Ich habe versucht glutenfreie Laugenbrötchen zu machen. Ist leider nicht sehr laugig geworden. Hatte mir Brezel-Lauge bestellt (38%), laut Packung 1:10 verdünnt und dann die Brötchen jeweils 10s bei Raumtemperatur reingehalten. Die Unterseite ist mehr laugig als oben, schmeckt leider immer noch nach nichts. Wo ist der Fehler? Muss ich das kochen? Dann sehe ich nicht den Vorteil von der fertig angemischten Lauge, weil die Woche vorher mit 50g Natron auf 1L kochendes Wasser mit 30s eintauchen war zwar auch noch bisschen zu wenig laugiger Geschmack, aber dennoch viel besser als das hier.

    Von SirLanzelotz

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    9 Kommentare

    1. Wenn das echte Lauge ist (NaOh), dann wird das nicht gekocht. Ich habe Brezeln damit hergestellt ohne Probleme, allerdings war der Teig nicht glutenfrei. Meine Lauge war eine 4 prozentige Lösung.

      Entweder lag es an dem Verhältnis oder an den glutenfreie Zutaten. Schwer zu spekulieren. Tut mir leid.

    2. Consistent_Jello2358 on

      Ich nehme normales Natron (50g Tütchen auf 1 L) und das funktioniert bei normalen Brezeln gut. Das Gluten macht da ja nicht den Ausschlag.

    3. wie genau hast du denn die Verdünnung gemacht? Eigentlich nimmt man ca. 4% Lauge, dafür solltest du 1:8 verdünnen, also z.B. 800 mL Wasser und 100 mL Natronlauge, dann hast du 4%ige Brezellauge. mit 1:10 hast du nur 3,2 %, ist schon eher schwach.

      Aber hast du anhand von Volumen oder Gewicht verdünnt? Das macht auch nochmal nen Unterschied ~~(wenn auch nicht wahnsinnig viel)~~ , musst anhand von Volumen verdünnen, bei Gewicht wärs wieder anders. 100 mL Natronlauge wiegen nämlich ca. 139 g. Hast du 100 g genommen und gedacht es sind 100 mL, hattest du stattdessen nur 71 mL und dementsprechend bei gedachten 1:10 eigentlich 0,7 zu 10 verdünnt, also nur 2,2 % Lauge – viel zu schwach.

      Quelle: Chemiestudium

      edit: habe jetzt erst gelesen, dass vom Hersteller die falsche Anleitung kam. Kannste nix für. Verdünn nächstes Mal einfach 100 mL Lauge mit 800 mL Wasser, bzw. 139 g Lauge mit 800 g Wasser 🙂

    4. simone_sheepysbakery on

      Ich würde für den Privatgebrauch ehrlich gesagt eher bei Natron bleiben. Echte Brezellauge sorgt zwar für die typischere Farbe und den kräftigeren Geschmack, aber mir wäre das Risiko in einer normalen Küche den Unterschied nicht wert.

      Mit Natron wird es nicht ganz wie beim Bäcker, aber trotzdem ordentlich. Dein vorheriger Versuch mit 50 g Natron auf einen Liter heißes Wasser und etwa 30 Sekunden Eintauchen klingt für mich nach dem sinnvolleren Weg. Danach gut abtropfen lassen und heiß genug backen, damit die Brötchen auch richtig Farbe bekommen.

      Die richtige Lauge würde ich weder kochen noch auf Verdacht stärker dosieren.

    5. Ich nehme immer echte Bäckerlauge. Ich bin mir sehr sicher, dass die Lauge zu dünn war. Ich habe mich mal verrechnet und statt 1:10 1:100 verdünnt. Das sah dann genauso aus… 🤦🏻‍♀️
      Das ist mir genau einmal passiert… 🤪

    6. Kuerbiskern999 on

      Ich mache manchmal Brezen, mit Gluten, mit Natron, in Wasser gelöst, kochend. Klappt wunderbar.

      Ich denke auch, dass es vielleicht der Teig ist?

    7. Diligent-Musician532 on

      Gluten frei und die Tastatur dazu….
      ![gif](giphy|3aMlWuFJCVwGs)

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