
Forderung nach Vermögensteuer: „Kaum ein Land besteuert Arbeit stärker und Vermögen geringer als Deutschland“, sagt DIW-Präsident
https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a20e546aa3fa782d1471079/forderung-nach-vermoegensteuer-kaum-ein-land-besteuert-arbeit-staerker-und-vermoegen-geringer-als-deutschland-sagt-diw-praesident.html
34 Kommentare
Ehrlich gesagt keine Lust einen Welt Artikel zu lesen, aber ich bin schon überrascht, dass sie das Thema überhaupt ansprechen.
Okay, ab sofort 10 Prozent Vermögenssteuer ausschließlich auf private Altersvorsorge unter 100.000. Alles darüber bleibt steuerfrei, GaliGrü eure SPD.
Wer für seinen Lebensunterhalt arbeiten muss ist selbst schuld und hat es nicht anders verdient! Hätten sie halt geerbt! /s
Österreich: Hold my beer.
Die Kommentare bei Welt grenze mal wieder an Massenpsychose
Die Lösung sind Steuersenkungen , und mal darüber nachdenken wieso der Staat mit 1 Billion nicht klar kommt.
Der Bund wird keine unpopuläre Maßnahme ergreifen, die finanziell nur die Länder besserstellt. Das gilt auch für die Erbschaftssteuer.
Deshalb wird da nie etwas passieren, sofern nicht vorab eine Föderalismusreform kommt bzw. entsprechende Steuerreformen flankiert. Man kann wohl ausschließen, dass es dazu jemals kommt.
Ach was. Einfach die Rente erhöhen, dann werden die zusätzlichen Einnahmen aus der Einkommensteuer die Staatsfinanzen ratzifatzirambozambo sanieren!
Der Trugschluss, dem viele (auch hier auf Reddit) oft unterliegen ist halt, dass Steuern und Abgaben auf Einkommen sinken würden, sobald Vermögen stärker besteuert würde.
Am Ende wären es aber wohl nur einfach zusätzliche Steuern. Das würde dann vielleicht etwas fürs Gerechtigkeitsempfinden bringen, nicht aber für den eigenen Geldbeutel.
Bei uns wollen bestimmte Politiker Arbeit UND Vermögen hoch besteuern
Was zu der Wahrheit auch dazu gehört, ist dass es fast ausschließlich daran liegt, dass einige Länder Immobilienbesitz deutlich stärker besteuern als wir und nicht daran, dass sie es wirklich schaffen im großen Stil an die Milliarden im Unternehmensbesitz zu gehen. Immobil ist hier das entscheidende Wort. Höhere Grundsteuer wird aber nie wirklich diskutiert und wäre leider super unpopulär.
Bei einer generellen Vermögenssteuer ist die Evidenz dass man das effizient hinbekommen kann nach bisherigen Versuchen leider schwach geblieben. Kein Land zieht daraus wirklich große Beträge. Man braucht die Unternehmen und ihr Kapital wird immer mobiler. Ein einzelnes Land das voranschreitet kann sich schnell selbst schaden.
Es ist ein spieltheoretisches Dilemma. Freiwillige Kooperation erscheint sehr unrealistisch. Vor allem mit den USA, was essenziell wäre.
Das sollte doch eigentlich schon längst allen klar sein: Wir werden regiert von den oberen 1% für die oberen 0.1%.
Unsere Arbeit wird gerade so hoch besteuert, dass wir überleben können und weiter arbeiten müssen. Unterteilt in einzelne Gruppen, damit man sich nicht gegen die 1% zusammen rotten kann.
Diejenigen, die etwas haben, müssen es mit 30% versteuern, die oberen 1% kennen alle Steuertricks um zu reduzieren, die 0.1% diktieren dem Finanzamt, was sie zahlen wollen.
Naja man besteuert von dem was man weniger will. Von daher passt das weil ich will weniger arbeiten und mehr Vermögen/s
Das Problem ist halt zum einen dass man für die Einführung in diesem Land erstmal mindestens 10 Jahre und +100 Gerichtsprozesse brauchen wir uns selbst wenn man das ausblendet, würden unsere Politiker niemals das Geld nutzen um die besagte hohe Einkommensbesteuerung zu senken.
