"Dort hielt er die Frau über mehrere Stunden fest und bedrohte sie mit dem Umbringen, falls sie die gemeinsame Beziehung nicht wieder aufnehme."
    https://wien.orf.at/stories/3358344/

    Warum wird so ein Typ auf freiem Fuß angezeigt?
    Ich versteh’s echt nicht.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass der nächste Woche mit Mordschlagzeile in den News landet ist extrem hoch!

    Anschlussposting an Lehrerinnen-Femizid heute
    byu/Afraid_Diet_5536 inAustria



    Von Afraid_Diet_5536

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    16 Kommentare

    1. Sidonietoth on

      Schrecklich! Verstehe auch nicht, wieso der frei rumläuft, ist doch ein gefährlicher Mensch

    2. Acrobatic_Spare2320 on

      Ich schlage vor, du rufst den Justizminister an, suchst dir ein paar Richter und erklärst ihnen, wie das Justizsystem viel besser funktionieren kann. Mach am besten ein Whatsapp-Gruppe in die du alle einlädst, dann kannst du eigentlich komplett sicher sein, dass sie alle deine Anweisungen erhalten.

    3. FondantSea7765 on

      Ich bin kein Jurist, aber bei Morddrohung und Freiheitsentzug sollte doch Tatbegehungsgefahr bestehen und somit ein Grund für Untersuchungshaft.
      Sollte sich das dann so bewahrheiten, gerne für 3 Jahre hinter Gittern.

    4. Und in ein paar Wochen lesen wir dann, dass er seine Drohung wahrgemacht hat. Der ist doch jetzt nur noch wütender auf sie, weil sie es gewagt hat, ihn aus seiner Sicht öffentlich zu demütigen.

    5. Aggressive_Peach_768 on

      Ich kann nicht nachvollziehen wo sowas herkommt?

      Was denken sich diese sautrottlen?

      Kommt das aus dieser Alpha Mann sautrottlen Blase?

    6. RainerSchinkler on

      Die Antwort ist insbesondere §173 Abs. 5 Z3 StPO.
      Die Polizei kann oftmals den Täter festnehmen und auf die Verhängung der Untersuchungshaft hinwirken, diese wird aber einfach nicht bewilligt oder ünerhaupt beantragt weil ja schon ein Betretungs- und Annäherungsverbot vorliegt.

      Das Thema 38a SPG ist innerhalb der Exekutive sowieso ein leidiges Thema.
      Du weißt jemanden weg der seine/n Frau/Mann misshandelt, was sowieso strafrechtlich verboten ist, aber die Verhängung eines BV/AV, dessen Missachtung verwaltungsrechtlich strafbar ist, ist das Allheilmittel…

    7. False_Celebration607 on

      Alles bleibt, wie es ist, der nächste Femizid ist nur eine Frage der Zeit. Weil „die Politik“ immer so waaahnsinnig betroffen ist – aber sonst kein Ohrwaschl rührt.
      Weil Männer nur schweigen, außer die Halbirren, denen aber nichts einfällt als „Frechheit!! Verallgemeinerung!!! Es sind ja nicht alle so/nur Einzelfälle!!!“ zu kreischen.
      Und weil wir Frauen nicht auf die Straße gehen und lautstark Forderungen stellen wie unsere Mütter bzw Großmütter 1968 und bis weit in die 70er hinein.

      Man stelle sich vor, es liefe umgekehrt und in Österreich würden Frauen täglich oder wöchentlich ihren jeweiligen Exmann, Expartner, Partner und/oder Ehemann stalken, bedrohen, ohrfeigen, verprügeln, erstechen, erwürgen, verbrennen, verätzen oder erschießen.
      Wie schnell die Politik dann tätig würde, was auf den Straßen los wäre und wie rasch wir Frauen eingebuchtet würden – man kann es sich leicht ausmalen…

    8. Retardo_da_Vinci on

      Reddit ist nun teilweise die neue Kronenzeitung. „Schrecklich!“ Ziemlich schlimm, das. Ich vermisse die alten Tage. Kann man das Drama nicht wegmoderieren?

    9. Sea-Pomegranate-5133 on

      da man meist von den Extremfällen liest bzw. von denen wo das was passiert ist, liegt das nahe das anzunehmen. Die Erfahrung ist aber, dass die Wegweisung in den allermeisten Fällen erfolgreich ist und man umgekehrt nicht jeden einsperren kann. im Jahr 2025 kommen wir zb auf etwas mehr als 14.000 solcher gewaltbedingter Wegweisungen. Wenn man die alle einsperren würde, müsste man schon sehr gut schlichten im Häfn. von den 14000 gab es dann in etwa 2200 Fällen einen gemeldeten Verstoß gegen die Wegweisung. und von den 2200 landet dann ein winziger Teil als Mord oder andere Gewalttat in den Medien, aber natürlich in einem Ausmaß, dass man sich schon denkt, das war jetzt nicht notwendig.

      glaub die Message ist aber, dass das in viel viel zu oft vorkommt, dass es so eskaliert, dass es eine Wegweisung gibt (14000 is echt kein Lercherl) und das arge ist, dass laut Statistik in den Extremfällen wo es dann einen Mord gibt, auch nur ein zehntel eine Vorgeschichte mit Wegweisung hatte. Das heißt die Dunkelziffer insgesamt ist nochmal um einiges höher. Es gibt da echt ein Problem und zwar kein kleines. Eines das man offenbar auch nicht mit Einsperren in den Griff kriegt.

      ungeachtet dessen müsste Fußfessel oder ähnliches in so einem Fall ein no-brainer sein. Dann geht es auch nicht nur um eine Wegweisung sondern um ein konsequent durchgesetztes Annäherungsverbot.

    10. Unusual_Leader_982 on

      Morddrohung, Freiheitsberaubung, Nötigung. Auf freiem Fuß angezeigt. Wieder einmal 1a Arbeit der Wiener Polizei.

    11. Wenn sich an so etwas jahrzehnte lang nichts ändert fehlt halt einfach der politische Wille das Leben der Frauen in unserer Gesellschaft sicherer zu machen; solche Vorfälle werden anscheinend (von den vorwiegend männlichen Exekutivorganen und Politikern) wohl immer noch als „Kavaliersdelikt“ angesehen.

    12. Turbulent-End-2340 on

      Fakt ist, als Frau in einer Notsituation, kann man sich nicht auf den Staat verlassen.

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