OECD fordert Südkorea angesichts der Besorgnis über die Alterung der Bevölkerung dringend dazu auf, das Rentenanspruchsalter auf 68 Jahre anzuheben

    Foto: YONHAP News Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sagt, Südkorea brauche eine weitere Rentenreform und empfiehlt, das Renteneintrittsalter bis 2035 über die derzeitigen 63 Jahre hinaus anzuheben. Die in Paris ansässige Organisation sagte in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht mit dem Titel „OECD Economic Surveys: Korea 2026“, dass das Land eine umfassende Rentenreform anstreben sollte, die das gesetzliche Rentenalter an die steigende Lebenserwartung anpasst und institutionelle Hindernisse für längere Karrieren beseitigt. Die internationale Agentur fügte hinzu, dass diese Reformen, die darauf abzielen, die fiskalischen Auswirkungen der Alterung abzumildern und gleichzeitig die sozialen Ergebnisse zu verbessern, dazu beitragen werden, Südkoreas beträchtliches latentes Arbeitskräfteangebot im höheren Alter freizusetzen. Es wurde empfohlen, das gesetzliche Renteneintrittsalter bis 2035 auf 68 Jahre anzuheben und es danach um zwei Drittel der Lebenserwartung anzuheben. Die Simulationen deuten außerdem darauf hin, dass eine solche Änderung die Beschäftigungsquote Südkoreas für die 55- bis 79-Jährigen bis 2060 um fünf Prozentpunkte erhöhen und das Bruttoinlandsprodukt um eins Komma neun Prozent steigern könnte.

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