Die Nationalversammlung schließt die Bildung der Ausschussleitung nach 54-tägiger Verzögerung ab

    Foto: YONHAP News Die Bildung der ständigen Ausschüsse für die zweite Hälfte der 22. Nationalversammlung ist nach einer Verzögerung von 54 Tagen tatsächlich abgeschlossen. Die Nationalversammlung wählte während einer Plenarsitzung am Donnerstag sechs der sieben Ausschussvorsitzenden, die der größten Oppositionspartei People Power Party zugewiesen wurden. Der Siebte, der Vorsitzende des Ausschusses für Geschlechtergleichstellung und Familie, wird in der nächsten Plenarsitzung gewählt. Zuvor, am 30. Juni, hatte die regierende Demokratische Partei einseitig die elf der Partei zugewiesenen ständigen Ausschussvorsitzenden gewählt, nachdem es mit der People Power Party zu einem Streit um die Führung des Gesetzgebungs- und Justizausschusses gekommen war. Die Oppositionspartei stimmte am Dienstag zu, ihre sieben Ausschussvorsitzendenpositionen anzunehmen, nachdem sie bis dahin faktisch die parlamentarischen Verfahren boykottiert hatte, nachdem sich die beiden Parteien auf die Auswahl eines Sonderermittlers geeinigt hatten, der den Stimmzettelmangel bei den Kommunalwahlen am 3. Juni untersuchen soll.

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