Die neuen Steuereinnahmen würde man gleich mäßig auf die Töpfe: Korruption, Verschwendung und Boomer-Rentenerhöhung verteilen.
Was Experten sagen ist doch den meisten CDUlern/AFDlern egal… Die drehen das so um sich weiter in der Opferrolle zu suhlen. Diese Leute dürfen übrigens auch wählen. Kein wunder earums dem Land so schlecht geht.
Ja alles schön und gut. Aber leider nicht mit dieser Regierung. Cya in 3 years
Liebe Grüße aus Österreich, we feel you
> Eine notwendige und ultimativ unausweichliche Option sei die Wiedereinführung einer Vermögensteuer, insbesondere auf alle Nettovermögen von mehr als 20 Millionen Euro.
Und dann kommt die Steuer ab Vermögen von 10.000 € und ab einer Million gibts dann wieder Ausnahmen. Damit auch wirklich niemand privat für die Rente vorsorgen kann und wirklich reiche nicht belastet werden.
Da würde mir der Vorschlag der Linken besser gefallen:
> Ab einem Vermögen von einer Million Euro 1 Prozent im Jahr, ab 50 Millionen wird ein Steuersatz von 5 Prozent fällig.
Zum Glück haben wir’s in der Schweiz so. Gepaart mit einer kleinen Erbschaftssteuer, können wir tiefere Einkommensteuer anbieten. Die ist dennoch progressiv und steigt bei Spitzenverdienern stark an.
Aber ich denke, die Effizienz der Steuergelder muss gesteigert werden, sprich more for bang for buck.
Ich fand die Idee einer Luxus-Steuer (was unlängst mal einer auf Reddit geschrieben hatte) irgendwie gut. Wenn man sich ne Armbanduhr für 10k kauft, dann ist das sicherlich kein alltäglicher Gebrauchsgegenstand.
Kaum ein Land besteuert generell so hoch wie Deutschland (über die Leistung die man dafür bekommt lässt sich streiten) – ja im Vergleich zur Arbeitsbesteuerung ist die Steuer auf Kapitalerträge gering.
Das liegt aber an der hohen Einkommenssteuer.
Kapitalerträge werden so hoch wie in den USA/ Schweiz oder auch Kroatien, Tschechien und Estland. Arbeitseinkommen besteuert werden.
Wenn man jetzt die Steuer auf Kapitalerträge erhöht ohne Vermögensförderung zur Altersvorsorge wie ein 401k Plan einzuführen, fördert man nur Altersarmut und staatliche Abhängigkeit.
Dieses Land hat ein Ausgaben, kein Einnahmenproblem.
Sprechpuppe für Korrupte Politiker, fordert wie eigentlich immer mehr Steuern für Bürger..
Es wird langsam Zeit, dass Kapitalerträge ab 10.000 Euro pro Jahr deutlich höher besteuert werden, als reguläres Arbeitseinkommen. Natürlich sollten diese Kapitalerträge auch mit Sozialversicherungsbeiträgen belegt werden, das ist überhaupt keine Frage.
Hier sollte man definitv unterscheiden ob jemand das Haus der Familie erbt weil Teile der Familie in dem selben Ort bleiben, oder ob hier eine Siedlung mit Mietshäusern vererbt werden.
Leider ist die Masse an Leuten nicht homogen, und selbst jemand der irgendein Auto hat ist in den Augen anderer ein „Bonzen“.
Ich denke wir müssen „Umverteilen“ weil das „Drippling down“ versprechen gebrochen wurde. Darüber hinaus werden Systeme geschaffen, dass man stets beschäftigt ist und keine Recourcen hat sich zu wehren. Gefühlt auch nichts mehr besitzen soll. Ich bin in Sachen Lebensgrundlagen wie wohnen und essen ehr sozial, und in Sachen Business ehr für Kapital.
Klar, dass das wieder diese linksradikalen Utopisten vom DIW behaupten!!!
