Ich finde es richtig, dass unser Rechtssystem auch an solchen Stellen konsequent ist. Zur Schwere des Strafmaßes ist zu sagen, [dass die Verurteilung zu einer potentiell beliebig langen Haftstrafe führt, mindestens aber drei Jahre](https://dejure.org/gesetze/StGB/227.html) (solange keine mindere schwere der Schuld festgestellt wird, aber das scheint mir unwahrscheinlich). Der Angeklagte geht faktisch also auch nicht unbedingt kürzer hinter Gitter als bei Mord.
Hätte da gerne das amerikanische Gesetz.
Felony first degree murder
No-Effective388 on
Eine Ungerechtigkeit dem Opfer gegenüber, weil eigentlich müsste es schon als Mord gelten. Wer zuschlägt, der muss damit rechnen, dass das Opfer sterben kann.
PoroBraum on
> Nach aktuellem Stand der Ermittlungen geht das Gericht jedoch davon aus, dass der Angeklagte zwar die körperliche Misshandlung des Zugbegleiters beabsichtigte, den Tod aber nicht wollte oder bewusst in Kauf nahm. Diese Unterscheidung ist entscheidend für die rechtliche Bewertung
riftnet on
Aus meiner Sicht muss der Gesetzgeber hier tätig werden und Menschen in exponierten Berufen wie Serkan ihn ausübte besser schützen. Es kann nicht sein dass ein Aggro Vollidiot der wegen einer Fahrscheinkontrolle jemanden umbringt so billig davon kommt. Absolut unerträglich. RIP Serkan!
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6 Kommentare
[deleted]
Ich finde es richtig, dass unser Rechtssystem auch an solchen Stellen konsequent ist. Zur Schwere des Strafmaßes ist zu sagen, [dass die Verurteilung zu einer potentiell beliebig langen Haftstrafe führt, mindestens aber drei Jahre](https://dejure.org/gesetze/StGB/227.html) (solange keine mindere schwere der Schuld festgestellt wird, aber das scheint mir unwahrscheinlich). Der Angeklagte geht faktisch also auch nicht unbedingt kürzer hinter Gitter als bei Mord.
Edith: Wie ich gerade lernte, heißt eine nach oben offene Haftstrafe im Gesetz [eine Maximalmenge von 15 Jahren.](https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__38.html)
Hätte da gerne das amerikanische Gesetz.
Felony first degree murder
Eine Ungerechtigkeit dem Opfer gegenüber, weil eigentlich müsste es schon als Mord gelten. Wer zuschlägt, der muss damit rechnen, dass das Opfer sterben kann.
> Nach aktuellem Stand der Ermittlungen geht das Gericht jedoch davon aus, dass der Angeklagte zwar die körperliche Misshandlung des Zugbegleiters beabsichtigte, den Tod aber nicht wollte oder bewusst in Kauf nahm. Diese Unterscheidung ist entscheidend für die rechtliche Bewertung
Aus meiner Sicht muss der Gesetzgeber hier tätig werden und Menschen in exponierten Berufen wie Serkan ihn ausübte besser schützen. Es kann nicht sein dass ein Aggro Vollidiot der wegen einer Fahrscheinkontrolle jemanden umbringt so billig davon kommt. Absolut unerträglich. RIP Serkan!