Lee schlägt 'S vor. Korea-NATO-Verteidigungsindustriepartnerschaft 2.0“ in Ankara

    Foto: YONHAP News Präsident Lee Jae Myung hat vorgeschlagen, dass Südkorea und die NATO ihre Verteidigungskooperation ausbauen und über den bloßen Handel mit Waffensystemen hinausgehen und gemeinsam Waffensysteme erforschen, herstellen und betreiben. Lee schlug vor, was er als „Südkorea-NATO-Verteidigungsindustriepartnerschaft 2.0“ bezeichnete, als er am Dienstag auf dem Verteidigungsindustrieforum des NATO-Gipfels in Ankara, Türkei, eine Grundsatzrede hielt. Lee sagte, die Welt befinde sich in einer Ära der Ungewissheit und fügte hinzu, dass die Grundlage der Verteidigungsindustrie das Überleben einer Nation in dieser Ära bestimme und dass deshalb Diskussionen über die Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie geführt werden müssten. Er betonte, dass für eine wirklich effektive Zusammenarbeit neben den technologischen Fähigkeiten und der Produktionskapazität auch Vertrauen unerlässlich sei. Lee versprach, der zuverlässigste Partner der NATO zu werden, nachdem er daran erinnert hatte, dass die NATO und Südkorea Erinnerungen an einen verheerenden Krieg teilen und Partner bei der Wahrung von Demokratie, Freiheit und Frieden in einem herausfordernden Sicherheitsumfeld sind. Der Präsident sagte, er sei zuversichtlich, dass die Sicherheitskapazitäten beider Seiten noch stärker werden, wenn Südkoreas stabile Produktionskapazität und seine nachgewiesene Stärke in der Technologie mit dem seit langem etablierten Know-how der NATO kombiniert würden. In einer Frage-und-Antwort-Runde im Anschluss an die Grundsatzrede sagte Lee, dass der Aufbau von Vertrauen zwischen den Nationen der Schlüssel zur Bündelung ihrer Vermögenswerte und Fähigkeiten sei, und fügte hinzu, dass dies über die europäische Solidarität hinaus bis hin zu einer umfassenderen Partnerschaft mit den IP4-Ländern durch gemeinsame Märkte und Technologien, gemeinsame Produktion und gemeinsame Standards reichen sollte.

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