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    27 Kommentare

    1. UmpaLumpa91 on

      Hach, die SPD macht mal wieder SPD-Dinge und heult dann bei der nächsten Wahl rum.

    2. Ich hoffe doch sehr, dass sie dafür was großes bekommen hat, sonst reiht sich das ein in die schlechte Verhandlungsperformance der Ministerin, über die ich noch weitere Absätze schreiben könnte. Wenn dafür ne vernünftige Steuerreform kommt, dann ok. Kann man ein Auge zudrücken. Angesichts der angeblichen 30 Minuten Bedenkzeit haben wir hier entweder eine Falschmeldung oder schnelles einknicken, aber wohl kaum einen großen Deal.

      Als die SPD noch im Aufwind war, schrieb einst Karl Kautsky, dass die SPD, sollte sie mit „bürgerlichen“ Parteien koalieren, in Gefahr läuft Kompromisse machen zu müssen, die dazu führen, dass die SPD den Arbeitern keine verbesserte Lage vorsetzen kann nach ihrer Regierungszeit. Das werde die Arbeiterschaft verwirren und die Partei das Vertrauen verlieren. Daher plädierte er auf das Bestehen auf eine Alleinregierung.

      Saisonarbeiter gehören sowieso nicht zum Wahlklientel und den Durchschnittsarbeiter wird das hier wahrscheinlich 0 empören, von daher sind jegliche Prophezeiungen nach „das wird den Untergang bringen“ Art fehl am Platz, trotzdem zeigt es wo die Reise hingeht. Angesichts anderer Pläne aus dem selben Hause könnte Kautsky mit 100 Jahren Verspätung (ein zweites Mal nach 2009) Bestätigung finden.

    3. Rainer_Wahnsinn_80 on

      Die SPD muss doch gerade gegen Hass im Netz vorgehen. Die haben momentan einfach keine Zeit, sich auch noch um Arbeitnehmer zu kümmern. So wie die letzten 28 Jahre.

    4. demotsusucku on

      Die Verräter der Arbeiterschaft mal wieder am Start.

      Ich hoffe, dass die SPD einstellig wird und damit schwächste Partei im Bundestag.

      Mehr haben die nicht verdient.

    5. Professional_Class_4 on

      Richtige Entscheidung eigentlich wenn man noch versucht nen bisschen pragmatische Wirtschaftspolitik zu machen. Alternative wäre halt gewesen, dass sich der Anbau nach und nach in Deutschland nicht mehr gelohnt hätte und das Zeug in Polen oder Spanien angebaut worden wäre. Saisonarbeiter wären dann nach Spanien und Polen gegangen und hätten auch keinen Mindestlohn gesehen. Sonst hätte man die Differenz durch Zölle schützen müssen (hätte ich auch kein Problem mit gehabt, aber irgendwie muss das schon konsistent sein). Zwingt auch keiner irgendwen für unter Mindestlohn nach Deutschland zu kommen.

    6. Und dann jammert man wieder, wenn keiner herkommen will und die Felder nicht abgeerntet werden können.

    7. Für was stand das „S“ nochmal in SPD? Ehrlich, angesichts so viel Verrats an den Arbeitnehmen seitens der „S“PD weiß ich das gerade nicht mehr.

    8. Meme-Botto9001 on

      Und morgen wieder rumheulen dass Menschen wütend sind…kannste nix machen

    9. Diese SPD Regierungsmitglieder haben einfach null Rückgrat. Der Inbegriff von Politikern am Futtertrog

    10. Nur ein einziges Mal würde ich gerne von der Regierung hören, dass sie etwas FÜR das Wohlergehen der Arbeitnehmer getan hat. Nur ein einziges Mal. Ist das zuviel verlangt von Volksvertretern?

    11. Da sie aus Rumänien kommen und hier eh nicht wählen dürfen juckt es sie ohnehin nicht.

    12. *Vorher: “Stellt der Arbeitgeber der oder dem Saisonbeschäftigten eine Unterkunft zur Verfügung, so muss der Mietzins angemessen sein und darf* ***nicht*** *vom Lohn einbehalten werden”*

      *Nachher: “Stellt der Arbeitgeber der oder dem Saisonbeschäftigten eine Unterkunft zur Verfügung, so muss der Mietzins angemessen sein und darf* ***nicht automatisch*** *vom Lohn einbehalten werden”*

      Wo genau ist da der Skandal?

    13. Die SPD zeigt sich mal wieder als absolut hemmunsglose Bande aus Verrätern. Das sowas allen ernstes noch jeden 10ten in diesem Land dazu bringt da ein Kreuz zu setzen schockiert mich eigentlich am meisten. 

    14. iwillhaveredditall on

      > Saisonarbeiter:innen können nun 90 Tage auf dem Feld arbeiten, ohne gesetzlich versichert zu sein. Davor lag die Grenze bei 70 Tagen. Für die Agrarwirtschaft macht das die Arbeit billiger.

      Das ist so traurig. 

    15. Fun-Swan9486 on

      Hilft sicherlich. Die Landwirte haben ja überhaupt keine Probleme an außerdeutsche Saisonarbeiter zu kommen, weil diese sich die verarsche hierzulande natürlich geben wollen/brauchen und nicht lieber im EU-Ausland arbeiten….

      So viel Inkompetenz nicht nur auf Politikerseite….

    16. mironicalValue on

      Ah, ist bald auch die Sklavenhaltung wieder salonfähig? 1726, wir kommen!

      Ständegesellschaft, Ständegesellschaft! Rückwärts ist Vorwärts!

    17. Captain_Cosmotic on

      Bei welcher Partei ist sie nochmal Mitglied? CDU/CSU oder Freie Wähler? Oder….. ? Ne, SPD kann nicht sein!

    18. FriendlySchnitzelMan on

      Ich arbeite im Verkauf bei einem lokalen Erdbeerhof, Grad sind für 2 Monate Pflücker(innen) da und die wohnen halt in Wohncontainern á 20 Fuß. Stockbett, Fernseher, Kochecke, Nasszelle. „Für die Zeit geht das doch“ – das mag zutreffen, aber ich würde mich schämen dafür noch Miete zu verlangen. Die Leute buckeln (im wahrsten Sinne des Wortes) bei teils heftigen Temperaturen für Mindestlohn. Und dann davon noch was abziehen? Schämt euch

    19. Absolut insane wie sowas überhaupt diskutiert werden kann.

      Von der CDU erwarte ich sowas. Von der SPD erwarte ich nichts und bin trotzdem enttäuscht.

      Aber im großen und ganzen weiß ich ehrlich gesagt eh nicht was für eine Auswirkung die hier erwähnten Änderungen haben. Bei uns in der Region ist es ziemlich üblich dass die Saisonarbeiter bei ausländischen Zeitarbeitsfirmen angestellt sind die sie deutlich unter dem Mindestlohn bezahlen. Das scheint wohl ein Trick zu sein indem die Bauern von diesen Firmen die Ernte an sich pro m² als Dienstleistung einkaufen anstatt als Arbeiterstunden.

      Wie legal das ist weiß ich auch nicht, aber wenn das so verbreitet ist scheinen die sich da ziemlich sicher bei zu fühlen.

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