
Foto: YONHAP News Während sich große Halbleiterunternehmen darauf vorbereiten, Investitionspläne in der Provinz Jeolla anzukündigen, wies Präsident Lee Jae Myung Bedenken hinsichtlich möglicher Wasserknappheit zurück und sagte, die Region verfüge über ausreichende Wasserressourcen, die mit denen in der Provinz Gyeongsang und der Metropolregion Seoul vergleichbar seien. In einem Social-Media-Beitrag am Samstag sagte Lee, eine Regierungsprüfung habe ergeben, dass die Region durch ordnungsgemäße Verwaltung und Zuteilung bis zu eine Million Tonnen Industriewasser pro Tag liefern könne. Lee argumentierte, dass die Wasserressourcen der Region aus politischen Gründen seit langem hauptsächlich für die landwirtschaftliche Nutzung bewirtschaftet würden und ein Großteil ihres Potenzials ungenutzt bliebe. Er fügte hinzu, dass Samsung Electronics und SK Hynix keine großen Halbleiterfabriken in Gebieten ohne ausreichende Wasserversorgung bauen würden und dass die Regierung solche Investitionen nicht fördern würde. Lee forderte öffentliches Verständnis und Zusammenarbeit, um eine ausgewogene regionale Entwicklung und ein landesweites Zusammenleben unabhängig von politischen Differenzen zu fördern. Ebenfalls am Samstag schrieb Kim Yong-beom, Chefpolitiker des Präsidenten, in den sozialen Medien, dass die Wasserressourcen der Region ausreichend seien, und verwies auf überschüssige Staudammkapazitäten, große landwirtschaftliche Wehre und Stauseen sowie aufbereitetes Abwasser. Er stellte fest, dass die Ressourcen einfach verstreut seien.