Du hast das nur zurückgenommen, weil du jetzt finanzielle Nachteile fürchtest.

    2. Ich bin von mir selbst erschrocken, dass ich zuerst dachte, der Wirt adressiere Muslime, aber nein:

      Anscheinend ist ein Anschlag auf vollkommen friedliche Menschen nicht genug, irgend so ein Lurch von Gastwirt muss noch nachtreten.

    3. drmanhattanmar on

      > Der Gastwirt hatte auf Instagram an die Adresse queerer Menschen geschrieben: „Ab nach Auschwitz und weg mit euch“. Die Geschäftsführung [der Landesgartenschau](https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/nord-thueringen/eichsfeld/eintritt-anfahrt,landesgartenschau-leinefelde-infos-besuch-108.html)bezeichnete die Äußerung als „unerträglich und inakzeptabel“.

      Unerträglich und inakzeptabel ist… eine sehr wohlwollende Umschreibung. Finde es faszinierend, wie selbst bei solchen Aussagen man immer noch auf den Anstand und die Etikett achtet in der Verurteilung der Aussage.

    4. panicradio316 on

      >“Ab nach Auschwitz und weg mit euch“.

      Ist das nicht sogar eine Straftat?

      Solch ein Ausspruch kann mir nur schwer vorstellbar von der Meinungsfreiheit gedeckt sein.

      Erinnert mich ein bisschen an Elon Musks kürzliches „In politics … yea, I think I got a bit carried away there.“ im amerikanischen Nachrichtenfernsehen.

      Mimikri eines Hitler-Gruß‘ is natürlich auch „I got a bit carried away“.

    5. „Der Gastwirt hatte auf Instagram an die Adresse queerer Menschen geschrieben: „Ab nach Auschwitz und weg mit euch“.

      Es ist einfach unfassbar.

    6. > „Ab nach Auschwitz und weg mit euch“.

      >Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Mühlhausen mitteilte, sind bei der Polizei inzwischen zwei Strafanzeigen eingegangen. Es werde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und geprüft, inwieweit eine strafrechtliche Relevanz vorliegt.

      Wenn da was anderes als mindestens Volksverhetzung rauskommt, verstehe ich unsere Gesetze nicht mehr.

    7. Play stupid games, win stupid prizes.
      (Entschuldigung für das Englisch, ist ein Zitat.)

    8. Es ist erschreckend wie sehr das Internet als Medium die Hemmschwelle senkt, so etwas menschenverachtendes von sich zu geben.

    9. Yallneedjesuschrist on

      Ein Gastronom. Aha so so. Name and shame please. Ich will so jemanden niemals aus Versehen unterstützen.

    10. Wie von dem Gastronomen sein Name von allen Seiten geschützt wird. Nirgends weiß man wer es ist.
      Name and shame

    11. Purple10tacle on

      Leinefelde-Worbis gehörte übrigens zu einem der [wenigen Wahlkreise in Thüringen](https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/landtagswahl-thueringen-2024-so-hat-leinefelde-worbis-gewaehlt/), bei denen die AfD in der Landtagswahl 2024 nicht die meisten Stimmen bekommen hat. „Nur“ 28,8 %, hinter der CDU mit 33,1 %.

      Inzwischen wären die Zahlen sicher noch schlimmer.

      Hier wird geschrieben, wie sehr das Internet die Hemmschwellen senkt. Ich glaube aber nicht, dass das hier der Fall ist.

      Genau so wird dieser Gastwirt mit seinen Freunden und Nachbarn ganz offen und unbeschwert sprechen können und damit kaum ein Schulterzucken, sondern meist sogar begeisterte Zustimmung zurückbekommen. Es ist nicht das Medium, dass seine Hemmschwelle gesenkt hat, sondern die Gesellschaft, in der er lebt. Und die ist dort inzwischen leider *so* rechts, dass Menschen dort in einer Bubble leben können, in der solche Sätze keine Schockreaktionen mehr auslösen, sondern fast zum guten Ton gehören.

    12. GrieferGamer on

      Ganz kurz zum Verständnis. Er hat das an die LGBT-Community gerichtet und nicht den Attentäter? Also wäre trotzdem nicht in Ordnung gewesen, aber so verstehe ich das jetzt gar nicht. Oder hab ich da was falsch verstanden?

    13. Panzermensch911 on

      Ich hoffe das dies strafrechtlich ordentlich und mit mindestens 91 Tagessätzen gewürdigt wird. Auch wenn ich da nicht viel Vertrauen habe.

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