Südkorea entsendet möglicherweise Hilfsteam in das vom Erdbeben betroffene Venezuela

    Foto: YONHAP News / EPA Die Regierung erwägt die Entsendung eines Hilfsteams in das vom Erdbeben betroffene Venezuela, nachdem sie humanitäre Hilfe im Wert von fünf Millionen US-Dollar zugesagt hat. Der Sprecher des Seouler Außenministeriums, Park Il, sagte während einer Pressekonferenz am Dienstag, dass die Regierung vor allem aufgrund der geografischen Entfernung vorhabe, ein Team einzusetzen, das hauptsächlich aus medizinischem Personal und nicht aus Rettungskräften bestehe. Doch die südkoreanische Regierung behält die neuesten Entwicklungen im Auge, nachdem das venezolanische Gesundheitsministerium am Sonntag die Länder aufgefordert hatte, von der Entsendung medizinischer Teams abzusehen, da die medizinische Notfallversorgung für Erdbebenüberlebende fast abgeschlossen sei. Ein Beamter des Ministeriums teilte Reportern in Seoul mit, dass unter den etwa 100 Südkoreanern in Venezuela bisher keine Opfer gemeldet worden seien, obwohl die Wohnung einer Familie sowie die südkoreanische Botschaft und die Residenz des Botschafters beschädigt worden seien. Am vergangenen Mittwoch erschütterten zwei starke Erdbeben mit Stärken von sieben Komma zwei und sieben Komma fünf ein Gebiet 160 Kilometer westlich der Hauptstadt Caracas, wobei bis Montag mehr als eintausend 700 Menschen getötet und über fünftausend weitere verletzt wurden.

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