"Die Krise in Russland verschärft sich an allen Fronten. Als sich im ganzen Land Panik ausbreitete, reagierte der Kreml mit einem seiner größten Raketen- und Drohnenangriffe auf Kiew und feuerte mehr als 570 Raketen und Drohnen ab, ein weiterer verzweifelter Versuch, Zivilisten zu terrorisieren. Doch selbst während Russland zuschlägt, weitet die Ukraine ihren weitreichenden Feldzug tief im Inneren Russlands weiter aus. Über Nacht kam es zu Streiks in der Ukraine gegen die Kstovo-Raffinerie, Russlands zweitgrößtem Benzinproduzenten, während ein weiterer Streik die Omsk-Raffinerie, die größte Raffinerie Russlands, traf. Zu diesen Angriffen kommt es zu einer Zeit, in der sich die Treibstoffkrise in Russland immer weiter verschärft. Die Knappheit breitet sich mittlerweile von Sibirien bis nach Kaliningrad aus, was Autofahrer in lange Warteschlangen zwingt und landesweite Lieferketten unterbricht. Die Kraftstoffkrise greift nun auf die Gesamtwirtschaft über. Milchproduzenten fordern öffentlich ein Eingreifen der Regierung, da Kraftstoffknappheit die Produktion und den Vertrieb bedroht. Einzelhändler warnen davor, dass es immer schwieriger wird, Grundnahrungsmittel vorrätig zu halten, während der russische Gesetzgeber sogar die Möglichkeit einer Brotknappheit diskutiert, wenn die Krise anhält. Gleichzeitig schwindet das Vertrauen in das russische Finanzsystem weiter. Der Bargeldumlauf ist in nur 30 Tagen um 18 % gestiegen, da die Russen Geld von Banken abheben, der Rubel ist in drei Wochen um etwa 10 % gefallen und russische Staatsanleihen geraten weiterhin unter Druck. Unterdessen wächst der Druck auf den Kreml aus allen Richtungen. Die Russen appellieren direkt an Wladimir Putin und fordern ihn auf, das Land vor einer Verschlechterung der Lage zu bewahren. Russische Militärblogger warnen davor, dass die Ukraine in Schlüsselsektoren mittlerweile etwa doppelt so viele Drohnen einsetzt wie Russland, während die Gebietsgewinne trotz Rekordzahlen russischer Angriffsoperationen auf den niedrigsten Stand des Krieges gesunken sind. Es gibt auch weiterhin Berichte darüber, dass Rekrutierer junge Russen unter Druck setzen, Militärverträge zu unterzeichnen, während einige Russen offen sagen, sie hoffen, dass die Ukraine gewinnt, wenn dies der einzige Weg ist, Putins Herrschaft zu beenden."



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