Dem stimme ich (fast) zu. Auf jeden Fall: Mit einer blau-schwarzen Regierung wären wir (und vor allem finanzschwächere Menschen) im Arsch. Am Ende ist’s leider wahrscheinlich nur so: Diese Regierung bringt das Budget in Ordnung und dann kommen die Faschos und feiern ein fröhliches Fest, indem sie den Sozialstaat zerschlagen und ihren Freunden die Goldbarren sichern. Quelle: https://www.derstandard.at/story/3000000323849/das-budget-im-detail-wo-wird-gespart-wo-investiert?ref=shpost#posting-1151015173

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    Von nureinEgoist

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    10 Kommentare

    1. Soll ich jetzt klatschen, weil sie gezwungenermaßen strenger budgetieren müssen, während sie ständig Steuern und Abgaben erfinden, die sehr wohl die durchschnittliche Bevölkerung treffen?

      Ganz zu schweigen vom Geistesblitz der Parteienförderung-Erhöhung, die nur wegen medialen Widerstand auf Eis gelegt wurde?

      Die Regierung hat sicher kein leichtes Erbe angetreten, aber das ändert trotzdem nichts daran, dass ihre Entscheidungen bislang größtenteils fragwürdig waren.

    2. bertholomaeus on

      also im vergleich zu den letzten jahren regen sich in meinem umfeld weniger über die regierung auf.

      so wie bei der bierlein, da wurds auch „ganz ruhig.“

    3. Ich mein das Zitat von der FPÖ heut im Mittagsjournal war eh sehr aufzeigend, sinngemäß: „Sanierung viel zu langsam, wir brauchen Nulldefizit jetzt sofort, sonst dauert der Prozess zu lange“

      Find das gibt schon einen guten Vorgeschmack, dass die FPÖ einfach *alles* kürzen würde und keinen differenzierten Plan aufstellen. Und ich kann mir gut vorstellen wo sie da stärker ansetzen

    4. Limp-Morning3798 on

      Türkis-blau war für Familien und Menschen die sich täglich einen Wecker stellen müssen tatsächlich die beste Regierung der letzten Jahre (Familienbonus+, Senkung der Sozialverungsbeiträge trotz ausgeglichenem Budget).

      Und ja, trotz der soliden Finanzen gab es andere Bereiche die man zurecht kritisieren kann, bevor wieder jemand mit der Kneissl vom Finanz Thema ablenken will.

    5. Ich habe die Budget-Politik ungefähr so erwartet. Am Beginn wurde klar angekündigt, dass das schwierige Jahre werden. Wäre halt schön, wenn es langsam wirtschaftlich wieder besser werden würde. Als die ersten Anzeichen da waren, hat Trump, dieser Trottel, den Iran angegriffen.

      Was mich stört ist die aufgesetzte Fröhlichkeit der Parteichefs bzw. -Chefin. Z.B. dass jetzt beim Budget in Interviews von „einem großen Wurf“ gesprochen wird. Nein, das ist kein großer Wurf. Das ist unangenehme Realpolitik, die weh tut. Aber sie sorgt halt dafür, dass wir hoffentlich 2028 wieder halbwegs stabile finanzielle Verhältnisse haben.

    6. angular_circle on

      Pensionsausgaben steigen halt trotzdem. Bei 4.5Mio Erwerbstätigen kommen wir im Schnitt mittlerweile auf fast 10.000€ pro Jahr und arbeitendem Paar Hände. Nur aus dem Budget, Sozialversicherungsbeiträge noch gar nicht eingerechnet.

      Und wenn wir so weitermachen wie jetzt verdoppelt sich das ganze bis 2050 ganz von allein. Das ist absoluter Wahnsinn.

    7. Ich merke bei der Regierung v.a., dass sie bei den Familien spart zugunsten der Pensionisten. Ist das falsch?

      Pensionen machen im neuen Budget den mit Abstand höchsten Anteil aus. Familien oder Bildung sind da jeweils nicht mal 50% davon. Das ist für mich „Geld rauswerfen“.

    8. > Diese Regierung bringt das Budget in Ordnung

      Ich habe da grosse Zweifel. Nichts an dem was die Regierung gerade macht senkt die Buerokratie und hilft uns zu wachsen. Im Gegensatz kommt immer neuer Unfug dazu (eg: Paketsteuer). Ich sehe hier keinen Grund zu Optimismus.

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