Bin ich dagegen. Nicht weil es nicht nötig wäre. Oder gerechtfertigt.
Sondern weil es nur dazu genutzt wurde den begünstigten Klientel noch mehr Geld in den Arsch zu blasen. 3 Sekunden nach Einführung einer Vermögenssteuer wurde SPD die Forderung nach 60% Renteniveau erheben.
Ich hab vor einer Weile erst mit einem Bekannten diskutiert, der Vermögenssteuer für was Unfaires hält. Weil selbst wenn man viel erbt, dann ja nur weil der Vater oder Opa oder sonst wer damals „hart gearbeitet“ haben und sich das alles verdient haben.
Als ich dann fragte, ob er denn mit seiner harten Arbeit (Metallbauer in der Produktion und nebenbei bisschen Autoschrauben für Bar auf die Hand) jemals Millionär oder Milliardär werden könnte, meinte er „man weiß ja nie“.
Neoliberalismus hat einfach gewonnen in den Köpfen so vieler Menschen, dass sich Superreiche wirklich bequem zurücklehnen können, an ihrem 500 Euro-Weinchen sippen und in sich reingrinsen ob der Dummheit ihrer Untertanen.
Ich sehe momentan nicht, dass es in absehbarer Zeit eine Regierung geben wird, die dieses Thema ohne Rücksicht auf Verluste einfach mal anpacken würde und die entsprechenden Lobbys tun ihr Ding, um diese vermeintlichen Verluste krass zu dramatisieren.
Bald brauchste Arbeit nicht mehr zu versteuern, da keiner mehr arbeiten wird wenn es so weiter geht. 😃
Wir sollten hauptsächlich die Grundsteuer in Form einer reinen Bodenrentensteuer massiv erhöhen. Das würde die Wirtschaft ankurbeln und unseren dysfunktionalen Wohn- und Immobilienmarkt in die richtige Richtung lenken.
Bei anderem Vermögen ist der Aufwand so hoch, dass es sich eigentlich nicht lohnt. Zumal anderes Vermögen zumindest ein produktives Investment ist, im Gegensatz zu Grundvermögen.
Stellt sich nur die Frage, wie man Kunst als Vermögenswert unattraktiv machen kann, damit die Investitionen nicht aus dem nutzlosen Grundvermögen in die Kunststücke flüchten kann.
wenn es in der welt steht haben vermögende wohl schon länger nen schlupfloch gefunden xD
Ich verstehe das nicht – wann haben die Leute endlich genug? Die Einkommenssteuern steigen jedes Jahr, und trotzdem gibt es keine Proteste.
Nicht mit der CDU. Lieber werden den unteren Einkommenskasten noch die existenziellen Dinge zusammengestrichen.
Irgendwie ist die Menschheit weich geworden. Die richtigen Werkzeuge für solche Problemen wurden schon vor Jahrhunderten entwickelt und haben sich als sehr wirksam, beim Umgang mit verrückt großen Vermögen, Personen die sich deshalb zu Gottkönigen ernenne und das Volk verhungern lassen und es weiter ausbeuten und versklaven, erwiesen:
nannte sich Guillotine. Könnte man bestimmt auch mal modernisieren.
Hauptproblem sind die hohen SV, die schnell ansteigenden Einkommenssteuer, geringe Steuern für Supperreiche und die Schuldenbremse.
Ich glaube aber wir bekommen das nicht reformiert.
Bei allem gejammere, muss ich aber sagen, dass es uns in Deutschland schon immer noch ziemlich gut geht. Gerade in Westdeutschland wird jeder zweite was erben, sofern die Eltern nicht alles verprassen. Das reicht um das Land stabil zu halten. Das wird ein rumgewurschtle und gemotze, am Ende saufen aber alle Abends ihren Aperol, machen 3x im Jahr Urlaub und kaufen Fahrräder für 8.000€.
Ich hab Bekannte/Verwandte in Kalifornien, Schweiz, Frankreich, Schweden und Tschechien – denen gehts auch nicht merklich besser. Teure Immobilien sind überalle das gleiche Problem, teilweise noch wesentlich schlimmer.