Die slowakische Technologieszene hat einen neuen großen Erfolg erzielt, über den gesprochen werden sollte. Während sich die meisten Diskussionen über die Zukunft unseres Landes um den Rückgang der Bildung drehen, hat eine Gruppe junger Menschen aus Bratislava bewiesen, dass unser Land erstklassige Gehirne hervorbringen kann.

    Das Team der Young Innovators League erzielte beim prestigeträchtigen internationalen Wettbewerb FIRST LEGO League (FLL) namens WAFFLE in der amerikanischen Stadt Worcester ein außergewöhnliches Ergebnis. In der starken Konkurrenz von 107 Teams aus aller Welt kämpften sie sich unter die absoluten fünf besten Finalisten der Welt und holten sich den Pokal für den 3. Platz in der Hauptdisziplin Robot Game.

    Der Weg zur Weltelite

    Die Reise des slowakischen Teams, das aus sieben jungen Enthusiasten im Alter zwischen 11 und 15 Jahren und drei ehrenamtlichen Mentoren besteht, begann mit Erfolgen auf heimischem Boden. Interessanterweise kommen diese Jugendlichen nicht aus derselben Schule oder gar aus derselben Klasse. Sie einte jedoch ein gemeinsames Interesse an Technologie, Programmierung und Robotik.

    Ein gutes Beispiel für ihren starken Teamgeist ist auch eines der Schlüsselmitglieder, ein Junge aus der Ukraine, der nach Kriegsausbruch in die Slowakei zog und heute ein natürlicher Teil dieses erfolgreichen Teams ist.

    Nach dem Sieg in der Regionalrunde in Bratislava und dem 2. Platz beim Landesfinale in Žilina erhielt das Team eine offizielle Einladung, die Slowakei im Ausland zu vertreten. Die Vorbereitung auf das Weltfinale in den USA war äußerst schwierig. Das Team ist bereits im dritten Jahr im Einsatz und während er zu Beginn der Saison in seiner Freizeit nur einmal pro Woche trainierte, arbeitete er vor seinem Flug nach Amerika fast täglich, auch am Wochenende, am Roboter, an Programmen und Präsentationen.

    Die größte Herausforderung bestand darin, das komplette Projekt, die komplizierte technische Dokumentation und alle Präsentationen vom Slowakischen ins Englische zu übersetzen. Vor Ort mussten sie dann vor einer internationalen Jury ohne Hilfe von Mentoren zeitnah Dutzende detaillierter und professioneller Fragen in einer Fremdsprache beantworten.

    Ein Wettbewerb, bei dem perfekte Hardware nicht ausreicht

    In der FIRST LEGO League wird nicht nur getestet, wie schnell ein aus einem Bausatz zusammengebauter Roboter fahren kann. Die Bewertung der Jury besteht aus vier wesentlichen Säulen:

    Robot Game (Hlavná disciplína): Autonómny robot, ktorého si tím sám navrhol a naprogramoval, musí úplne sám bez akéhokoľvek ľudského zásahu splniť sériu náročných logistických a technických misií na hracej ploche v časovom limite 2,5 minúty. V tejto kategórii získal slovenský tím 3. miesto na svete.
    Inovačný projekt: Tím musel navrhnúť, odprezentovať a obhájiť vlastné kreatívne riešenie reálneho globálneho problému.
    Dizajn robota: Hodnotenie technickej konštrukcie, efektivity kódu a celkového inžinierskeho prístupu k stavbe robota.
    Tímové hodnoty: Porota prísne sleduje schopnosť komunikácie, spolupráce a rešpektu vnútri tímu počas celej súťaže.
    

    Die umfassende Beherrschung all dieser Kategorien sicherte dem slowakischen Team schließlich einen Platz in den TOP 5 der besten Teams der Welt. Unterstützung, ohne die es nicht möglich wäre

    Obwohl es auf globaler Ebene ein Erfolg ist, musste das Team auf die Hilfe großer Handelspartner oder staatlicher Subventionen verzichten.

    Trotz großer Anstrengungen gelang es ihnen nicht, externe Sponsoren für die finanziell anspruchsvolle Reise in die USA zu gewinnen. Die gesamte Reise, Flugtickets, Unterkunft in den USA und die technische Ausrüstung mussten von den Eltern der Teammitglieder selbst finanziert werden. Ohne ihr Engagement wäre dieser Erfolg nicht zustande gekommen.

    Einen großen Anteil am Ergebnis haben auch drei ehrenamtliche Mentoren. Ihre Aufgabe bestand jedoch nicht darin, für die Kinder nach Lösungen zu suchen, sondern ihnen das Denken beizubringen, ihnen die richtigen Fragen zu stellen und sie bei der Suche nach eigenen Antworten anzuleiten. Dies ist auch der Grundgedanke des gesamten Programms – sowohl der Roboter als auch das Innovationsprojekt müssen zu 100 Prozent das Werk der Kinder selbst sein.

    Nach einer anspruchsvollen Saison genießen junge Innovatoren der Young Innovators League nun eine wohlverdiente Sommerpause. Ab September 2026 kehren sie jedoch in die Werkstatt zurück, wo sie erneut mit dem Schneiden beginnen und sich auf den Kampf um den Aufstieg zum nächsten Weltfinale im Jahr 2027 vorbereiten.

    Mladí Slováci šokovali: Na svetovej súťaži robotov v USA skončili na 3. mieste



    Von DreamerEight

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