


Gestriges Backhendl nach amerikanischer Art hat heute ein neues Gericht hervorgebracht.
Da nichts weggeworfen wird (besonders jetzt wo die Fleischpreise in den Himmel schießen) ist aus der übrig gebliebenen Hühnerkarkasse eine leckere Brühe geworden. Da wir auch unser Brot backen, ist immer von dem auch was übrig, daher eine Hühnerbruhe mit Knödeln. Sehr schmackhaft und sättigend.
Daz Rezept haben wir uns einem populären italienischen YouTube Kochkanal namens "Giallo zafferano" (der gelbe Safran) abgeschaut, unter dem Namen "canederli in brodo" dort veröffentlicht.
Typisches Beispiel der österreichischen und tiroler Küche das über die Grenze durchgesickert ist. Aus italienischer Sicht gehört zur Gastronomie des Südtirols (Alto Adige). Die Menschen dort verstehen was von gutem Kochen!
Zubereitung ist einfach.
Für die HÜHNERBRÜHE: 1 Hühnerkarkasse, 1 Packung Suppengemüse (2-3 Karotten, 1 Stück Lauch, 1 Scheibe von der Sellerie-Knolle, einige Stängel Petersilie, 1 große Zwiebel wobei manche nicht mal die Aussenhaut abziehen da sie der Brühe etwas mehr Farbe verleiht, 1 TL Pfefferkörner, etwas Salz und Wasser, selbstverständlich. Die meisten kochen sie in einem gewöhnlichen Kochtopf aber wir sind der Meinung dass die Zubereitung unter Druck in einem Schnellkochtopf bessere Ergebnisse liefert
Für die KNÖDEL: 500g altbackenes Weizenbrot (Sauerteigbrot bei uns), 3 aufgeschlagene Eier, 150g Speck, 1 große Zwiebel, etwas Milch (schwer zu sagen wieviel da wir eine Masse mittlerer Konsistenz am Ende haben wollen, weder zu hart noch zu weich), geschnittene Petersilie (eine Handvoll), etwas geschnittener Schnittlauch, 2 EL geriebener Grana Padano-Käse (optional, gehört nicht zum ursprünglichen Rezept aber die Versuchung sie zu inkludieren war einfach zu groß), eine Prise Salz und etwas gemahlener weißer Pfeffer. Erst wird das altgebackene Brot in Würfeln mit Seitenlänge von 1 cm aufgeschnitten, gefolgt von Zwiebeln und Speck in kleinere Würfeln. In einer Pffane mit etwas Butter werden die Zwiebeln und der Speck angebraten bis sie etwas Farbe gewinnen. 5-10 Minuten auf mittlerer Hitze. Dann werden alle Zutaten gründlich miteinander vermengt. Die Knödel mit den Händen formen und auf ein Tablett liegen lassen, etwas 30 Minuten bis die Masse etwas fester wird. Darauf haben wir das Wasser in einem Topf auffkochen lassen und die Knödel darin gekocht, etwa 10 Minuten, bis sie wieder aufgetaucht sind. In der Brühe wollten wir sie nicht kochen da sie die Brühe verfärben und trüb machen.
Serviert haben wir die Brühe mit den Knödeln, gekochten Erbsen und Karotten. Eine wirklich deliziöse Mahlzeit aus der Alpenrepublik und dem italienischen Grenzgebiet.
😋
Von One-Loss-6497
1 Kommentar
Sieht sehr lecker aus