
Das schreibt dazu Florian auf seinem Instagram-Account:
Liebes SLAPP-Tagebuch.
Heute habe ich erfreuliche Post bekommen: Das Bezirksgericht Gmünd hat eine besonders infame Klage von Veronika Born-Mena gegen mich abgewiesen und ihrem Slapp-Anwalt Robert Kerschbaumer die Leviten gelesen.
Worum ging es? Im Zuge einer journalistischen Recherche über (mittlerweile zurückgezogene) Klagsdrohungen gegen eine alte Frau, die ein Like unter eine Beleidigung setzte, habe ich Veronika Born-Mena kontaktiert, um ihr die Möglichkeit zur Stellungnahme zu geben. Daraufhin wurde mir von ihrem Anwalt öffentlich vorgeworfen, ich hätte einer „Gebärenden“ einen „digitalen Fußtritt in den Bauch“ versetzt, vorsätzliche Körperverletzung an Bohrn Mena und ihrem Baby begangen und Hass im Netz verbreitet. Ich sollte dafür 1.000 Euro bezahlen.
Das Gericht urteilt nun: das ist eine reine Erfindung.
Das Gericht hält ausdrücklich fest, dass der Ton der Auseinandersetzung durch die Klägerin selbst „in einen emotionalisierten und personalisierten Rahmen verschoben“ worden sei.
Besonders deutlich ist das Urteil bei der Bewertung meines Verhaltens: Von einer herabsetzenden, ehrverletzenden oder gar die Menschenwürde verletzenden Kommunikation könne keine Rede sein. Wörtlich heißt es: „Im konkreten Fall ist von einer Äußerung ohne beleidigenden Inhalt und ohne strafrechtlich relevanten Inhalt auszugehen.“
Meine Nachrichten haben sich „im Rahmen einer zivilisierten zwischenmenschlichen Kommunikation“ bewegt und seien als „sozial adäquates Verhalten“ nicht rechtswidrig.
Für dieses Verfahren werden mir netto 550 Euro an Anwaltskosten ersetzt, ein Bruchteil der wahren Kosten. Dieses ganze Theater wurde von den Bohrn Menas und ihrem Anwalt nur dazu verwendet, mich faktenwidrig als Straftäter, Körperverletzer und jemanden darzustellen, der einer Frau „in den Bauch tritt“. Warum? Weil ich ihr Geschäftsmodell störe.
Ich dokumentiere diesen Fall hier auch, weil er zeigt, wie perfide „Anwalt“ Robert Kerschbaumer und Veronika Bohrn Mena gegen mich vorgegangen sind. Der Prozess wurde von den Bohrn Menas ja groß vermarktet. Nun haben sie ihn krachend verloren. Danke an meine Anwältin Maria Windhag
https://v.redd.it/96wtr2y0ymdh1
Von WienerPirat
18 Kommentare
Jo mei
Ok
Gegenklage wegen Rufschädigung und geht schon.
2 Unsympathler/Selbstdarsteller unter sich…
(hoffe ich werd nicht geklagt)
Nächste Klage wegen „Anwalt“!
Da weiß man nicht, wem man glauben soll.
Alles unerträgliche Selbstdarsteller die von der Aufmerksamkeit profitieren
Ich weiß ja echt nicht was das Ziel der Bohrn Menas ist. Der Geltungszwang ist gewaltig.
Klenk klagt ja auch gerne wegen jedem Blödsinn (meine Meinung). Jetzt sitzt er halt mal auf der anderen Seite – freut mich.
Wirkt, als würden sie alternative Einnahmequellen erschließen wollen.
Popcorn 🍿! Ich hoffe, das war nicht der letzte Prozess zwischen den Parteien
Ich muss zugeben, auch wenn das Spin-Off ganz nett is, das normale politik-trash-TV vom Fellner is unterhaltsamer als Klenk-Bohrn-Mena.
Gfrasta
Die Bohrn-Menas sind schon ein sehr spezieller Schlag Mensch…
Nur damit ich das richtig verstehe, die hat Anzeige wegen Körperverletzung gemacht bei einer Person die nicht mal physisch am selben Ort war? Und der Anwalt dachte auch noch dass das durchgeht? Jetzt hab ich alles gesehen.
wow das ist ja echt ein kampf der giganten. klenk gegen die born-menas. wer hätte das vor 10 jahren gedacht…. tja… wie man sich bettet…
Jo, das unterschreibe ich: Die beiden gehen letztklassig vor, denn diese Unterstellung, dass er der armen Frau in den Bauch getreten habe, ist einfach nur mies – und unterstreicht, wes Geistes Kind die beiden sind.
„Geborene Opfer“ würde sich mancheiner wohl denken. Ich natürlich nicht. Ich find‘ die beiden mindestens so super wie die Lena Schilling!
Mein Vorschlag: in Fällen, bei denen (vom Gericht zu entscheiden) eine SLAPP-Absicht besteht, müssen den Beklagten die gesamten (nachzuweisenden) Prozesskosten plus Entschädigung gezahlt werden. Damit würde das Modell nicht mehr funktionieren und der Blödsinn hört sich schnell auf.